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Anschlag auf Nord-Stream 2 und 1. 

 Wer war's und wem nützt es?


Jens Berger: Die Anschläge auf Nord Stream und der Elefant im Raum
Ausschnitte davon in den Lesefrüchten 

Dagmar Henn: Wer hat die Nord Stream-Röhren sabotiert? Die Liste der Verdächtigen ist vergleichsweise kurz
Besonders Dagmar Henns Artikel enthält viel Expertise und führt zu verblüffenden, jedoch sehr plausiblen möglichen Antworten. Hier die PDF-Sicherung des Artikels

GERMAN-FOREIGN-POLICY.com: Anschläge auf Nord Stream 1 und 2 kappen die Erdgas-Lieferverbindungen nach Russland physisch. „Japanische Lösung“ – fortgesetzter Kauf russischen Gases – ist nun auch faktisch unmöglich 
Siehe Lesetipps 

Jens Berger: Pipelines sprengen unter Freunden, das geht gar nicht
Anselm Lenz: USA zerstörten Versorgungsleitungen in der Ostsee
Ausschnitte in den Lesefrüchten


 

Bill Gates-Machtmaschine

Zwei Jahre nachdem es die Querdenker wussten und verbreiteten,  

„ !! Verschwörungstheorie !! “ 

recherchiert und berichtet auch der Mainstream: WELT und Politico enthüllen die Macht der Gates-Lobby - leider hinter Bezahlschranke. Aber der Infosperber liefert uns eine gute Zusammenfassung, siehe in den Lesetipps.

 


 

Der Wirtschaftskrieg, der sich eigentlich gegen Russland richten sollte, schlägt brutal auf uns zurück. Deshalb müssen wir ihn beenden. Wir brauchen preiswerte Energie und aktuell gibt es für uns keine bezahlbare Alternative dazu, auch weiter Öl und Gas aus Russland zu beziehen. 
(Sahra Wagenknecht)

Nach dem Anschlag auf die Pipeline muss man richtigerweise sagen: „..., der sich angeblich gegen Russland richten sollte, trifft in Wahrheit voll auf die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft.“

 


Bundeskanzler Olaf Scholz in Twitter: „Friedlich seine Meinung zu äußern, das ist eines der wichtigsten Rechte unserer Demokratie. Wenn Kundgebungen von Extremisten, Querdenkern und Verfassungsfeinden gekapert werden, nehmen wir das nicht hin. Denn unsere Demokratie ist wehrhaft.“ 

Der Philosoph und Historiker Dr. Michael Andrick im Gespräch mit Milena Preradovic analysiert auf erhellende Weise Sprache und Inhalt des Kanzler-Tweets. Ein höchst empfehlenswerters Gespräch.


Jens Berger: Volle Fahrt voraus und Kurs aufs Riff!

Deutschland steht vor einem gigantischen makroökonomischen Schock. Die Großhandelspreise für Gas und Strom sind völlig außer Kontrolle, die zu erwartende Kostenlawine wird massive Auswirkungen auf die Binnennachfrage und die konjunkturelle Lage haben. Es braut sich ein „perfekter Sturm“ für eine anhaltende schwere Wirtschaftskrise zusammen. Man hat jedoch den Eindruck, dass dies weder in den Reihen der Spitzenpolitik noch bei den Leitartiklern angekommen ist. Das Handlungsfenster für nötige Eingriffe zur Dämpfung des Schocks schließt sich und es ist nicht erkennbar, dass sich die Verantwortlichen des Ernsts der Lage bewusst sind. Wir sind Passagiere auf dem Narrenschiff, das gerade eben volle Fahrt aufs Riff nimmt.

Lesepflicht: einschließlich Reinhard Meys Liedtext vom Narrenschiff, der mit dem Refrain endet:

Klabautermann führt das Narrenschiff
Volle Fahrt voraus und Kurs aufs Riff


 

Fundstück   dazu passt auch folgender weit verbreitete Slogan: 


 



 SPD tritt Ostpolitik von Brandt/Bahr in die Tonne

Politik der guten Nachbarschaft, vertrauensbildende Maßnahmen, Diplomatie: das beste, was sie jemals geleistet haben — alles weg!  (Hier weiterlesen)



Aktuelle Videotipps: 

neu> Punkt.Preradovic: „Es fehlt der demokratische Geist“ 
MDR-Video: „Post-Vac-Syndrom: Krank nach der Corona-Impfung“ 
Diese Bilder gehen an die Nieren

Röper: Wie eine Reise in den Donbass eine pro-westliche Aktivistin verändert hat
Sehr bewegender Bericht über eine Ent-Täuschung
Punkt.Preradovic: „Identitätspolitik ist Rassismus“ – mit Ali Utlu
Punkt.Preradovic: „Das Kapital zerstört Gesundheitswesen“ (Dr. Hontschik)
Dirk Pohlmann im Gespräch mit Jacques Baud: Ukraine, NATO und Geheimdienste
Expertenhearing zur Impfpflicht, Dr. Strasser Teil 1, Teil 2, Teil 3

Thomas Röper: Putins Abrechnung mit dem Westen als Podcast
Punkt.Preradovic, Gudula Walterskirchen: „Wie wir unfrei werden- Der Weg in die Totalitäre Gesellschaft.“
Nuoflix: Krieg der Narrative
Mark Bartalmai und Thomas Röper im Gespräch
(und uralt) KenFM Positionen #1: Krieg oder Frieden in Europa (2015)
Die Diskussion über die Ereignisse in der Ukraine wirkt verblüffend aktuell und frisch!
Der Schlüsselmoment - This Pivotal Moment
Die geplante weltweite Einführung von Impfpässen hat nichts mit Ihrer Gesundheit zu tun. Impfpässe sind ein Trojanisches Pferd, welches dazu benutzt wird, eine völlig neue Art von kontrollierter und überwachter Gesellschaft zu schaffen, ...
Neulandrebellen: Wehret den Fortsetzungen!
Eine makabere Zusammenstellung von Menschenjagden
Ernst Wolff: Die Ausbeutungsmethoden des IWF, erklärt mit der Dorf-Parabel
Das Video ist neu in unserer Liste, stammt aber aus der Sendung KenFM Positionen #2 vom 29.09.2015
Apolut: Michael Meyen im Gespräch mit Ulrike Guérot: „Wer schweigt, stimmt zu“

Spannend die ganzen 90 Minuten lang!
Pohlmann trifft auf Elke Kahr 
— KPÖ in Graz mit 28.8 % an der Spitze - 
   Frage: Wie haben Sie das gemacht? Ab Minute 16:00 - unbedingt sehenswert!

Weitere Videotipps



 

Aktuelle Lesetipps:


  • neu > GERMAN-FOREIGN-POLICY.com: Anschläge auf Nord Stream 1 und 2 kappen die Erdgas-Lieferverbindungen nach Russland physisch. „Japanische Lösung“ – fortgesetzter Kauf russischen Gases – ist nun auch faktisch unmöglich.
    BERLIN/MOSKAU (Eigener Bericht) – Mit Anschlägen auf die Erdgasleitungen Nord Stream 1 und 2 sind die direkten Lieferverbindungen aus Russland nach Deutschland nach ihrer politisch bedingten Stilllegung nun auch physisch gekappt worden. Wer die Anschläge verübt hat, bei denen am Montag wohl große Löcher in die Pipelines gesprengt wurden, ist nicht bekannt; klar ist aber, dass die Tat Kapazitäten voraussetzt, die lediglich staatlichen Stellen zur Verfügung stehen – U-Boote oder Marinetaucher. Beobachter weisen darauf hin, dass US-Präsident Joe Biden im Februar angekündigt hat, Nord Stream 2 im Fall der Fälle mit allen Mitteln unbenutzbar zu machen. Westliche Leitmedien wiederum schieben – ohne Belege – Russland die Schuld an den Anschlägen zu. Diese machen eine „japanische Lösung“ für die EU-Erdgasversorgung unmöglich. Japan hält den Erdgassektor aus dem Wirtschaftskrieg gegen Russland komplett heraus und steigert die Einfuhr russischen Gases sogar. Ein ähnliches Vorgehen, mit Hilfe der Inbetriebnahme von Nord Stream 2, wurde zuletzt auch in Deutschland für den Fall einer Mangellage im Winter gefordert. Die Grundlage dafür ist nun nicht mehr gegeben.
     
  • neu > Zwei ähnliche Beiträge über Linke in den Hinweisen der NachDenkSeiten:
    Max Zeising: Linke setzt Diether Dehm unter Druck
    Seit Wochen wird darüber spekuliert, ob das Wagenknecht-Lager, das in Erfurt in puncto Programmatik und Besetzung von Posten herbe Niederlagen kassierte, die Linke verlassen könnte. Im Falle von Dehm könnte es allerdings passieren, dass die Partei ihm nun sogar mit einem Ausschluss zuvorkommt.
    Ina Sembdner: Labour Gegen Corbyn
    Ohne Rücksicht auf Verluste: Al-Dschasira dokumentiert »größtes Leak« britischer Politgeschichte zu Kampagne gegen früheren Parteichef. Antisemitismusvorwürfe sind eine der schärfsten Waffen des rechten Parteiflügels der britischen Labour-Partei gegen den linken ehemaligen Parteivorsitzenden Jeremy Corbyn bei dessen Ausbootung gewesen.
     
  • neu > Verena Nees: Konzertmeister vom Münchner rot-grünen Stadtrat wegen „Russland-Nähe“ entlassen Lorenz Nasturica-Herschcowici, seit 30 Jahren Erster Konzertmeister bei den Münchner Philharmonikern, ist Ende vorletzter Woche wegen „Russland-Nähe“ gekündigt worden. Der gebürtige Rumäne wurde 1992 vom damaligen Chefdirigenten, dem weltberühmten Sergiu Celibidache entdeckt und für das Münchner Orchester gewonnen. Er repräsentierte wie kein anderer die Klangschönheit, die so bezeichnend vor allem für die Bruckner-Aufführungen unter Celibidache waren. (…)
    Die Münchner rot-grüne Stadtregierung wirft dem rumänischen Geiger schon seit Mai vor, „Teil der Propagandamaschinerie Putins“ (Florian Roth von den Grünen) zu sein, weil er neben seiner Tätigkeit für die Münchner Philharmoniker zusätzlich auch mit dem Mariinsky-Orchester unter Leitung von Valery Gergiev aufgetreten ist. Dies sei rechtlich zwar möglich, so die Münchner SPD-Kultursprecherin Julia Schönfeld-Knor, die auch Mitglied im Philharmonischen Rat ist, aber „aus ethischen Gründen abzulehnen“. Valery Gergiev war bereits Anfang März als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker entlassen worden. Das Vorgehen erinnert an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte. (…)
     
  • neu > Focus online: Trigema-Boss verwirrt mit Aussage: „Der Amerikaner steuert alles im Hintergrund“ Der Chef des Textilherstellers Trigema, Wolfgang Grupp, hat in einem Interview mit „BW24.de“ Stellung zum Ukraine-Krieg bezogen. Grupp sagte dem Portal: „Ich verstehe nicht, dass man 20 Jahre mit Herrn Putin bestens befreundet ist, sich 100 Prozent abhängig macht und innerhalb von zwei Monaten ist man Todfeind! Das gibt es nicht.“
    Da müsse schon länger etwas geschehen sein, so Grupps Vermutung. Der Firmen-Patriarch glaubt, dass „der Amerikaner im Hintergrund alles steuert, damit er Weltmacht bleibt.“ Die USA seien der einzige Gewinner an diesem Krieg.
    Grupp sagt weiter in dem Interview: „Wenn wir mit einer Großspurigkeit für Milliarden Waffen in die Ukraine liefern und gleichzeitig sagen: Kein Problem, das müssen die Bürger und die Wirtschaft bezahlen. Das sind Aussagen, die ich nicht verstehen kann.“ Er habe noch nie erlebt, „dass man einen Streit beendet, indem man dem einen ein größeres Messer und dem anderen eine größere Axt gibt.“
    Grupp pocht stattdessen auf Verhandlungen mit Putin.
    Das ist wahrlich verwirrend, ich weiß gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Der Grupp gehört doch zu den Guten und jetzt das ... das passt doch gar nicht zu dem, was die Tagesschau sagt! So darf man doch nicht denken !
     
  • Urs P. Gasche: So dominierte die Bill-Gates-Machtmaschine die Corona-Politik — Die Gates-Lobby nahm auf Regierungen und WHO massiv Einfluss. Das enthüllt eine Recherche von «Politico» und «Welt am Sonntag».
    «Wir haben uns in der Pandemie enorm auf ihren Rat verlassen», sagt ein Regierungsbeamter aus den USA. «Vor allem in den frühen Tagen.» Auch die deutsche Bundesregierung einschliesslich Kanzlerin Angela Merkel wurden von Bill Gates persönlich per Telefon und mit Briefen angegangen. 
    Diese Zitate und Informationen gehen aus Dokumenten, Sitzungsprotokollen und Zeugenaussagen hervor, welche Journalisten der «Welt am Sonntag» und der Online-Plattform «Politico» nach eigenen Angaben während sechs Monaten zusammengetragen haben.
    Den meisten Regierungsbeamten in den USA sowie Regierungsmitgliedern und deren Mitarbeitenden in anderen Ländern musste Anonymität zugesichert werden. Den meisten war es von ihren Positionen her nicht gestattet, mit Medien zu sprechen.
    Fazit der «Welt am Sonntag»: «Wichtige Entscheidungen trafen nicht die Staatschefs und die Weltgesundheitsorganisation, sondern die Stiftung von Bill und Melinda Gates und deren Netzwerk.» 
     
  • Gert Ewen Ungar: Von Krieg und Frieden – Oskar Lafontaine beim Pleisweiler Gespräch (...)  Oskar Lafontaine liefert in seinem Redebeitrag eine klare geopolitische Analyse. Die USA haben den offen formulierten Anspruch, alleinige Weltmacht zu sein. Durch den Aufstieg von China und Russland ist der Führungsanspruch der USA bedroht. 
    Mit dem Anspruch, alleinige Führungsmacht zu sein, können die USA aber nicht gleichzeitig einem Verteidigungsbündnis vorstehen, wie es die NATO zu sein vorgibt. Lafontaine macht auf diesen Widerspruch aufmerksam. Das System des Westens ist auf Herrschaft und Expansion angelegt, nicht auf grenzwahrende Selbstverteidigung. Die USA als Führungsmacht der NATO verträgt sich nicht mit der defensiven Selbstbeschreibung des transatlantischen Bündnisses. Die NATO wie auch die USA streben nach Ausweitung ihrer Macht und nach Kontrolle über die Welt. Das ist der klar und unmissverständlich formulierte Anspruch der USA.
    Vor diesem Hintergrund ist auch der Krieg in der Ukraine zu sehen. Er ist ein klassischer Stellvertreterkrieg zwischen den USA und der NATO auf der einen und Russland auf der anderen Seite. Es geht dabei weder um Freiheit und Unabhängigkeit der Ukraine noch um Menschenrechte und Demokratie, sondern lediglich um geopolitische Einflusssphären und Macht.  (Siehe auch Lesefrüchte)
     
  • Christian Müller: Was immer die NATO behauptet: de facto führt sie in der Ukraine Krieg gegen Russland Die NATO-Länder, insbesondere die USA, UK und Deutschland, unterstützen die Ukraine mit Geld, mit viel Geld, vor allem aber auch mit Waffen, mit Munition, mit der Ausbildung ukrainischer Militärs – in der Ukraine und auch auf eigenem NATO-Boden, mit Beratern und Instruktoren vor Ort in der Ukraine und mit einer unbekannten Anzahl Söldner. Und noch immer behauptet die NATO, am Krieg nicht beteiligt zu sein. Die Realität ist eine ganz andere.
     
  • Norbert Häring: Geburteneinbruch nach Impfkampagne: Institut für Bevölkerungsforschung will Elefanten im Raum nicht sehen — Im Frühjahr 2021 nahmen die Massen-Impfkampagnen Fahrt auf. Neun Monate später brach die Anzahl der Lebendgeburten in Deutschland und anderen Ländern ein. Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung hat sich als wohl erste öffentliche Einrichtung mit diesem Tabu-Thema befasst, auf fragwürdige Weise.
     
  • Dagmar Henn: Ein Jahr nach der Bundestagswahl: Regieren gegen Deutschland So, da sitzen wir ein Jahr nach der Bundestagswahl und sollen diese Suppe auslöffeln, die wir uns angeblich eingebrockt haben. Eine kalte Suppe natürlich. Und ich soll eine Art Bilanz ziehen, ein Jahr danach.
    Da fängt das Problem schon bei der Benennung des Gegenstands an. Deutsche Regierung? Kann man nicht nehmen, weil das voraussetzen würde, dass im deutschen Interesse gehandelt wird. Regierung von Deutschland? Regierung über Deutschland? Was ist der passende Begriff für eine Truppe, die mit erschütternder Konsequenz das Gegenteil dessen tut, was für das Land und seine Bewohner gut wäre? Regierung gegen Deutschland?
    Weil ich ein träger Mensch bin, schaue ich nach, was ich unmittelbar nach der Wahl geschrieben habe.
    "Man muss sich nur einmal vorstellen, die grünen Fantasien, die Kohlekraftwerke sofort abzuschalten und gleichzeitig auf Nord Stream 2 zu verzichten, würden Wirklichkeit. Obendrauf noch eine fette CO₂-Steuer, und man kann im ersten kalten Winter Wetten abschließen, wann die ersten Schlagzeilen von in ihrer Wohnung erfrorenen Rentnern künden."
    Ich gebe zu, selbst ich bin damals noch davon ausgegangen, dass das größtenteils Fantasien bleiben, und hatte mir die völlige Unterwerfung unter die USA nicht vorstellen können. Die Truppe, die nach den langen Koalitionsverhandlungen ins Amt kam, schafft es, noch die düstersten Prognosen zu übertreffen. Wie wäre die Wahl ausgegangen, hätte das, was heute getrieben wird, in den Wahlprogrammen gestanden?
     
  • Kai Rebmann: Übersterblichkeit in der EU erreicht RekordwertDiese Eurostat-Daten werden Karl Lauterbach nicht gefallen Die massive Übersterblichkeit im zeitlichen Zusammenhang mit dem Beginn und der Forcierung der Impfkampagne ist längst kein Geheimnis mehr. Viele Experten weisen seit Monaten auf diese Entwicklung hin und auch auf dieser Seite erscheinen regelmäßig Berichte über die alarmierenden Zahlen. In diesem Artikel ging es um den starken Anstieg der Todesfälle im Juli 2022 in Deutschland. Jetzt veröffentlichte Eurostat alarmierende Daten, die eben diesen Anstieg der Übersterblichkeit auch für ganz Europa bestätigen. Hochdekorierte Experten wie Prof. Dr. Sucharit Bhkadi haben in Bezug auf die Corona-Maßnahmen schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt vor den nicht absehbaren Risiken und Nebenwirkungen gewarnt. Immer mehr deutet inzwischen darauf hin, dass es nicht nur einen zeitlichen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Übersterblichkeit einerseits sowie den „Impfungen“ und Maßnahmen andererseits gibt, sondern ausdrücklich auch einen kausalen Zusammenhang.
     
  • Urs P. Gasche: Bezeichnend: Niemand wusste, dass China auf dem Mond landete Die Unwissenheit ist ein Beleg, wie einseitig grosse Medien über China informieren. Es wird fast nur über Negatives berichtet.
    Die USA haben China vor rund zwanzig Jahren zum «Feind Nummer eins» erklärt. Seither organisieren das Pentagon und von ihm unterstützte Think-Tanks einen Informationskrieg gegen China. Europäische Medien machen auf der Seite der USA kräftig mit. (...)
    Doch im viertgrössten Land der Erde, in dem zwanzig Prozent der Erdbewohner oder mehr als 1,4 Milliarden Menschen wohnen, ist nicht alles schwarz oder weiss. Über positive Entwicklungen wird jedoch spärlich informiert. Bald sind wir so weit, dass Verbreiter von guten Nachrichten aus China als «China-Versteher» oder «Xi Jinping-Versteher» zum Schweigen gebracht werden.
     
  • Alexander Neu: Das wiederholte Versagen der SPD
    Was ist los in der SPD? Seit Monaten hören wir Aussagen aus der Führungsriege der Sozialdemokraten, die eine dezidierte Militarisierung deutscher Außen- und Sicherheitspolitik einfordern, um Deutschland zu einer „Führungsmacht“ aufzurüsten. So erklärte Bundeskanzler Olaf Scholz auf der jüngsten Bundeswehrtagung, er wolle die „Bundeswehr zur am besten ausgestatteten Streitkraft in Europa machen“ und dabei daran festhalten, dass zwei Prozent des BIPs jährlich in den Militäretat fließe. Ob die europäischen Nachbarn, die vielleicht nicht ganz so geschichtsvergessen sind, das begrüßen, dürfte abzuwarten bleiben.
     
  • Thomas Röper: Russisches Fernsehen: Der Westen führt bereits Krieg gegen Russland Nun wurde es im russischen Fernsehen deutlich gesagt: Der Westen führt in der Ukraine einen Krieg gegen Russland. Man muss dem nicht zustimmen, aber man sollte berücksichtigen, dass Russland es inzwischen so sieht - mit den möglichen Konsequenzen. (...)
    Die Unterstützung der USA und Großbritanniens für die Ukraine umfasst bereits alle Merkmale eines offenen Krieges gegen Russland, denn die beiden Staaten liefern nicht nur Waffen und bilden Soldaten aus, was laut Wissenschaftlichem Dienst des Bundestages aus völkerrechtlicher Sicht bereits eine Kriegsteilnahme darstellt, sondern sie liefern auch operative Aufklärungsdaten und helfen bei der operativen Planung und Vorbereitung von Gefechten.
    Nach den letzten Ereignissen und der – in westlichen Medien verschwiegenen – Tatsache, dass die Ukraine bereits täglich russisches Gebiet beschießt, wird in Russland erwartet, dass Russland militärisch „einen Gang höher schaltet“ und einen Teil seiner bisherigen Selbstbeschränkungen aufgibt. Russland hat längst nicht alle Waffentypen eingesetzt, die es einsetzen könnte, und Russland hat bisher auf Beschuss von Zielen wie Stromversorgung und anderem, was der ukrainischen Armee militärische Vorteile bringt, verzichtet.
     
  • Paul Schreyer: Die entkoppelte Regierung
    Corona, Impfen, Nord Stream 2 – immer häufiger werden politische Entscheidungen, die Gesundheit, Leben und materielle Existenz aller Bürger betreffen, ohne jedes demokratische Verfahren getroffen. Die Regierung erscheint entkoppelt, vom Volk und von demokratischen Spielregeln. Eine kleine, abgeschottete Riege von Politikern, so der Eindruck, führt das Land nahezu freihändig. Wohin, in wessen Sinn und – vor allem – wie lange noch?
    Immer mehr Bürger und inzwischen auch Lokalpolitiker fordern in diesen Tagen die Öffnung von Nord Stream 2, um die absehbare Katastrophe bei der Energieversorgung abzuwenden. Doch der Stopp der fertig gebauten Erdgaspipeline ist für die Regierung Scholz unumstößlich. Vergessen scheint, dass dieser Stopp in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ohne jedes demokratische Verfahren, zwei Tage vor Ausbruch des Krieges in der Ukraine beschlossen wurde. (...)
    Gab es eine Debatte zu Scholz´ Beschluss vom 22. Februar? Fand eine demokratische Abstimmung in Gremien statt oder überhaupt eine Diskussion in der Öffentlichkeit? Fehlanzeige. Scholz´ Entscheidung, die die deutsche Energieversorgung nachhaltig zu ruinieren droht, wurde laut US-Regierung „im Lauf der Nacht“ vom 21. auf den 22. Februar, Hals über Kopf, am Telefon gefällt und wird seither als unumstößlich dargestellt.
     
  • Dagmar Henn: Wasser, Mehl und Brot für Russen? – Verdächtig, finden deutsche Behörden Humanitäre Hilfe ist eigentlich geschützt. Es ist erlaubt, Menschen, die hungern, die Not leiden, zu helfen, ohne Ansehen der Person. Humanitäre Lieferungen sind kein Gegenstand von Sanktionen. So sollte das zumindest sein. Inzwischen stehen aber zwei Vereine in Deutschland unter Beobachtung vom Verfassungsschutz, weil sie dem Donbass humanitäre Hilfe leisten.
    Der erste davon war der Verein "Zukunft Donbass", über den der MDR einen längeren Bericht brachte, der so viele Aussagen von sonst eher schweigsamen Stellen wie dem Verfassungsschutz enthält, dass es eher danach aussieht, als sei die "Recherche" dem Sender als fertiges Paket zur gefälligen Verbreitung auf den Tisch gelegt worden. Da ist die Rede von Sanktionsverstößen, und das Thüringer Innenministerium raunt gar, "der völkerrechtswidrige russische Angriffskrieg auf die Ukraine darf von Thüringern und Thüringerinnen in keiner Weise unterstützt werden". Konkret geht es vor allem um Dinge wie Krankenhausbetten und medizinische Untersuchungsgeräte, die der Verein in den Donbass transportierte. "Männer in Tarnanzügen" hätten beim Entladen der Transporte mitgeholfen, als wäre das ein Beleg für Lieferungen an das Militär.
    (Mehr in den Lesefrüchten)
     
  • Sebastian Puschner: Sahra Wagenknecht: „Was denn? Die hat doch Recht“
    Sahra Wagenknecht stellt im Bundestag Offensichtliches fest und die Russland-Sanktionen in Frage. Wegen dreier Worte schäumen einige Genossen – kurz nach der ersten erfolgreichen Demo seit langem geht es wieder in Richtung Partei-Exitus. 
    Da haben einige in der Linkspartei ja wieder Glück gehabt: In Zeiten, in denen sich andere in der Partei erstmals seit langem mühevoll aufraffen, um eine nennenswerte Zahl von Menschen gegen Armut und Ungleichheit auf die Straße zu bringen, kehren diese Glücklichen zurück zu dem, was seit Jahren Zentrum ihres politischen Wirkens zu sein scheint: in die Tastatur zu hauen, um sich an Sahra Wagenknecht abzuarbeiten.
    Ausgangspunkt für die Zeterei auf Meinungs-Plattformen im Internet, gipfelnd in Forderungen nach einem Fraktionsausschluss: Wagenknechts jüngste Rede im Deutschen Bundestag, erster Satz: „In Deutschland bahnt sich eine soziale und wirtschaftliche Katastrophe an.“ Es folgte eine Abrechnung mit den Folgen der Sanktionspolitik der Bundesregierung gegenüber Russland – in dieser Schärfe und Rhetorik derzeit recht selten in Deutschland, jedenfalls im Parlament.
     
  • RT-DE: Erste internationale Konferenz von "Freie Linke" in Prag – Berichte aus den Ländern Anfang September fand in Prag das erste internationale Vernetzungstreffen von Freien Linken aus Europa statt, die sich explizit als linker Widerstand in den Protesten gegen die Coronapolitik engagieren. Die große Mehrheit parlamentarischer und außerparlamentarischer Linker hat sich dem Corona Narrativ der europäischen Regierungen und der Mainstream-Medien nicht nur angeschlossen, viele Linke haben aktiv dazu beigetragen, dass Menschen aus dem linken Spektrum keinerlei Kritik an Regierungsmaßnahmen jeglicher Art üben durften.
    Den Coronamaßnahmen gegenüber offen kritische Linke wurden von ihren eigenen "Genossen" besonders diffamiert: Sie wurden von Menschen, mit denen sie zuvor persönlich und politisch eng verbunden waren, angeprangert, sich mit ihrer "coronakritischen" Haltung als Rechte oder zumindest als "rechts-offen" zu outen. Mit dieser Zuschreibung wurden sie aus ihren linken Zusammenhängen ausgeschlossen. Es ging so weit, dass man fast "automatisch" ein politisch Rechter war, wenn man nur wagte, die Coronamaßnahmen der Regierung infrage zu stellen.
    In dieser Situation gab es in verschiedenen europäischen Ländern trotzdem linke Aktivisten, sowohl außerparlamentarisch als auch organisiert, die das ganze Pandemiegeschehen und die damit einhergehende Politik aus explizit linker Perspektive kritisierten. Sie ordneten die Corona-Angstpolitik in einen kapitalismuskritischen Kontext ein, mit einer besonderen Expertise über das Vorgehen des "Kapitals" in Krisen- und Aufstandssituationen.
    RT-DE hat den Bericht aus Prag als Zweiteiler veröffentlicht, wir haben sie als PDF gesichert: Teil-1 und Teil -2.

  • Dr. Peter F. Mayer: Immer mehr Beweise für Impfschäden in vielen Studien
    In den Werbekampagnen der Politiker ... wird noch immer die Behauptung von Wirksamkeit und Sicherheit wiederholt, obwohl immer mehr Studien das Gegenteil zeigen. Dagegen wird die natürliche Immunität weiter heruntergespielt, obwohl es für ihre Wirksamkeit bereits überwältigende Beweise gibt.
    Seriöse Wissenschaftler haben immer wieder darauf hingewiesen, dass eine Impfung in den Oberarm eine Infektion nicht verhindern kann, da sie zwar Antikörper im Blut aber nicht in den oberen Atemwegen erzeugt wie eine natürliche Infektion. Damit beschäftigt sich eine Studie mit dem Titel „Nasal IgA wanes 9 months after hospitalisation with COVID-19 and is not induced by subsequent vaccination“ (Das nasale IgA nimmt 9 Monate nach einer Krankenhausbehandlung mit COVID-19 ab und wird nicht durch eine anschließende Impfung induziert) von Felicity Liew et al. Die Autoren stellen fest:
    Der Rückgang der nasalen IgA-Antworten 9 Monate nach der Infektion und die minimale Wirkung der anschließenden Impfung erklären möglicherweise das Fehlen eines lang anhaltenden nasalen Schutzes gegen eine Reinfektion und die begrenzten Auswirkungen der Impfung auf die Übertragung.
    Damit ist eigentlich schon alles gesagt, was es über den Schutz durch natürliche Infektion und die fehlende Wirksamkeit der Impfungen zu sagen gibt.
     
  • Hartmut Barth-Engelbart: John Parker berichtet aus der Ukraine, aus den Volksrepubliken Donezk & Lugansk  Augenzeuge: Der menschliche Tribut des achtjährigen Angriffs der ukrainischen Armee in der Ostukraine ist schockierend. Die ostukrainische Landschaft ist mit Minen der ukrainischen Armee übersät, während einige Städte aufgegeben wurden, da die Bewohner dem Beschuss der ukrainischen Armee entkommen mussten.
    Die Einwohner betrachten Amerikaner, die Geld an die ukrainische Regierung schicken, in dem Glauben, dass sie sie vor den Russen schützen, als “idiotisch” und “töricht”.
     
  • Ulf Lorré: Geburtenrückgang in Deutschland. Lagebericht mit den aktuellen Juni-Zahlen Seit Dezember 2021 wiesen nun 7 Monate in Folge ein Geburtendefizit auf. Der Rückgang in diesem Zeitraum beträgt -6,7% nach zuletzt -6,2% im Juni. Neben einer Analyse und Prognose der Entwicklung gehe ich diesmal auch auf das individuelle Unfruchtbarkeitsrisiko ein. (...)
    Bis November 2021 verliefen die Geburten innerhalb der normalen Schwankungsbreite etwas oberhalb der Erwartungswerte. Danach herrschte ein gegenphasiger Zusammenhang vor. Stieg die Impffrequenz, sanken neun Monate später die Neugeburten und umgekehrt, wobei die Umkehrbewegung schwächer ausgeprägt zu sein scheint.
     
  • German foreign policy.com: The West against the Rest (II)
    BRÜSSEL/SAMARKAND (Eigener Bericht) – Die EU zielt im Machtkampf gegen Russland und China auf eine globale Blockbildung, strebt eine umfassende Ausdehnung des westlichen Blocks an und wird im Inneren gegen „trojanische Pferde“ auswärtiger Mächte vorgehen. Dies geht aus der gestrigen State of the Union-Rede von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hervor. Demnach wird der transatlantische Block, der einige asiatisch-pazifische Staaten einschließt, mit dem positiv konnotierten Etikett „Demokratien“ versehen. Er soll um möglichst viele Staaten Afrikas und Lateinamerikas erweitert und einem nichtwestlichen Block gegenübergestellt werden, der das negativ konnotierte Label „Autokratien“ erhält. Während die EU die Blockbildung vorantreibt, entstehen im nichtwestlichen „Rest“ der Welt – es handelt sich um drei Viertel sämtlicher Staaten – neue Bündnisse, die eine multipolare Ordnung anstreben. Beteiligt sind neben Russland und China auch Indien, Brasilien und Südafrika. Die Mitgliedschaft in den Bündnissen BRICS oder SCO (Shanghai Cooperation Organisation) streben so unterschiedliche Staaten wie Argentinien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Indonesien an. 
     
  • Dagmar Henn: Die Geschichte eines ökonomischen Verrats - 2 Teile
    Teil 1: Europa für die USA opfern 
    Wann immer ein historisch bedeutender Verrat geschieht – und anders kann das Verhalten der deutschen wie der anderen EU-Regierungen nicht mehr bezeichnet werden – beginnt das Rätselraten, wie dieser Verrat vorbereitet und ausgelöst wurde.
    In den letzten Tagen ist ein Papier aufgetaucht, das angeblich von der RAND Corporation stammt. (...)
    Die wichtigste einleitende Feststellung ist, dass die US-Ökonomie auf Zuflüsse von außen angewiesen ist. Diese Feststellung ist definitiv richtig. Ein Dokument, in dem man darüber nachlesen kann, ist die Studie "Intellectual property and the US economy", die mittlerweile in der dritten Version erschienen ist. (...) Diese "Rechte an geistigem Eigentum" werden oft übersehen, wenn man die Ökonomie nicht nur in den USA, sondern auch in der EU betrachtet; die Börsenspekulation ist schlicht auffälliger.
    Teil 2: Selbstzerstörung ohne Nutzen
    Um Deutschland dazu zu bringen, die russischen Energielieferungen selbst zu kappen, so das Papier, müsse es in einen Konflikt mit Russland hineingezogen werden, was über die Aktivierung des Donbass-Krieges gelingen könne. (...) "Die Voraussetzung dafür, dass Deutschland in diese Falle tappen kann, ist die führende Rolle der grünen Parteien und Ideologie in Europa. Die deutschen Grünen sind eine stark dogmatische, wenn nicht gar eifrige Bewegung, was es recht einfach macht, sie dazu zu bringen, wirtschaftliche Argumente zu ignorieren."
    Wir haben die beiden Teile des Artikels als PDF bei uns gesichert: Teil 1Teil 2
    Dieser Zweiteiler ist erhellend, er lichtet die Nebel um die merkwürdigen und kaum erklärbaren Handlungen unserer Regierung. Nun kann man vermuten, dass die grüne Führung in den transatlantischen Kursen für "young leaders" in Sinne des RAND-Papiers unterwiesen wurden — wenn denn das Papier wirklich echt ist. (Siehe dazu Thomas Röper hier). Dazu passt auch das kurze Video von Ulrike Herrmann (TAZ).

     
  • Petra Erler: Wie wir ver-rückt werden
    „Sind die Menschen, die aus Syrien fliehen, vor einem Krieg der ohne massive russische Militärhilfe gar nicht möglich wäre, nicht auch ein Opfer des Despoten Putin?“
     Das fragte Schmickler in den jüngsten „Mitternachtsspitzen“ während seines Plädoyers für die Gleichbehandlung von Flüchtlingen durch die EU. Und ich dachte: Was ist mit Schmickler passiert? Warum redet der bei so einem wichtigen Thema zwischendurch solchen Unsinn?
    Dann fand ich eine Meldung der Tagesschau vom März 2022 „Assads Krieg dauert nun 11 Jahre“, die mit Schmicklers Weltbild (aber auch dem anderer „Meinungsmacher“ in Deutschland) perfekt harmoniert:
    Vor elf Jahren begann der Krieg in Syrien – die Hälfte der Bevölkerung verlor ihre Heimat. An der Seite von Machthaber Assad zerbombte die russische Luftwaffe Städte wie Aleppo und Homs. Viele Syrer fühlen jetzt mit den Ukrainern.“
    Beides steht exemplarisch dafür, dass sich bewusst oder unbewusst die Wahrnehmung von Realitäten verschob. Selbst öffentlich zugängliche Informationen spielen offenbar gar keine Rolle mehr.
    Hätte die Tagesschau eine Hilfskraft mit Recherchen beauftragt, dann wäre möglicherweise klar geworden, dass der Kampf um Homs 2014 endete, die russische Armee erst 2015 auf Assads Bitten direkt militärisch eingriff und so den Vormarsch von ISIS auf Damaskus stoppte, dass der Kampf um „Aleppo“ sich wiederum auf den kleinen Ostteil der Stadt konzentrierte, der zu diesem Zeitpunkt unter der Kontrolle von Al Nusra stand, was das Pentagon wusste, aber medial und politisch ignoriert wurde, und dass heute die USA den fruchtbarsten Teil Syriens, dort, wo es auch Öl gibt, widerrechtlich okkupieren.  (mehr in den Lesefrüchten)
     
  • Sevim Dagedelen: Die Sanktionen sind ein Bumerang
    Rede von Sevim Dagdelen auf der Kundgebung „Genug ist genug: Protestieren statt frieren. Heizung, Brot und Frieden“ am 5. September 2022 vor der Bundesgeschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen in Berlin:

    Liebe Freundinnen und Freunde,
    vielen Dank, dass ihr so zahlreich erschienen seid, obwohl es im Vorfeld so viele Diffamierungen und Denunziationen gegeben hat. Wir sind weder rechts noch sind wir irgendwelche „Putin-Trolle“. Wir sind Bürgerinnen und Bürger in Sorge aufgrund einer Politik, die uns in den Ruin treibt.
    Wir protestieren hier und heute, weil wir im Winter nicht frieren wollen. Wir protestieren hier und heute, weil wir nicht im Dunkeln sitzen, sondern wieder Perspektiven sehen wollen. Wir protestieren hier und heute vor der Geschäftsstelle der Grünen, weil zwei Minister dieser Partei, Annalena Baerbock und Robert Habeck, wesentlich verantwortlich sind für eine desaströse Regierungspolitik. Deshalb sind sie der richtige Adressat unserer Proteste.
    Außenministerin Baerbock hat heute in ihrer Rede bei der Botschafterkonferenz in Berlin gesagt, es gebe für sie zwei entscheidende Punkte in der Außenpolitik. Das erste sei eine Politik der „klaren Haltung“ und das zweite sei eine Politik, die erläutert und erklärt.
    Liebe Freundinnen und Freunde,
    von der Haltung kann ich meine Wohnung nicht heizen. Und von einer Politik, die uns erklärt, warum wir alle ärmer werden, will ich auch nichts wissen. Ich will eine Politik, die verhindert, dass Millionen Menschen in diesem Land ärmer werden. (...)
    Unbedingt hier weiterlesen!
     
  • Nico Popp (jw) über den „Niedergang der Linkspartei“: Die nächste Kampagne — Die Linke: Kesseltreiben nach Wagenknecht-Rede. Rechter Flügel verteidigt Sanktionspolitik und kann keinen Wirtschaftskrieg erkennen (...)
    Die kleine Kampagne ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass die Auseinandersetzung zwischen den Hauptströmungen der Partei Die Linke auf eine Entscheidung zusteuert. Wie die ausfällt, erscheint vorläufig noch offen. Der rechte Block, der beim Parteitag im Juni eindeutig die Mehrheit der Delegierten – unter denen freilich sehr viele Funktionäre, Abgeordnete und Mitarbeiter von Abgeordneten waren – hinter sich hatte, führt, wie die Kritik an der Wagenknecht-Rede einmal mehr zeigt, die Auseinandersetzung so, als spreche er für die Mehrheit der Mitglieder und Sympathisanten.
    Überzeugend ist das nicht. Schon jetzt ist gerade auch mit Blick auf das Thema Sanktionspolitik von unterschiedlichen Seiten immer wieder zu hören, in vielen Basisorganisationen sei die Stimmung eine ganz andere als in dem in Erfurt neugewählten Parteivorstand, in dem fast nur noch Vertreter des regierungslinken Lagers und der sogenannten bewegungslinken Strömung sitzen. Eine dynamische Zuspitzung der sozialen und politischen Krise, mit der jederzeit zu rechnen ist, kann also sehr schnell dafür sorgen, dass der Vorstand mit seinem Ansatz, in dieser Krise allein über Sozialpolitik und Umverteilung zu reden, von Außenpolitik aber zu schweigen, auch innerparteilich völlig in der Luft hängt.
     
  • CRI-online: Europa macht sich Sorgen um Gasmangel, während die USA mit verschränkten Armen zusehen — Es ist keine Übertreibung, dass der Energiemangel, den Europa derzeit erlebt, ein Schmerz bis auf die Knochen ist. Allerdings merken die sich in Not befindenden Europäer, dass ihr transatlantischer Verbündeter nur mit verschränkten Armen zugeschaut hat. (...)
    Laut Business Insider in den USA kann ein US-Transportschiff mit verflüssigtem Erdgas nach Europa durchschnittlich einen Gewinn von über 100 Millionen US-Dollar bringen. Angesichts der bevorstehenden Zwischenwahlen hat die US-Regierung die US-Energieexporte demonstrativ beschränkt, um die Inflation einzudämmen und die Unterstützung der Wähler zu gewinnen. Was die Europäer denken, spielt für sie dabei keine Rolle. 
    Die Europäer sollten die Energiekrise zum Anlass nehmen, um über vieles nachzudenken. Zum Beispiel ob sie den Vereinigten Staaten immer wieder folgen und sich wiederholt täuschen lassen sollten? Europäische Politiker müssen sich gut überlegen: Welchen Weg sollte Europa in Zukunft einschlagen, der ihren eigenen Interessen am meisten entspricht?
     
  • Milosz Matuschek: «Das System fliegt uns gerade um die Ohren»
    Früher hieß es noch: Wir impfen uns den Weg zurück in die Freiheit. Jetzt heißt es: die Geimpften zeigen schneller Symptome und bleiben deshalb früher zu Hause. Es sind Momente wie diese, die eigentlich jedem bewusst machen sollten: Das Narrenschiff fährt mit Vollgas aufs Riff zu. Man kann als Politiker mit Pharmahintergrund gerade jeden Unsinn erzählen. Es hat keine Konsequenzen. So sieht der Übergang von einer Demokratie hin zu einem Feudalsystem aus. Wer sich diesen Bären aufbinden lässt, lässt sich alles aufbinden. (…)
    Und all dies geschieht, während die nächste Impfkampagne hochgezogen wird. Ab Herbst geht es auch für die mehrfach geimpften wieder bei Null los. Sie gelten dann als ungeimpft. Mit der vierten Impfung steigt die Chance auf eine schwere Nebenwirkung auf 1 zu 1250. Was man dann erwarten kann, sieht man inzwischen auch in Berichten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. (…)
    Der Ball liegt nun im Feld der Mehrfach-Geimpften: Sie haben nun die Aufgabe, das Narrativ zu drehen. Sie müssen aus der schweigenden Masse heraustreten und aufhören, sich am Gängelband der Regierung durch die Manege führen zu lassen. Die anonymen Berichte von Berliner Feuerwehrleuten zeigen, dass es überall brodelt. Der größte medizinische Skandal der Welt wird sich nicht ewig unter dem Mantel eines Tabus halten lassen. (…)
     
  • NDS Hinweise 07.09.: Christian Hacke: Unabhängig von der Bedeutung dieser Kontaktgruppe erleben wir derzeit, dass Diplomatie wohl nicht stattfindet, auch keine Geheimdiplomatie. Auf der Beerdigung von Michail Gorbatschow vor wenigen Tagen war der einzige Vertreter des Westens der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Das ist ein abstoßendes Bild: Orbán als Repräsentant des Westens, der Europäischen Union. Denn dort ging es um die Würdigung von Gorbatschow und nicht um die der aktuellen russischen Führung.
    Dass Deutschland es versäumt hat, dort einen hohen Repräsentanten, ja vielleicht sogar den Bundespräsidenten oder einen Minister oder den Bundeskanzler hinzuschicken, das halte ich für einen fatalen Fehler.
    Zur Zeit von Helmut Kohl oder Helmut Schmidt hätte man in so einer angespannten Situation eine Art Beerdigungsdiplomatie angestrebt. Man hätte zumindest einen Horst Teltschik hinschicken können. Aber das, was wir jetzt erleben, ist der Zusammenbruch der Diplomatie. Man könnte sagen: Es gibt keine Chance, aber wir müssen sie nutzen.
    Aber es nicht zu versuchen – das fiel mir ein, als ich die Feierlichkeiten im Fernsehen gesehen habe – das war das Enttäuschende. Es war auch würdelos.
     
  • Jens Berger: Wie kann es „rechts“ sein, sich für den Frieden einzusetzen? 
    Für die Linkspartei ist der Herbst zur Daseinsfrage geworden. Findet der „heiße Herbst“ auf den Straßen ohne sie statt, wird sie endgültig in der Bedeutungslosigkeit versinken.
    Man muss also mobilisieren. Andererseits ist die Straße der Partei nicht geheuer. Dort ist das Volk und das ist bekanntlich nicht so ideologisch gefestigt wie die akademischen Parteikader, die vorgeben, für das Volk zu denken und zu sprechen. Man will sich klar von allem distanzieren, das über die sozio-ökonomischen Fragen hinausgeht und die Sanktionspolitik oder gar die Unterstützung der Ukraine infrage stellt. Denn das sei, so die linke Rhetorik, ein „Kapitulationskurs gegenüber Putin“. Wer so denkt, sei rechts oder schlimmer noch ein „Wagenknecht“. Man steht im Grunde hinter der Regierung und deren Zielsetzung und grenzt sich klar ab. Wer anderer Meinung ist, ist – auch so ein schönes neues Wort – ein „Putinist“. Und die haben auf Demos der Linkspartei nichts verloren. Linke Proteste, bei denen der Wunsch nach Frieden ein Tabu ist? Dann ist die Daseinsfrage der Partei wohl beantwortet. (Fettung von bm)
     


    „Wenn Kritik an Corona-Politik ‚rechts’ ist, 
    dann ist meine linke Hand auch rechts.“ 

    Dietrich Brüggemann



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    Häufig gesehene Parole auf Münchener Anti-Siko-Demos: