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Satire?

Frage: „Hätten wir Russland damals über die Flanke angreifen sollen?
Martin Sonneborn: 

„Wichtig ist, dass wir überhaupt angegriffen haben. Ich gehe davon aus, dass in der aktuellen Situation auch Hitler ganz neu bewertet wird, schließlich hat er gegen die Russen gekämpft. Sieht so aus, als wären Teile der Öffentlichkeit gerade dabei, Willy Brandt auf den Platz von Adolf Hitler zu schubsen und umgekehrt.“

Hierzu passen auch die „Notizen vom Ende der unipolaren Welt“ von Mathias Broeckers
(Lesetipps)

    


Tucker Carlson fragt: 

Wann wird gegen Sie ermittelt? Wir hoffen, bald!

Aus dem Kurzvideo:

The Lancet meldet: Geimpfte in der Altersklasse von Joe Biden sind 80% häufiger krank als Ungeimpfte.
Warum ist das nicht die Meldung des Tages?
Die Studie zeigte, dass die Immunabwehr von Personen 8 Monate nach zwei Dosen der Covid-19-Impfung niedriger war als bei Ungeimpften. Es stellt sich heraus, dass der Impfstoff das Immunsystem zu unterdrücken scheint. 

 



Aus einer Rede von Liane Kilinc, gehalten am 3.10.2021 (siehe Lesetipps)

Der Kapitalismus im Endstadium hat die Vernunft verabschiedet; wendet sich von jeder einzelnen Errungenschaft ab, die er einst in seiner revolutionären Phase der Menschheit gebracht hatte. An die Stelle der feudalen Religion sind moralgetränkte Pseudobegriffe getreten, wie der Klimawandel oder das, was als „Antirassismus“ ausgegeben wird, deren Anhänger mit religiösem Eifer alles Abweichende zur Ketzerei erklären: Klimawandelleugner, Querdenker. Ein Glauben, der nicht mehr das menschliche Ideal in den Himmel hebt, sondern dessen Ideal völlig von menschlichen Zügen befreit ist, von Materialität, von Geschichte; der vergottete Antimensch.

Liane Kilinc ist Initatorin der Aktion „Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e.V.“ für Menschen in Kriegsgebieten – aktuell in die Donbass-Republiken, Spenden erwünscht.

 


Fundstück   dazu passt auch folgender weit verbreitete Slogan: 


 

Keiner soll hungern, ohne zu frieren. 
Der Weg in die Katastrophe

Wolfgang Bittner über die aktuelle Leitlinie deutscher Politik

 


 


 

Es ist das Ende jeder pluralistischen demokratischen Gesellschaft, wenn sich Medizin, Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft, Justiz, Kultur und Medien dem Diktat der politischen Exekutive unterordnen.

(„We for Humanity“ im Solidaritätsschreiben für Prof. Dr. Martin Schwab)

 



 SPD tritt Ostpolitik von Brandt/Bahr in die Tonne

Politik der guten Nachbarschaft, vertrauensbildende Maßnahmen, Diplomatie: das beste, was sie jemals geleistet haben — alles weg!  (Hier weiterlesen)



Aktuelle Videotipps: 

Wem die woke Genderitis und die neue Antidiskriminierungsbeauftragte
 Ferda Ataman auf den Geist geht, findet Erfrischung bei
 
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Punkt.Preradovic: „Identitätspolitik ist Rassismus“ – mit Ali Utlu
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Punkt.Preradovic: „Das Kapital zerstört Gesundheitswesen“ (Dr. Hontschik)
Dirk Pohlmann im Gespräch mit Jacques Baud: Ukraine, NATO und Geheimdienste
Expertenhearing zur Impfpflicht, Dr. Strasser Teil 1, Teil 2, Teil 3

Thomas Röper: Putins Abrechnung mit dem Westen als Podcast
Punkt.Preradovic, Gudula Walterskirchen: „Wie wir unfrei werden- Der Weg in die Totalitäre Gesellschaft.“
Nuoflix: Krieg der Narrative
Mark Bartalmai und Thomas Röper im Gespräch
(und uralt) KenFM Positionen #1: Krieg oder Frieden in Europa (2015)
Die Diskussion über die Ereignisse in der Ukraine wirkt verblüffend aktuell und frisch!
Der Schlüsselmoment - This Pivotal Moment
Die geplante weltweite Einführung von Impfpässen hat nichts mit Ihrer Gesundheit zu tun. Impfpässe sind ein Trojanisches Pferd, welches dazu benutzt wird, eine völlig neue Art von kontrollierter und überwachter Gesellschaft zu schaffen, ...
Neulandrebellen: Wehret den Fortsetzungen!
Eine makabere Zusammenstellung von Menschenjagden
Ernst Wolff: Die Ausbeutungsmethoden des IWF, erklärt mit der Dorf-Parabel
Das Video ist neu in unserer Liste, stammt aber aus der Sendung KenFM Positionen #2 vom 29.09.2015
Apolut: Michael Meyen im Gespräch mit Ulrike Guérot: „Wer schweigt, stimmt zu“

Spannend die ganzen 90 Minuten lang!
Pohlmann trifft auf Elke Kahr 
— KPÖ in Graz mit 28.8 % an der Spitze - 
   Frage: Wie haben Sie das gemacht? Ab Minute 16:00 - unbedingt sehenswert!

Weitere Videotipps



 

Aktuelle Lesetipps:


  • neu> Thomas Röper: Kritik an Ukraine-Bericht: Propaganda-Organisation in der Zwickmühle — Amnesty International hat der ukrainischen Armee Kriegsverbrechen vorgeworfen und dafür heftige Kritik einstecken müssen. (...)
    Am bemerkenswertesten war jedoch die Reaktion von Amnesty auf die Kritik aus Kiew. Die Reuters-Meldung darüber ... begann wie folgt:
    „Amnesty International hat sich am Sonntag für „die Verärgerung und die Wut“ entschuldigt, die ein Bericht ausgelöst hat, in dem die Ukraine beschuldigt wird, Zivilisten zu gefährden, was Präsident Wladimir Selensky verärgert und den Rücktritt der Leiterin des Kiewer Büros ausgelöst hat.“
    (...) Seit wann ist es die Aufgabe einer Menschenrechtsorganisation, sich bei den Regierungen zu entschuldigen, die gegen die Menschenrechte verstoßen? Dass Amnesty das in diesem Fall tut, entlarvt Amnesty ein weiteres Mal als das, was es ist: Ein Propaganda-Instrument des Westens.
    Die Zwickmühle von Amnesty besteht nun darin, aus dieser Nummer wieder rauszukommen. Einerseits kann Amnesty nicht von seinem Bericht abrücken, ohne aufgrund der präsentierten Fakten vollkommen unglaubwürdig zu werden, andererseits hat Amnesty mit den Bericht seine Geldgeber und Kuratoren aus dem Westen schwer verärgert.
    Also versucht Amnesty einen Spagat und erklärt:
    „Während wir voll und ganz zu unseren Erkenntnissen stehen, bedauern wir den Schmerz, den sie verursacht haben.“
    Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
    Die „Menschenrechtsorganisation“ Amnesty International bedauert nicht den Schmerz der Menschen, die durch die ukrainischen Kriegsverbrechen zu Schaden gekommen sind, sondern den Schmerz, den der Bericht bei den Leuten verursacht hat, die für diese Kriegsverbrechen verantwortlich sind.
     
  • neu> Freie Stimme: Impfnebenwirkungen und der Umgang mit ihnen. Ein Tabuthema?
    (Die Freie Stimme Neckar-Alb ist ein neues Selbsthilfe-Unternehmen angesichts unserer ansonsten tristen Medienlandschaft. Es liegt hier die 3. Ausgabe vor.)
    Vor einigen Tagen kam ich mit einer freundlichen Dame ins Gespräch, die mir mitteilte, dass sie eine Selbsthilfegruppe für Impfgeschädigte in Tübingen leite. Da diese Selbsthilfegruppe durch eine überregionale Berichterstattung in den Medien bekannt wurde, erhält sie regelmäßig Nachrichten und Anfragen aus ganz Deutschland und teilweise auch aus dem benachbarten Ausland. Die Menschen schildern ihre Probleme und hoffen auf Hilfe. Leider ist diese Selbsthilfegruppe nur regional organisiert und deshalb gar nicht in der Lage, diese Menge an Anfragen zu bewältigen oder den betroffenen Menschen eine adäquate Unterstützung zukommen zu lassen.
    Die Tübinger Gruppe besteht momentan aus ca. 20 Teilnehmern mit unterschiedlichen gesundheitlichen Problemen nach Impfungen. Viele von ihnen haben ein chronisches Erschöpfungssyndrom, andere leiden unter Herzproblemen oder neurologischen Störungen. Allen ist gemein, dass sie meist eine monatelange Odyssee von einem Arzt zum nächsten hinter sich hatten, bevor sie zur Diagnose „Impfnebenwirkung“ gelangten. In der Tübinger Selbsthilfegruppe helfen sich die Teilnehmer gegenseitig, mit dieser Situation umzugehen, dazu gehört auch die fachkundige Unterstützung durch die Mitarbeiter des Tübinger Sozialforums in Fragen des Sozialrechts, denn leider gibt es Menschen mit Impfschäden, die bereits im Alter von Anfang 20 einen Schwerbehindertenausweis beantragen müssen, um die Folgen ihrer Impfnebenwirkungen zumindest etwas abfedern zu können.
    (mehr in den Lesefrüchten)
     
  • neu> Mathias Bröckers: Notizen aus der multipolaren Welt
    (...) So wie ja auch nicht Russland, sondern der kollektive Westen mit seinen Sanktionen der Aggressor im Wirtschaftskrieg war, um damit „hybrid“ den militärischen russischen Angriff auf die Ukraine zu kontern und zu stoppen. Dass diese „wirtschaftskriegerische“ Strategie nicht nur nicht aufgeht, sondern sich als Bumerang erweist, der Europa viel stärker trifft als Russland, ist mittlerweile offensichtlich – doch über Nordstream 2 Gas zu beziehen wäre, so Habeck, eine „Kapitulation“ und „das Gegenteil von dem was wir das letzte halbe Jahr hier unternommen haben“.
    Was freilich komplett nach hinten losgegangen ist, weshalb das „Gegenteil“ genau in die richtige Richtung weist. „Wer einen Fehler nicht einsieht, begeht einen zweiten“ wusste schon Konfuzius, doch von derlei simpler Lebensweisheit scheinen die westlichen Regierungen meilenweit entfernt. Einzig der europäische bad boy Victor Orban hat den Mumm, das Scheitern zu benennen: „Wir sitzen in einem Auto, das alle vier Reifen platt hat: Es ist absolut klar, dass der Krieg so nicht gewonnen werden kann“. Alle vier Pfeiler der westlichen Strategie – dass die Ukraine einen Krieg gegen Russland mit NATO-Waffen gewinnen kann, dass Sanktionen Russland schwächen und Putin destabilisieren, dass Sanktionen Russland mehr schaden als Europa und dass die Welt sich zur Unterstützung des Westens zusammenschließen würde – seien gescheitert. Weil die Regierungen in Europa  „wie Dominosteine“ zusammenbrächen und die Energiepreise in die Höhe schießen, sei jetzt eine neue Strategie erforderlich.
     
  • Tobias Riegel: Gendern: Darf der öffentlich-rechtliche Rundfunk zu einer Kunstsprache „erziehen“? Der jüngste Aufreger beim Thema Gendersprache im ÖRR war der Auftritt einer Moderatorin des Bayerischen Rundfunks: Die Ergebnisse einer Umfrage zum Thema wurden in der Sendung offen bedauert und indirekt zu einer Motivation umgedeutet, das Publikum noch besser erziehen zu wollen.
    Diese Erziehung zur Nutzung der Gendersprache wäre eine große Aufgabe, denn „fast zwei Drittel der Deutschen lehnen einer Umfrage zufolge eine gendergerechte Sprache ab. 65 Prozent der Bevölkerung halten nichts von einer stärkeren Berücksichtigung unterschiedlicher Geschlechter“, wie eine Befragung von Infratest Dimap ergeben habe, berichteten Medien im vergangenen Jahr.
    Das Thema ist also mindestens umstritten. Hier müsste der von allen Bürgern finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk eigentlich eine neutrale Position einnehmen. Davon könne aber nicht die Rede sein, sagt eine Gruppe von Sprachwissenschaftlern aktuell. Auf der Webseite „Linguistik vs. Gendern“ haben sie einen Aufruf veröffentlicht.
    Der Aufruf der Sprachwissenschaftler beeindruckt nicht nur mit seinen Argumenten, sondern auch mit der langen Liste von Unterzeichnern.
     
  • Andrej Martjanow: Der älteste Trick aus der Mottenkiste
    Wenn die Spannungen mit China wegen Taiwan außer Kontrolle geraten, könnte dies die Unterstützung der USA für die Ukraine gegen Russland kosten, befürchten Beamte in der EU. Eine Verlagerung der feindseligen Aufmerksamkeit Washingtons von Moskau auf Peking wäre das 'Worst-Case-Szenario' für die europäischen NATO-Mitglieder, zitiert Politico einen europäischen Diplomaten. Die rhetorischen Konfrontationen zwischen Washington und Peking über einen möglichen Besuch der Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, in Taiwan sind im Moment kein Thema für die NATO, aber 'es könnte leicht eskalieren', so die diplomatische Quelle in dem am Montag veröffentlichten Artikel. 
    Bis hin zur Eskalation an den Rand eines Konflikts mit China geht es dabei nur darum, diese beiden Dinge zu vertuschen:
    1. Die wirtschaftliche Katastrophe, die sich in den USA abspielt;
    2. Der verzweifelte Versuch, die Aufmerksamkeit von der verlorenen Sache in 404 [die Ukraine, Anm. d. Red.] abzulenken.
     
  • Volker Hermsdorf: Gold bleibt auf Eis
    Oberster Gerichtshof Großbritanniens lehnt Venezuelas Forderung nach Zugang zu Reserven bei Bank of England ab
    Mit der jüngsten Entscheidung verweigert Großbritannien der Regierung des gewählten Staats- und Regierungschefs Nicolás Maduro weiterhin den Zugriff auf die Goldreserven des Landes. Caracas benötigt das Gold nach eigenen Angaben für Ausgaben im Gesundheitswesen und soziale Projekte. 
    Für den Rest der Welt bestätigt sich damit das Urteil über den Westen als skrupelloser Räuberbande, der man nicht mehr trauen kann. Die BRICS erhält immer mehr Zulauf, jetzt hat auch Algerien Interesse an einer Mitgliedschaft bekundet.
     
  • New York Times: Why Pelosi’s Visit to Taiwan Is Utterly Reckless
    (Deepl_übersetzung): Warum Pelosis Besuch in Taiwan absolut unbedacht ist
    (...) Es wird nichts Gutes dabei herauskommen. Taiwan wird durch diesen rein symbolischen Besuch weder sicherer noch wohlhabender werden, und es könnten viele schlimme Dinge passieren. Dazu gehört eine chinesische militärische Reaktion, die dazu führen könnte, dass die USA gleichzeitig in indirekte Konflikte mit einem atomar bewaffneten Russland und einem atomar bewaffneten China verwickelt werden.
    Und wenn Sie glauben, dass unsere europäischen Verbündeten - die sich wegen der Ukraine in einem existenziellen Krieg mit Russland befinden - sich uns anschließen werden, wenn es zu einem Konflikt zwischen den USA und China über Taiwan kommt, der durch diesen unnötigen Besuch ausgelöst wird, dann schätzen Sie die Welt völlig falsch ein. [...]
    Der Zeitpunkt könnte nicht schlechter sein. Liebe Leser: Der Ukraine-Krieg ist noch nicht vorbei. Und insgeheim sind US-Beamte sehr viel besorgter über die ukrainische Führung, als sie es sich anmerken lassen. Zwischen dem Weißen Haus und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenskij herrscht tiefes Misstrauen - wesentlich mehr als berichtet wurde.
     
  • Lukas Scholle: Die Ampel schont die Reichen und belehrt die Armen
    Dass mit Lindner der Bodyguard der Superreichen ins Finanzministerium einzieht, war von Anfang an klar. Substanzsteuern wie die Vermögensteuer oder Steuererhöhungen bei der Einkommen- und Unternehmensteuer wurden bereits im Sondierungspapier vor den Koalitionsverhandlungen ausgeschlossen. Es überrascht aber trotzdem, dass sich die Verschonung der Reichen um jeden Preis als roter Faden durch praktisch alle politischen Initiativen der Ampel zieht: Jeder Konflikt wird auf Kosten der großen Mehrheit gelöst anstatt zulasten der oberen ein Prozent – ob es nun um die Übergewinnsteuer, die Krankenkassenbeiträge oder die Gasumlage geht.
    Gleichzeitig werden arme Menschen permanent belehrt. Die ständigen paternalistischen Spartipps der Ampel-Politiker wirken nur noch herablassend.
     
  • Jens Berger: Die Welt brennt und die USA zündeln weiter
    In der Ukraine tobt ein Krieg, im Kosovo, im Irak und in Bergkarabach fehlt nur ein Funke, um einen Flächenbrand zu entfachen. Anstatt diese Feuer zu löschen, haben die USA nichts Besseres zu tun, also weiter zu zündeln – diesmal beim schwelenden Taiwan-Konflikt, der das Potenzial hat, sich zu einem dritten Weltkrieg zu entwickeln. Der für heute angekündigte Besuch der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, ist der bisherige Höhepunkt einer langen Serie von Provokationen, mit denen die USA China in einen militärischen Konflikt ziehen wollen. Man kann nur hoffen, dass die Chinesen kühlen Kopf bewahren und gleichzeitig den USA klar ihre Grenzen aufzeigen. Annalena Baerbock erklärt den USA derweil in der „Taiwan-Frage“ ihre volle Solidarität und schlägt sich damit abermals auf die Seite der Kriegstreiber.


    Aus Global Times

     
  • Aleksandar Pavić: Wie in der Ukraine: Im Kosovo schürt dieselbe westliche “unsichtbare Hand” den Konflikt Nebst dem Konflikt in der Ukraine sieht sich Europa nun mit der Aussicht auf einen neuen Konflikt im Kosovo konfrontiert, der abtrünnigen Provinz Serbiens, die nach der serbischen Verfassung offiziell Kosovo und Metohija (Metochien) genannt wird. (...)
    Wie im Fall der Ukraine hat der kollektive Westen absolut keinen Druck auf die von ihm unterstützte kosovarische Seite ausgeübt, ihren Teil des unterzeichneten internationalen Abkommens zu erfüllen. Und wieder, wie im Fall der Ukraine, hat dies Pristina dazu ermutigt, eine zunehmend bellizistische Haltung einzunehmen, was sehr wohl zu einem ernsteren Konflikt führen kann.
    Nicht nur der Hintergrund ist interessant, sondern auch das erkennbare Muster, wie der Westen Konflikte schürt.
     
  • Thomas Röper: Was ist eigentlich die „regelbasierte Weltordnung“?
    Der Westen begründet seinen Kampf gegen Russland und China damit, die Länder stünden gegen die "regelbasierte Weltordnung". Da stellt sich die Frage, was die ominöse "regelbasierte Weltordnung" eigentlich ist.
    Sehr lesenswerter Artikel. Röper erörtert ausführlich die Fragen um die UNO, die westliche Kritik, illegale Kriege, wie Völkerrechtsbrüche kaschiert werden, die Auswirkung des Kosovo-Urteils des Internationalen Gerichtshofs und wie Russlands Intervention in der Ukraine völkerrechtlich zu bewerten ist. Lang, aber sehr klar.
     
  • Thomas Röper: Kriegsverbrechen. Die ukrainische Armee hat in der Nacht vom 30. auf den 31. Juli hunderte kleine Anti-Personenminen über dem Zentrum von Donezk abgeworfen.
    Der Einsatz solcher Minen ist ein Kriegsverbrechen, erst recht, wenn sie gegen Zivilisten eingesetzt werden. Und das ist hier unbestreitbar passiert, denn es gibt in den betroffenen Stadtteilen und im Zentrum von Donezk keine militärischen Ziele, dafür aber Wohngebiete, Schulen, Kindergärten, Spielplätze, Krankenhäuser und so weiter.
     
  • Ist die documenta noch zu retten?
    Ein Offener Brief von Werner Ruf, Ingo Wandelt & Rainer Werning an den documenta 15-Aufsichtsrat, an die Bundesregierung und an die Medien.

    Wir, die Unterzeichner dieses Offenen Briefes, sind besorgt darüber, dass die international renommierte Kunstausstellung documenta womöglich das letzte Mal in ihrer gewohnten Art stattfindet. Ruangrupa, das diesjährige indonesische Kurator*innen-Team der documenta, verfolgte das ehrgeizige Ziel, endlich einmal dem „Globalen Süden“ des Planeten eine Stimme zu verschaffen. Es sollten aus seiner Sicht Blicke auf eine postkoloniale Welt gelenkt werden, die zuvor durch Imperialismus, Kolonialismus, Rassismus und andere Formen von erfahrener Unterdrückung und Ausbeutung geprägt worden war. „Lumbung“, die Reisscheune als Hort einer gemeinschaftlich verwalteten und genutzten Lebensressource, hätte als Leitidee einer vitalen interkulturellen Kommunikation dienen können.
    Wir beschäftigen uns hier selten mit Kunst-Themen. Dieser offene Brief über die Skandalisierung der diesjährigen Dokumenta ist aber ein weiteres Mahnmal gegen einen grassierenden Trend zur moralischen Entrüstung über jedes i-Tüpfelchen, wenn man damit nur Aufsehen und seine eigene GUTE GESINNUNG ausbreiten kann. Moshe Zuckermann spricht zwar von einem „rein deutschen Eklat“, weil in dem Bild „Antisemitisches“ hineingesehen wurde. Das betrifft den Auslöser der Empörung, aber die Hyperempfindlichkeit und die moralische Überheblichkeit ist in westlichen Ländern vor allem an den Universitäten weit verbreitet und vergiftet dort die freiheitliche Atmosphäre. Erinnert sei hier nur an den Abbruch eines Konzerts, weil ein Musiker Dreadlocks trug, was von einigen als nicht statthafte „kulturelle Aneignung“ eines weißen Musikers beklagt wurde. 
     
  • Florian Warweg: Küppersbusch deckt Skandal auf: Bundespresseamt finanziert Grünen-Denkfabrik „LibMod“ mit 500.000 Euro jährlich 
    Die NachDenkSeiten hatten bereits am 1. Juli über die Machenschaften der LibMod-Stiftung in dem Artikel „„Gegneranalyse“ – Das Bundesfamilienministerium finanziert ein Überwachungs- und Diffamierungsportal gegen kritische Medien“ berichtet und dargelegt, dass das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) mit sechsstelligen Beträgen ein Projekt der Grünen-nahen Denkfabrik mit dem bezeichnenden Titel „Gegner-Analyse“ finanzieren, welches zum Ziel hat, angeblich „systemoppositionelle“ Medien zu überwachen und zu analysieren. Der Schwerpunkt des Überwachungs- und Diffamierungsprojektes liegt dabei auf den NachDenkSeiten. Bereits dies ein medienpolitischer Skandal der seinesgleichen sucht.
    Jetzt hat das Team um Friedrich Küppersbusch nachgelegt und einen weiteren Skandal bei der Finanzierung dieser höchstumstrittenen Denkfabrik aufgedeckt. Das Bundespresseamt, also das Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung, deren Chef der jeweilige Regierungssprecher ist, finanziert die extrem einseitig agierende LibMod mit jährlich 500.000 Euro. Die Gelder sind, wie Küppersbusch darlegt, nicht zweckgebunden, sondern dienen einer nicht näher definierten „institutionellen Förderung“. Wohlgemerkt dies bei einer von grünen Funktionären gegründeten „gemeinnützigen“ GmbH, die, auch das zeigt der ehemalige ZAK-Moderator auf, bereits mit enormen Geldbeträgen unter anderem vom US-Oligarchen Georg Soros gesponsert wird. Zu Recht fragt er in dem Beitrag, wieso LibMod als gemeinnütziges Unternehmen einen Bilanzüberschuss in sechsstelliger Höhe erzielen kann und dann trotzdem noch vom BPA mit Steuergeldern in dieser Höhe unterstützt wird. Wohlgemerkt, wie Küppersbusch treffend zusammenfasst: “Steuergelder, um politische Gegner niederzumachen”
     
  • Norbert Häring: Verteidigung des Grundeinkommens gegen linke Kritik — eine Buchsprechung Karl Reitter hat eine „Kritik der linken Kritik am Grundeinkommen“ geschrieben; ein löbliches Unterfangen, um die Diskussion voranzubringen. Das Buch wird zwar aus meiner Sicht seinem Anspruch nicht gerecht. Aber gerade ein Blick auf die inneren Widersprüche der Argumentation hilft, sich klarer zu werden, worin die tiefer liegenden Knackpunkte der Diskussion bestehen.
     
  • Jürgen Todenhöfer über die wechselnden Feindbilder des Westens
    Der Hass des Mainstream auf Russland macht dem Westen das Leben leichter. Wenn Russland das Böse ist, fällt es viel leichter, die eigenen Kriege als tapferen Kampf für Menschenrechte und Demokratie darzustellen. Wir sind dann immer die Guten, die gegenüber den Bösen manchmal eben streng sein müssen. (...)
    Ohne die Unterstützung der Mainstream-Medien wären die Erfindung von Feindbildern und das Überziehen der Welt mit Kriegen nicht möglich.
    Wer das nächste Feindbild sein wird, ist nicht schwer zu erraten. China hat gute Chancen, diese gefährliche Rolle in den internationalen Beziehungen zu spielen. Ein Vorwand wird sich im richtigen Augenblick schon finden lassen.
     
  • Erst heute bin ich auf eine hervorragende Rede hingewiesen worden, die am 03.10.2021 von Liane Kilinc gehalten wurde: bei der Alternativen Einheitsfeier des Ostdeutschen Kuratoriums der Verbände unter dem Motto „Nieder mit der imperialistischen Konfrontationspolitik – für eine bessere Zukunft“. Sie erschien in einem Artikel von Rainer Rupp bei apolut:
    „Was wir erlebten, als das Volksvermögen unseres Staates DDR verschleudert wurde, war nur der unschuldige Anfang. Der Staat, in dem wir heute leben, erfüllt von den vielen Aufgaben, die ein Staat hat, nur noch zwei: für die Unterdrückung der Besitzlosen zu sorgen und so viel Geld wie möglich an die Besitzenden weiterzureichen. Wie es mit der grundlegenden Aufgabe, das Überleben der Bevölkerung zu sichern, steht, zeigen zwei Punkte zur Genüge: die Tatsache, dass dank Biogasproduktion inzwischen 80 Prozent der pflanzlichen Nahrungsmittel importiert werden müssen, und das Totalversagen angesichts einer angekündigten Flut.“
    Es ist eine Rede aus der Perspektive aus dem Osten, von einer der Annektierten. Wir Westler sind ja die schon  ziemlich durchgesottenen Frösche, die noch kaum gemerkt haben, wie heiß es geworden ist. Man kann ihre Rede bei apolut lesen oder im Video anhören. bm

     
  • Thomas Röper: Die EU fährt aus Realitätsverweigerung mit Vollgas an die Wand Dass die Energie- und Gaskrise, die sich in Europa nicht nur abzeichnet, sondern schon für jeden spürbar geworden ist, inzwischen zwangsläufig zu einer echten Krise im Winter führen wird, steht nicht mehr in Frage. Stattdessen bereiten Politik und Medien die Menschen in der EU auf den „totalen Wirtschaftskrieg“ vor. (...)

    Medwedew trollt die europäische Politik
    Der ehemalige russische Präsident Medwedew hält sich in seinem Telegram-Kanal schon seit einiger Zeit nicht mehr mit sehr deutlichen Worten über die Politik der EU zurück. Am 26. Juli hat er nachgelegt und geschrieben:

    „Die gesamte derzeitige europäische Politik gegenüber Russland ist ein ekelhafter Cocktail aus arroganter Rüpelhaftigkeit, pubertärem Infantilismus und primitiver Dummheit.
    Zuerst haben sie die Absicht angekündigt, Russland streng dafür zu bestrafen, dass es leidende Menschen schützen und seine langfristigen Interessen sichern will. Sie haben, wie üblich, beschlossen die russische Wirtschaft in Stücke zu reißen, Russland das Geld aus den Energieexporten zu entziehen und harte Sanktionen gegen alles verhängt, was brennt. Auf geht’s!
    Es ist ihnen wurscht, dass Europa eine große Industrie und eine entwickelte Landwirtschaft hat und dass die EU-Bürger in warmen Häusern mit Wasser leben wollen. Die Hauptsache ist, dass die Russen leiden.
    Dann sind sie aufgeschreckt… Sie haben sich daran erinnert, dass der Winter nicht abgeschafft worden ist und dass alternative Lieferungen von Gas, Öl und Kohle teuer oder einfach unrealistisch sind. Sie haben bemerkt, wie schwierig es ist, auf drei Stühlen zu sitzen. Nach dem Motto, wir helfen der Ukraine und schaden Russland, aber unsere eigene Wirtschaft und Bevölkerung sind uns auch nicht fremd.
    Insgesamt hat das nicht gut geklappt. Die gelb-blaue Hysterie hat einen schweren Durchfall der Angst davor ausgelöst, dass sie in ihren kalten Wohnungen erfrieren und aus den zugefrorenen Fenstern auf die untergehende Industrie schauen werden. Die europäischen Schlaumeier schlagen jedoch ein bewährtes Mittel gegen den Durchfall vor: mehr Waffenlieferungen an das Kiewer Regime und einen Krieg bis zum bitteren Ende. Na gut. Bald kommt die Kälte…“
     
  • Dagmar Henn: Zwei Grüne auf dem Kriegspfad – nach innen wie nach außen
    Dass die Grünen heute die Einpeitscher sind, ist nicht überraschend. Sie waren schon 2014 diejenigen, die sich am innigsten mit den ukrainischen Bandera-Anhängern verbrüderten. (...)
    Auch die grünen Stiftungen waren alles andere als untätig, die linke Seite der Gesellschaft davon zu überzeugen, dass diese Leute mit Hakenkreuztätowierungen gar keine Nazis seien, der Aufstand im Donbass ein Werk Wladimir Putins und Russland das Reich des Bösen. (...)
    Aber gehen wir doch zu dem, was die beiden jüngst geäußert haben. Habeck, der Bundesfrostminister, meinte: "Putin wird noch erleben, wie stark wir sind." Das klingt verdächtig nach "zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl", unter Umgehung der Ergänzung, die der Volksmund schon damals vornahm: und dumm wie Bohnenstroh. (...)
    Bundesaußenministerin Annalena Baerbock wiederum hat ja mehr Angst, im Inland weiße Fahnen hissen zu müssen. In Bezug auf die Gasturbine in Kanada hatte sie gesagt, wenn diese nicht käme, "dann bekommen wir kein Gas mehr, und dann können wir überhaupt keine Unterstützung für die Ukraine mehr leisten, weil wir dann mit Volksaufständen beschäftigt sind".
    Das "beschäftigt" meinte sie definitiv nicht in dem Sinne, dass die Grünen Teil des aufständischen Volks wären. Im Gegenteil. Genau betrachtet, lässt sie in diesem Satz ihre politischen Prioritäten erkennen. Das "Wir" ist eines der Obrigkeit, fast schon ein Pluralis Majestatis. Das Volk, das aufsteht, steht gegen sie auf, gegen die Grünen, und wie das "beschäftigt" aussehen mag, hat Nancy Faeser mit der Errichtung einer Bundeswehreinheit zum Einsatz im Inneren schon durchblicken lassen. Auch der Spin für den Aufstand wird schon gesponnen – wer nicht zu frieren bereit ist, ist ein Nazi.
    Siehe in dem Zusammenhang auch den Artikel von T.J.Wellbrock: Volksaufstände oder Unterwerfung in den Lesefrüchten
     
  • Arnold Schölzel: Schießprogramm („der schwarze Kanal“)
    Der antirussische Hass, den die Kriegsmedien des Westens tagaus, tagein verbreiten, wird zumeist nebenbei, also argumentationsfrei praktiziert. So schreibt z. B. der Politikressortleiter der Süddeutschen Zeitung (SZ), Stefan Kornelius, am Montag in einem Kommentar zur Reise des US-Präsidenten nach Saudi-Arabien: »Der Ölpreis wird nach wie vor durch die globale Fördermenge bestimmt, und wenn Russland als Marktfaktor ausfällt beziehungsweise zum unkalkulierbaren Preistreiber wird, braucht auch ein Joe Biden das Wohlwollen der Golfstaaten, um den Preis an der Tankstelle zu stabilisieren.« Wer den Wirtschaftskrieg des Westens gegen Russland für eine Art Naturgesetzlichkeit hält, muss russische Reaktionen für »unkalkulierbar« und preistreiberisch halten. Kornelius hat so en passant durchblicken lassen: Nach den »Regeln« der Biden, Scholz etc. sind die Russen eine Art Irrläufer im politischen Kosmos.
     
  • Birgit Naujeck: Welthunger als politische Waffe Manchmal sprechen wir über den Hunger in der Welt, als sei er eine Heimsuchung des Schicksals, mit der man zurechtkommen müsse, vergleichbar mit Krebs oder Diabetes. Diese recht schlichte Sicht verhindert jedoch, dass wir uns ernsthaft mit den Ursachen des Hungers und den Gründen für seine Aufrechterhaltung auseinandersetzen. Die Coronaplandemie wurde mehrfach im Voraus geübt; das Auftauchen der Affenpocken wurde im März 2021 geplant; die US-Navy hat sich 2015 mit Hungerkrisen befasst und das, was gerade passiert, ziemlich genau vorhergesagt. Hunger hat für viele reiche Menschen einen erheblichen positiven Effekt. Tatsächlich ist er für das Funktionieren der Weltwirtschaft von grundlegender Bedeutung. Hungrige Menschen sind am produktivsten, besonders dort, wo manuelle Arbeit erforderlich ist. Hunger ist jedoch auch eine Kriegswaffe, die seit Jahrhunderten von der Oligarchie eingesetzt wird, um das Volk zu konditionieren.
    Sehr wichtiger Text, der die zur Zeit bewegenden Themen verbindet. Wenn wir die einzelnen Ereignisse und Krisen verstehen wollen, müssen wir wissen, dass sie alle mit Planspielen vorbereitet wurden — mit den immer wieder gleichen Akteuren aus WEF, bestimmten Stiftungen und NGOs. 
     
  • Dr. Peter F. Mayer: Neue Studie: Covid-Booster verlängert Dauer der Infektion erheblich Seit einigen Monaten mehrt sich nun die Zahl der Studien, die die negativen Effekte der diversen C19-Vakzine nachweisen. Zumindest die medizinische Literatur wird hier immer eindeutiger. Die Behauptungen der Politiker und der Gesundheitsbehörden werden eine nach der anderen widerlegt. So zeigt eine neue Veröffentlichung, dass 31 % der geimpften Personen 10 Tage nach der Infektion noch ansteckend sind, im Vergleich zu nur 6 % der ungeimpften.
     
  • RT DE: Ungarn verlangt, dass die EU beim russischen Gas mit sich ins Reine kommt Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó äußerte sich zum Standpunkt Ungarns, dass Energiesicherheit nicht auf Basis einer ideologischen Haltung betrachtet werden sollte und dass die EU ihre Bürger aufrichtig über die im kommenden Winter zu erwartende Situation aufklären muss.
    Sind deshalb die Ungarn in der EU die „Bösen“, die auf Linie gebracht werden müssen?
     
  • Heinz- J. Bontrup: Rüstungsirrsinn ohne Ende
    Als Bundeskanzler Olaf Scholz nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine am 24. Februar 2022 den Irrsinn eines sogenannten »Sondervermögens« für Rüstung im Bundestag verkündete, gab es stehenden Applaus der Volksvertreter/-innen. Das erinnerte in fatalerweise an den Beginn des Ersten Weltkriegs 1914. Auch damals bejubelten Parlamentarier/-innen im Reichstag die umfangreichen Kriegskredite. Nur wenige, wie Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, waren dagegen. Am Ende bezahlten sie ihr »Dagegensein« mit ihrem Leben. Sie wurden von einem rechten militärischen Mob und politischen Revisionisten in der SPD umgebracht. Und heute sprechen sich wieder nur wenige Politiker/-innen gegen die unausrottbare Mär von »Aufrüstung schafft Frieden« aus.
    Bei uns schwärmen heute keine Todesschwadrone aus, um Kritiker der Regierung zu ermorden. Aber Hetze, Hass und wirtschaftliche Vernichtung gibt es bereits. Es verblüfft und erschreckt, wie schnell in den letzten zweieinhalb Jahren in unserem Land demokratische Kultur eingebrochen ist wie dünnes Eis nach dem ersten Frost und das Grundgesetz wie eine alte Zeitung im Staub. Es ist bitter. 
     
  • Alexander Wendt: Über den Klimaleugnungsverdacht, die Narrativbastelstube des Tagesspiegel, die Realität – und die Zukunft der Medien — Naturwissenschaftler können heute schnell in Verdacht geraten. Selbst, wenn sie sich mit Energiespeicherung oder Zackenbarschen befassen. Aus Sicht des journalistischen Wächterrats gibt es keine harmlosen Themen mehr. Sondern nur Unterstützer der richtigen Sache – oder Leugner. (...) 
    ‚Rechts‘ dient mittlerweile für die Mehrheit der deutschen Medien als Bezeichnung für den Teil der Realität, der ihnen nicht passt. Nur umfasst dieser Teil auch fast die gesamte Realität. Bei dem, was es in die Filtermedien schafft, handelt es sich um einzelne Partikel der Außenwelt, aus denen Narrativschaffende eine ganz neue Welt zusammenbasteln, ... .
    Ein sehr langer, aber unbedingt empfehlenswerter Artikel über die Berichterstattung von zwei wissenschaftlichen Veranstaltungen: Die Fachtagung Billanz nach 20 Jahren Energiewende an der Universität Stuttgart und über den zuerst abgesagten und dann doch noch gehaltenen Vortrag einer Biologin über den Unterschied zwischen biologischem Geschlecht und Geschlechterrollen. So unterschiedlich das Gewicht der beiden Veranstaltungen, so ähnlich war dann aber doch die unterirdische Behandlung in unseren Qualitätsmedien, denen es in beiden Fällen kaum um die Inhalte, dafür um so mehr um die unterstellte Haltung der beteiligten Wissenschafter ging. 
     


    „Wenn Kritik an Corona-Politik ‚rechts’ ist, 
    dann ist meine linke Hand auch rechts.“ 

    Dietrich Brüggemann



    Weitere Lesetipps ...

     

    Häufig gesehene Parole auf Münchener Anti-Siko-Demos: