Frieden schaffen durch Zuhören

 

Wie sollen wir Frieden schaffen, 
wenn wir nicht bereit sind zuzuhören? 

 

Es ist Krieg in der Ukraine, weil die Ukraine in die NATO eintreten soll. 

 

Raketenbasen an der Grenze zu Russland gäben Moskau eine Vorwarnzeit von 3 Minuten. Aus Sicht der Russen wäre dies das berüchtigte Messer am Hals. Kluge Leute in den USA und in Europa, auch Merkel, wussten das und warnten: Die Ukraine in der NATO wäre eine Kriegserklärung gegen Russland. 

Die Westler stellen sich dumm.  

Stellt euch vor, Mexiko oder Kanada träten in ein feindliches Militärbündnis ein. Erinnert euch an die Kuba-Krise: Keinesfalls würden die USA das dulden können, es wäre das Messer am Hals, das wehrlos macht. 

Ein weiterer Grund ... 


... für den russischen Einmarsch in die Ukraine sind die Angriffe ukrainischen Militärs auf die russischsprachigen Oblaste (Regierungsbezirke) Luhansk und Donezk. Seit 2014, also in den 8 Jahren vor dem Einmarsch Russlands, sind Dörfer und Städte beschossen worden; vor allem Wohnhäuser und Handelszentren waren schwerem Granatenbeschuss ausgesetzt gewesen. 

 

Ca. 15.000 Männer, Frauen und Kinder wurden in diesen 8 Jahren getötet.

 
Die Bevölkerung dieser Oblaste waren mit dem vom Westen angezettelten Putsch in Kiew nicht einverstanden und widersetzten sich der unrechtmäßigen Zentralregierung. Die behandelte den Widerstand als Terrorismus und führte Krieg gegen sie.  Die Menschen in den beiden Oblasten haben Russland schon lange verzweifelt um Hilfe gebeten. Die dauernde  Wiederholung der Formel vom „unprovozierten, brutalen Angriffskrieg Russlands“ ist also eine westliche Propagandalüge. Und das Tabuieren der Vorgeschichte des russischen Einmarsches soll das Hinterfragen verhindern. Wer von einer Vorgeschichte spricht, will den angeblich „unprovozierten, brutalen Angriffskrieg Russlands“ rechtfertigen. 

 

Eine völkerrechtliche Garantie für eine dauerhafte Neutralität der Ukraine könnte den Krieg sofort beenden. 

(Höre dazu das Gespräch von Michael von der Schulenburg mit Glenn Diesen: Niederlage in der Ukraine entlarvt Lügen – Europa verzweifelt)

Warum stellen sich die westlichen Politiker dumm und wollen nicht über das NATO-Problem sprechen?

Eine nahe liegende Vermutung ist, dass man Russland schwächen will, um es letztlich ähnlich wie Jugoslawien in mehrere Kleinstaaten zu zerstückeln, die man dann kolonisieren und deren Bodenschätze ausbeuten kann. Es gibt Papiere von Thinktanks und entsprechende Äußerungen z.B. von Kaja Kallas, die von solchen Absichten handeln.  

In den 90er-Jahren unter Boris Jeltsin wurde dieses Ziel beinahe erreicht. Im Jahr 2000 wurde Vladimir Putin Präsident, er unterband diesen Ausverkauf, hat das Land wieder aufgebaut und stark gemacht — deshalb hassen ihn die westlichen Geldsäcke so sehr und deshalb genießt er in Russland solch hohen Respekt. Auch im Westen zählen ihn viele Menschen zu den klügsten Staatenlenkern unserer Zeit. 

 

Diese Darstellung in Kürzestform bedarf der Ergänzung im Detail, z.B. mit Büchern von: 

Gabriele Krone-Schmalz, z.B. Eiszeit;
Thomas Röper: Das Ukraine Kartell; 
Daniele Ganser: Kampf der Giganten 
... usw.