Macht, US-Außenpolitik, Wie souverän ist Deutschland?
Amerikanischer Exzeptionalismus

 


Prof. Rainer Mausfeld erklärt wunderbar einleuchtend, wie die Mächtigen die Eigenschaften des menschlichen Geistes erkennen und zu ihren Gunsten ausnutzen, um das „Risiko aus der Demokratie“ herauszunehmen. 

Schaut euch diesen Video-Vortrag an:
„Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert?“ 
am besten mehrmals, z.B. zweimal im Jahr.

Oder lest sein Buch „Angst und Macht“
Vielleicht macht euch diese Rezension des Buches Appetit zum Selberlesen: 

Wer sich das Buch nicht leisten möchte, kann auch folgende 39-seitige pdf-Datei aus dem Jahr 2016 herunterladen. Es handelt sich um ein Vortragsmanuskript, das Mausfeld wohl zum Buch „Angst und Macht“ ausgearbeitet hat: „Die Angst der machteliten vor dem Volk. Demokratie-Management durch Softpower-Techniken“. Die PDF-Datei enthält Illustrationen und Grafiken aus dem Vortrag.

 

Wie souverän ist Deutschland?

Hier zwei Videos zum Thema:

KenFM im Gespräch mit: Prof. Dr. Josef Foschepoth  
Es geht unter anderem um die G10-Gesetze – Beschränkung des Brief-, Post-, und Fernmeldegeheimnisse

Peter Orzechowski‎: Besatzungsmacht USA  Die Besatzungsrechte seitens der USA gelten nach wie vor und mit ihnen die damit verbundenen Sonderrechte.

 

USA-Außenpolitik

George Friedman von Stratfor: 
04.02.2015. Der Gründer und Vorsitzende des führenden privaten US-amerikanischen Think Tank STRATFOR George Friedman in einem Vortrag für Chicago Council on Global Affairs über die geopolitischen Hintergründe der gegenwärtigen Ukraine-Krise und globalen Situation insgesamt. Ausschnitte.

Zunächst eine Einführung von Albrecht Müller
„Der Tod kommt aus Amerika“- dies sollte der Titel meines nächsten Buches sein, ergänzt um den Untertitel: „Der bedrückende Wandel der USA vom Befreier zum Gewalttäter“. Dann wurde ich von Freunden darauf hingewiesen, das Buch würde als antiamerikanisch verstanden und potentielle Leser würden von der Eindeutigkeit und Härte des Titels davon abgehalten, es zu lesen. Zögernd habe ich die Warnungen ernst genommen. Nachdem heute dieses Video mit Empfehlungen zur weltweiten US-Strategie des Gründers und Chefs des US-Think Tank STRATFOR (Abkürzung für Stategic Forecasting Inc.) George Friedman auf meinen Bildschirm kam, bedauere ich das Zögern. (hier weiterlesen)

Hier das Video mit dt. Untertiteln: George Friedman im Chicago Council of Foreign Affairs und hier das Video mit deutschem Sprecher

 

Lawrence Wilkerson erklärt die USA-Außenpolitik
Manchmal wünscht man sich doch sehr, man könnte bei Gesprächen der obersten Machtzirkel dabei sein. Könnte man nur Maus sein und lauschen, wie das wirklich so abgelaufen ist bei denen dort ganz oben. Glücklicherweise will es das Schicksal hin und wieder, dass einer, der in diesen Machtzirkeln dabei war, ja sogar mitgewirkt hat, sich bereit erklärt, uns darüber zu berichten.

Abby Martin im Interview mit Lawrence Wilkerson
Für den RT Deutsch-Kooperationspartner Telesur interviewte Abby Martin den ehemaligen US Army Colonel und früheren Sicherheitsberater der Reagan-Regierung Lawrence Wilkerson. Darüber hinaus war Wilkerson viele Jahre als Berater des US-Außenministeriums unter Colin Powell aktiv. 

Exzeptionalismus

Wikipedia: Amerikanischer Exzeptionalismus

Jürgen Kalwa (Deutschlandfunk): Der amerikanische Ausnahmestatus

Thomas Röper: Humor ist wenn man trotzdem lacht. Der russische Außenminister reagiert mit einem Scherz auf US-Vorwürfe

Der russische Außenminister Lawrow ist derzeit zu Besuch in China und bei einer Pressekonferenz wurde er gefragt, was er zu den US-Vorwürfen sage, China und Russland würden sich in die US-Wahlen einmischen.
„... wer sich am meisten einmischt: Russland, China oder der Iran? In diesem Wettbewerb liegt China nach Einschätzungen der amerikanischen Vertreter vorne. Natürlich tut uns das weh, nur an zweiter Stelle zu stehen, weil wir es gewohnt sind, da den ersten Platz zu belegen. 
Aber im Ernst, wir haben unseren amerikanischen Kollegen wiederholt auf vielfältige Weise angeboten, wie man mit diesen absolut unbegründeten Anschuldigungen umgehen kann. (...)
Die Amerikaner lehnen die Zusammenarbeit in jedem dieser Bereiche konsequent ab und fordern weiterhin, dass wir die „illegalen Aktionen stoppen“, mit denen wir uns in ihre innere Angelegenheiten einmischen.

Gleichzeitig sehen die Vereinigten Staaten selbst nichts Schlimmes darin, nicht nur „heimlich“ ihre Interessen mit illegitimen Methoden zu fördern, sondern sie tun das ganz offen. Zum Beispiel wurde im Jahr 2014 ein Gesetz über die Unterstützung der Ukraine verabschiedet, nach dem das US-Außenministerium verpflichtet ist, 200 Millionen Dollar pro Jahr für die direkte Finanzierung ukrainischer Nichtregierungsorganisationen und die Zusammenarbeit mit der ukrainischen Zivilgesellschaft zu bezahlen.

Wenn das keine Einmischung in innere Angelegenheiten ist, dann weiß ich nicht, was eine solche Einmischung sein könnte. Wir haben den Amerikanern, wenn sie uns etwas vorgeworfen und keine Fakten vorgelegt haben, immer wieder diese Informationen zitiert, die nicht einmal bewiesen werden müssen, weil es Gesetze der Vereinigten Staaten sind. Sie antworten uns auf amerikanische Weise, sie seien eine „außergewöhnliche Nation“: „Ja, wir leisten eine solche Unterstützung, aber das ist absolut nicht dasselbe, wie das, was Sie tun, weil Russland, China und andere autoritäre Regime die Grundlagen der Demokratie in den Ländern untergraben, in denen Sie versuchen sich einzumischen. Aber wir, die Vereinigten Staaten, bringen Demokratie und Wohlstand, also ist das etwas ganz anderes.“
(...)