Johanna Findeisen

Mehr Information zur Person und zum Fall


 

Gisela Friedrichsen: Wie der „Reichsbürger“-Prozess dem Zeitgeist hinterher galoppiert
Es soll der größte Anti-Terror-Prozess der Nachkriegszeit sein. Aber nach 40 Tagen im Frankfurter „Reichsbürger“-Prozess gibt es keine überzeugenden Beweise für die Gefahr, die von Prinz Reuß und Co. ausgegangen sein soll. Unsere Autorin sieht eine andere Motivation hinter dem Verfahren.
Der Vorsitzende hatte es wohl gut gemeint, als er entschied, die Angeklagten nicht in Handschellen in den Gerichtssaal bringen zu lassen. Aber da sie Mitglieder einer terroristischen Vereinigung sein sollen, gelten sie als besonders gefährlich.
Daher verfügte er, jeweils zwei bis an die Zähne bewaffnete Wachtmeister sollten in Anwesenheit Dutzender Kollegen jeden einzelnen der mutmaßlichen Delinquenten an den Armen gepackt durch den Saal führen. Zu Beginn jeder Sitzung, beim Gang aufs Klo, beim Wiederhereinkommen, bei jedem Verlassen des Saals.

 

Stef Manzini: Johanna Findeisen. Folter in deutschen JVAs. 
Aufruf zum Widerstand. Online-Plattform www.folter-nein-danke.eu ab heute im Netz.

Andrea Drescher, Martin Schwab und Stef Manzini starten Offensive.
54 Erstzeichner fordern ein sofortiges ”Stopp” für menschenverachtende Haftbedingungen in deutschen Justizvollzugsanstalten.
Viele bekannte Namen und ein länderübergreifendes Echo auf die dringliche Bitte aktiv zu werden.
Aktionsbündnis ”folter-nein-danke.eu” hofft auf breite Unterstützung der Medien- und viele Mitzeichner.

”Wir fordern den sofortigen Stopp dieser gegen die Menschenwürde verstoßenden Praxis, und die Unterlassung weiterer Schikanen beziehungsweise Menschenrechtsverletzungen gegenüber Johanna Findeisen, sowie generell die Einhaltung eines rechtsstaatlichen Haftvollzugs.” Dies ist die Forderung der 54 Erstzeichner der Online-Plattform www.folter-nein-danke.eu, die ab heute zum Mitzeichnen bereitsteht.

 

Stef Manzini im Corona-Ausschuss 239: 
Sehr ausführliche Darstellung der Person, des Falls, der Situation