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Menschen, weigert euch Feinde zu sein !

 


US-Hegemonie versus multipolare demokratische Weltordnung

Jene in der Friedensbewegung, die so schnell bei der Hand waren, Russland zu verurteilen, sollten die Frage beantworten: Nachdem der Westen sämtliche Wege zur friedlichen Lösung versperrt hatte, welche konkrete Alternative wäre Russland denn noch geblieben? Zusehen, wie die Kiewer Armee mit ihren Neonazi-Bataillonen den Donbass überfällt, Massaker an ethnischen Russen verübt, sie hetzt und vertreibt? Hätte Russland vor der sich ständig zuspitzenden existenziellen Bedrohung kapitulieren sollen? Zusehen, wie die Ukraine endgültig zum offiziellen NATO-Stützpunkt ausgebaut würde – mit der Stationierung von Atomwaffen? Ist es das, was Europa sicherer gemacht hätte? Ist es wirklich das, was die Friedensbewegung bevorzugt hätte?
USA/NATO/EU und die völlig verantwortungslose und geschichtsignorante Außenpolitik der Bundesregierung treiben in ihrem Wahn, Russland zu besiegen, die Eskalation immer weiter auf die Spitze und ermutigen damit das Kiewer Regime zu Provokationen, die den Weltfrieden gefährden – wie jener Vorfall mit der ukrainischen Rakete, die in Polen einschlug, zeigte.

Aus einer Analyse von George und Doris Pumphrey:

Wer ist der Agressor? 
Die Friedensbewegung und der US-Stellvertreterkrieg in der Ukraine 

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Was, wenn »die Covidioten« am Ende Recht haben?

Milosz Matuscheks letzter Artikel in der NZZ vom 01.09.2020 ehe er dort rausflog.

Siehe dazu: Christiane Cichy, MDR Wirtschaftsredaktion hier als PDF-Sicherung  
und den Anti-Spiegel: 

Die Querdenker hatten in fast allem Recht

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Heribert Prantl: 

Die bayrischen Anti-Corona-Massnahmen waren drastisch, sie waren grundstürzend, sie waren masslos. Die Bundesrichter des höchsten deutschen Verwaltungsgerichts haben das soeben festgestellt: 


 

«Das ganztägige und damit auch während der Tagstunden geltende Verbot, die eigene Wohnung zum Verweilen im Freien zu verlassen, war ein schwerer Eingriff in die Grundrechte.» 
Das Gericht kam zum Schluss, dass das Verbot unverhältnismässig war.


 

Sanktionen töten Menschen. Beispiel Syrien. 
Höchste Zeit, mit diesen Spielereien aufzuhören.

Bernd Duschner

Hierzu passt ein Brief an die NachDenkSeiten von Monika Fath-Kelling:

Sanktionen – eine Wunderwaffe? 
Sanktionen sind Wahnsin

 


Freiheit für Michael Ballweg!

PRESSEERKLÄRUNG des Verteidigerteams

 


  



 SPD tritt Ostpolitik von Brandt/Bahr in die Tonne

Politik der guten Nachbarschaft, vertrauensbildende Maßnahmen, Diplomatie: das beste, was sie jemals geleistet haben — alles weg!  (Hier weiterlesen)



Aktuelle Videotipps: 

neu> Unerwünscht: Covid-Impfgeschädigte erzählen ihre Geschichte
neu>
WeltnetzTV mit Wolfram Elsner: China und der Westen, Teil 1 , Teil 2
neu>
Pressekonferenz zu „Killt keine Kinder“
A.Weidel: Zürcher Weltwoche über Impf-Lügen
Gabriele Krone-Schmalz: Russland und die Ukraine
Sehr empfehlenswerter Vortrag in der Reutlinger VHS, leider von der Lokalpresse verschwiegen.
Dr. Johannes Hübner: Nicht nur Russland-Sanktionen und die Rolle der USA
Erhellendes über die komplett völkerrechtswidrige Sanktions-Praxis
Punkt.Preradovic: „Es fehlt der demokratische Geist“ 
MDR-Video: „Post-Vac-Syndrom: Krank nach der Corona-Impfung“ 
Diese Bilder gehen an die Nieren

Röper: Wie eine Reise in den Donbass eine pro-westliche Aktivistin verändert hat
Sehr bewegender Bericht über eine Ent-Täuschung
Apolut: Michael Meyen im Gespräch mit Ulrike Guérot: „Wer schweigt, stimmt zu“

Spannend die ganzen 90 Minuten lang!
Pohlmann trifft auf Elke Kahr 
— KPÖ in Graz mit 28.8 % an der Spitze - 
   Frage: Wie haben Sie das gemacht? Ab Minute 16:00 - unbedingt sehenswert!

Weitere Videotipps



 

Aktuelle Lesetipps:


  • neu > Dagmar Henn: Graue Armee Fraktion oder: kann man Verräter verraten?Wenn ein Sachverhalt die Bezeichnung "Verschwörungserzählung" verdient hat, dann ist es dieser hier. Schon allein, dass dreitausend Polizisten aus unterschiedlichsten Strukturen, vom BKA über die Bundespolizei über die Landeskriminalämter bis zu Sondereinsatzkommandos, ausgeschickt werden, um, noch dazu in Begleitung von Dutzenden Journalisten, eine höchst heterogene Gruppe von Leuten festzunehmen, ist eigenartig. Denn wenn diese Gruppe so gefährlich wäre wie unterstellt wird, dann wäre bei dieser Art Großveranstaltung das Risiko viel zu hoch, dass die Verschwörer vorab vom geplanten Einsatz erfahren. (...)
    Die Erklärung der Bundesanwaltschaft enthält einen Satz, der noch ein Motiv erahnen lässt. "Die weiteren Ermittlungen dienen auch zur Feststellung, ob der Straftatbestand der Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens gegen den Bund ... verwirklicht wurde." (...)
    Nach all den Manövern, die sich jetzt bereits abzeichnen, und die auf allgemeine Diskreditierung von Protesten und eine Begründung zur gewaltigen Ausweitung der Repression zielen ... gibt es die ganz reale Frage einer Bundesregierung, die ihr Land verraten hat, sichtbar im Interesse einer fremden Macht, nämlich den Vereinigten Staaten. Es ist ein Verrat, der massivste Auswirkungen auf den Lebensalltag der Deutschen hat, zu massenhafter Verarmung und womöglich zu dauerhafter Verelendung führt. Eine Situation, in der sich objektiv die Frage stellt, ob es irgendwelche Kräfte gibt, die sich dieser Entwicklung wirkungsvoll entgegenstellen können. (...)
    Es geht nicht nur darum, Demonstrationen unmöglich zu machen oder alle legalen Waffen bei allen einzusammeln, die vielleicht mit dieser Politik des Ruins nicht einverstanden sein könnten. Die konstruierte Mischung, aus der sich diese vermeintliche Terrorgruppe zusammensetzen soll, ist wie das Zerrbild des Bündnisses, das es tatsächlich bräuchte, um den realen Verrat aufzuhalten. (...)
    Es wird ein Popanz aufgebaut, der dem, was zur Rettung der Nation erforderlich wäre, ähnlich genug sieht, um einerseits einschüchtern und andererseits doch ins Lächerliche ziehen zu können. (...) (Fettung bm)  PDF-Sicherung hier
     
  • Scott Ritter: Merkel entlarvt die Doppelzüngigkeit des Westens (Übersetzung: NDS)
    Krieg, so scheint es, war die einzige Option, die Russlands Gegner je in Betracht gezogen hatten.
    Die jüngsten Äußerungen der ehemaligen deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel werfen ein Licht auf das doppelzüngige Spiel, das Deutschland, Frankreich, die Ukraine und die Vereinigten Staaten im Vorfeld des russischen Einmarsches in die Ukraine im Februar gespielt haben.
    Während der so genannte “kollektive Westen” (die USA, die NATO, die EU und die G7) weiterhin behauptet, Russlands Einmarsch in die Ukraine sei ein Akt “unprovozierter Aggression” gewesen, ist die Realität eine ganz andere: Russland wurde vorgegaukelt, es gebe eine diplomatische Lösung für die Gewalt, die nach dem von den USA unterstützten Maidan-Putsch in Kiew 2014 in der ostukrainischen Region Donbass ausgebrochen war.
    Stattdessen wollten die Ukraine und ihre westlichen Partner lediglich Zeit gewinnen, bis die NATO ein ukrainisches Militär aufbauen konnte, das in der Lage ist, den Donbass in seiner Gesamtheit zu erobern und Russland von der Krim zu vertreiben. (...)
     
      Urteil voller Widersprüche
  • Susan Bonath: Übersehene Impftote sind "kein Fehler" – Wie Bundesrichter die Soldaten-Impfpflicht begründen  (PDF-Sicherung)
    Fünf Monate nach der Verkündung hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) sein schriftliches Urteil vorgelegt, wonach Bundeswehr-Angehörige die Coronaimpfung dulden sollen. Die Kläger hätten ihre Begründung nicht genügend belegt, das Gericht vertraue weiter den Empfehlungen des Robert-Koch- und Paul-Ehrlich-Instituts (RKI und PEI). Klägeranwalt Wilfried Schmitz sprach gegenüber der Autorin von einem "Skandal": "Das Gericht hat unsere Argumente völlig verzerrt, das Recht auf Leben schlichtweg verneint."
    In der Tat ist das Urteil voller Widersprüche. So begründete das Gericht die Entscheidung etwa an vielen Stellen mit der längst widerlegten These, die Impfung erzeuge Fremdschutz, schütze also "Vulnerable". Dann wieder führte es aus, dass bei Omikron dieser nicht so relevant sei, aber dennoch irgendwie vorhanden.
    Ein Argumentationsmuster fällt besonders auf: Die Leipziger Richter verwerfen die ausführlichen Vorträge der Kläger, unter anderem zu gravierenden Risikosignalen, mit dem Hinweis auf fehlende Belege zur Beweissicherung. Dass die für gerichtsfeste Beweise nötige Forschung bisher nicht stattfand und offensichtlich auch nicht geplant ist, spielte für die obersten Verwaltungsrichter augenscheinlich keine Rolle.
    Mit anderen Worten: Weil die Behörden Indizien nicht untersuchen, fehlt der ultimative Beweis, und somit muss man ihnen eben vertrauen. "Allein diese juristische Argumentation macht sprachlos", so Anwalt Schmitz. Damit ignoriere das Gericht das Recht auf Leben und hebele letztlich den Nürnberger Kodex aus.
     
  • Norbert Häring: Eine staatliche Zensur findet statt – der Nachweis ist da
    Staatlich und halbstaatlich finanzierte Faktenchecker und andere behaupten, die sozialen Medien würden nicht zensiert, weil Zensur nur sei, was vom Staat ausgeht, nicht was private Medienplattformen unternehmen. Doch inzwischen ist bewiesen, dass Staaten direkt am Zensurprozess beteiligt sind. Das wirft ein besonderes Licht auf die Kampagne gegen den neuen Twitter-Eigner Elon Musk, der die Zensur auf gesetzwidrige Inhalte beschränken will. (...)
    Nachdem EU-Industriekommissar Thierry Breton zunächst Milliardenstrafen und einen mögliche Sperre für Twitter angedroht hatte, mahnte Breton Twitter-Chef Elon Musk am 1. Dezember in einem Videotelefonat sehr eindringlich, es gebe noch „gewaltig viel Arbeit“, um Twitter an das EU-Recht anzupassen. Der Online-Dienst müsse unter anderem die Moderation der Inhalte erheblich verstärken und Desinformation mit Entschlossenheit bekämpfen. (...)
    Desinformation ist etwas ganz anderes als strafbare Inhalte. Es ist ein Konzept um die Medien in den Dienst staatlicher und überstaatlicher Propagandainteressen zu stellen, sei es in Zusammenhang mit militärischen Konflikten, oder zur Durchsetzung von Impfkampagnen und Pandemiemaßnahmen.
     
  • Michael Maier: CETA-Ratifizierung: Opposition und grüne Basis sind wütend
    Vor der Wahl hatten die Grünen noch gegen das Freihandelsabkommen CETA demonstriert – nun wird es ratifiziert, mit Zustimmung der Grünen. (…)
    In einer gemeinsamen Pressemitteilung hatten Attac Deutschland, Naturfreunde Deutschland und das Umweltinstitut München zuvor auf die Problematik des Abkommens hingewiesen. Zivilgesellschaftlichen Organisationen seien im Vorfeld der ersten Lesung nicht einmal 24 Stunden zur Anhörung eingeräumt worden. Auch zur Expertenanhörung seien sie im Gegensatz zu Industrievertretern nicht eingeladen gewesen.
     
  • Tobias Riegel: Corona: Ethikrat wäscht die Hände in Unschuld
    Eine echte Entschuldigung wäre das Mindeste angesichts der Handlungen des Ethikrats während der Corona-Politik. Die aktuellen Versuche der Akteure, jetzt die Hände in Unschuld zu waschen und auch noch Punkte zu machen mit emotionalen (viel zu späten) Appellen, sollten zurückgewiesen werden. Die aktuelle Erklärung des Ethikrates ist ein Versuch der Weißwaschung. (...)
    Der Ethikrat war aber nicht nur stiller Beobachter, der es versäumt hat, stärker für die Interessen des Nachwuchses einzugreifen. Das Gremium hat sich lange Zeit aktiv gegen die Interessen der Kinder und Jugendlichen positioniert, etwa indem es die bizarr unangemessenen „Schutzmaßnahmen“ in Schulen als „Rücksichtnahme“ verklärt und eine Fortführung dieser schä(n)dlichen Maßnahmen gefordert hat – und das noch im Herbst 2021, ...
    „Wer hätte das denn auch ahnen können?“
    Der Vorgang ist zudem ein neuer Fall jener Taktik, bei der absolut erwartungsgemäße Phänomene als große Überraschung dargestellt werden: Nach dem Motto „Hinterher ist man immer klüger“ und „Wer hätte das denn auch ahnen können, dass Isolation, Computersucht, Bildungsentzug und Bewegungsverbot den Kindern nicht guttut?“.  
     
  • NDS: Bundestag ratifiziert Ceta-Freihandelsabkommen
    Der Bundestag hat das Freihandelsabkommen Ceta ratifiziert. Es soll den Handel zwischen der Europäischen Union und Kanada erleichtern und regelt unter anderem den Wegfall fast aller Zölle. In der namentlichen Abstimmung im Bundestag stimmten 559 Abgeordnete für die Ratifizierung, 110 dagegen, Enthaltungen gab es nicht.
    Anmerkung Christian Reimann: Bereits 2016 war auf den NachDenkSeiten zu lesen: Der doppelte Selbstmord der Sozialdemokratie: JA zu CETA und NEIN zu ihrer eigenen erfolgreichen Ostpolitik. Daran hat sich leider bisher nichts geändert. Im Gegenteil: Die Situation ist nun sogar verschärft worden. Die EU – und auch Deutschland – soll mehr an die “Wertepartner” jenseits des Atlantiks gebunden werden. Dazu passt dann auch die zunehmende Konfrontation mit China. Sie wird – wie der Konflikt gegen Russland – maßgeblich von grünen Regierungsmitgliedern betrieben …
     
  • Johannes Menath: Kompendium der Propaganda
    Im zeitgeist-Verlag erschien ein kompaktes Nachschlagewerk über die wichtigsten Methoden der Meinungslenkung. Exklusivabdruck aus „Moderne Propaganda“.
    Propaganda, also der Versuch der gezielten Beeinflussung unseres Denkens, Fühlens und Handelns, ist heute allgegenwärtig: in der Werbung offenkundig, raffinierter dagegen in der Politik und in den Medien. Das Repertoire an Methoden ist enorm, die Meinungslenkung als solche bei vielen Erscheinungsformen aber nur schwer zu entlarven. Doch nur wer Propaganda durchschaut, kann sich ihrer Wirkmacht entziehen. Exklusivabdruck aus „Moderne Propaganda — 80 Methoden der Meinungslenkung“.
     
  • Matthias Schrappe: Zehn Thesen zur Aufarbeitung der Corona-Krise
    Im Zuge der Corona-Pandemie ist es zu den stärksten Freiheitseinschränkungen in Nicht-Kriegszeiten gekommen, während das deutsche Gesundheitssystem um Jahrzehnte zurückgeworfen wurde. Für Cicero formuliert Professor Matthias Schrappe, Internist und Gesundheitsökonom, zehn Thesen zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie. Wir veröffentlichen sie in drei Folgen. Die erste lesen Sie hier.
     
  • Willy Meyer: Amnestie, Amnesie, Apathie
    Nicht die Zeit heilt die Wunden des erfahrenen Corona-Unrechts, sondern dessen konsequente Aufarbeitung. Aller schlechten Dinge sind drei. Wir erleben nun den dritten Herbst seit Beginn jener transformativen Disruption, ausgelöst durch eine rigide Maßnahmen-Politik. Diese war durch das vorgebliche Ziel begründet, eine von einem Coronavirus verursachte weltweite Pandemie zu beherrschen. Doch nun bröckeln just diese Maßnahmen, und so mancher meint, es sei an der Zeit, zur Normalität zurückzukehren. Es wäre jedoch fatal, von der Phase des akuten Unrechts unmittelbar zum Vergessen und Verdrängen überzugehen. Notwendig ist vielmehr ein wichtiger Zwischenschritt: gründliche Aufarbeitung der Geschehnisse. Nicht nur für die Opfer stellt es eine Kränkung dar, wenn das von ihnen Durchlebte nicht gesehen wird; auch den Tätern wird durch zu rasche Rückkehr zur Normalität die Chance genommen, aus ihren Fehlern zu lernen, was eine Wiederholung derartiger Vorgänge wahrscheinlich macht. Beide Gruppen müssen einen Prozess der Rückschau und der ehrlichen Auseinandersetzung durchlaufen, damit die Gesellschaft wieder zueinander finden kann.
     
  • Jens Berger: Gas-Deal mit Katar? Die Debatte geht am Thema vorbei
    Das Timing könnte kaum besser sein. Während die politisch-mediale Empörungsmaschine gegen das Emirat Katar gerade auf Hochtouren läuft, verkündeten die Tagesthemen gestern einen „Gas-Deal zwischen Katar und Deutschland“ und empörten sich moralinsauer darüber, dass man ja nun „fossile Energien aus einem anderen autoritären Staat“ bezöge und die Laufzeit der Verträge nicht mit der angestrebten Klimaneutralität in Einklang zu bringen sei. Das ist schon seltsam.  DeutscSchließlich hat nicht Deutschland, sondern der US-Energie-Multi ConocoPhillips gestern einen Vertrag mit Katar abgeschlossen. Deutschland ist nicht Subjekt, sondern Objekt bei dem Deal. Mehr und mehr wird klar, dass Deutschlands Energieversorgung künftig von US-Konzernen dominiert wird. Deutsche Politiker mit oder ohne „One-Love-Binde“ sind nur Staffage in einem Spiel, bei dem nicht einmal klar ist, ob sie es überhaupt verstehen.
     

     There is no EU, it's the 51st US state

    Dmitri Medvedev


  • Global Times: Illusion westlicher Anti-China-Einheit ist brüchig (Übers. NDS)
    Das Magazin Foreign Policy veröffentlichte kürzlich einen Artikel mit dem Titel “Olaf Scholz untergräbt die westliche Einigkeit in der China-Frage”. Der Artikel behauptete, dass Scholz’ Deutschland-zuerst-Ansatz die Entwicklung der China-Politik seiner Koalitionsregierung durcheinander gebracht und Partner in Europa und darüber hinaus entfremdet habe. (...)
    Dieser Artikel wiederholt das Klischee der Selbstüberlegenheit und des hegemonialen Denkens, das betont, dass westliche Verbündete verurteilt werden sollten, wenn sie nicht konsequent an den Karren der USA gebunden sind, und in eine Position gebracht werden sollten, die kritisiert wird, wenn das, was sie tun, nicht mit den Bedürfnissen der USA übereinstimmt. (...)
    Aus deutscher Sicht haben alle Länder ihre eigenen nationalen Interessen. Kein Land der Welt, auch nicht die USA, hat das Recht, seine eigenen Interessen zu benutzen, um die Interessen anderer Länder zu definieren. (...)
    Der Besuch von Scholz in China hat in den westlichen Ländern einen Effekt ausgelöst, der mehr US-Verbündete dazu ermutigen wird, unabhängige Urteile auf der Grundlage ihrer eigenen Interessen zu fällen und sich nicht an Washingtons Position und Standards zu orientieren. Da immer mehr europäische Länder und sogar einige Verbündete der USA in Asien engere wirtschaftliche Beziehungen und einen engeren kulturellen Austausch mit China pflegen, werden sie sich definitiv angewidert und abgestoßen fühlen, wenn die USA weitere Länder in das Lager gegen China ziehen, so der in Peking ansässige Experte.
    Siehe auch: Europa ist wütend, dass die USA vom Stellvertreterkrieg in der Ukraine profitieren und die EU-Wirtschaft zerstören
     
  • Fassadenkratzer: Krieg der USA gegen Russland – von langer Hand geplant  
    (...)  Was jetzt geschehe, sei zweifellos der Höhepunkt einer von den USA seit langem betriebenen Planung. Das verleihe dem aktuellen Konflikt in der Ukraine, der sich nun schon im achten (inzwischen neunten) Monat befindet, eine ganz andere Bedeutung. Es handele sich nicht um einen „unprovozierten“ Angriff auf die Ukraine und die „westlichen demokratischen Werte“ durch eine „russische Aggression“, wie es die westlichen Regierungen und Medien gerne darstellten. Der Konflikt sei durch politische Entscheidungen Washingtons und seiner NATO-Partner absichtlich entfacht, weiter angeheizt und nun noch verschärft worden.  (...)
    Die Aktualität der oben genannten Studie mit dem Titel „Overextending and Unbalancing Russia“, die im April 2019 veröffentlicht worden sei, ergebe sich aus der Tatsache, dass sich die realen, aktuellen Ereignisse so entwickeln, wie es die amerikanischen Planer vorgesehen hätten.
    „Die Rand-Autoren haben unter anderem folgende „kostenverursachende Optionen“ ... gegen Russland vorgeschlagen:
    – Bereitstellung tödlicher Militärhilfe für die Ukraine
    – Mobilisierung der europäischen NATO-Mitglieder
    – Die Verhängung strengerer Handels- und Wirtschaftssanktionen
    – Steigerung der Energieproduktion der USA für den Export nach Europa
    – Ausbau der europäischen Importinfrastruktur für die Versorgung mit US-Flüssigerdgas (LNG)
    Der von den USA unterstützte Staatsstreich in Kiew im Februar 2014 war das Schlüsselereignis, das all diese nachfolgenden Planungen möglich machte. Das Regime, das an die Macht kam, war rabiat antirussisch und von neonazistischer Ideologie durchdrungen. Es war ein eifriges Werkzeug der amerikanischen und der NATO-Politik, um Russland zu provozieren und zu attackieren. Acht Jahre lang lehnte das Kiewer Regime Friedensverträge ab und führte mit voller Unterstützung der USA und der NATO einen völkermörderischen Krieg gegen die russischsprachige Bevölkerung in den selbsterklärten Donbass-Republiken. Diese Republiken haben sich nun zusammen mit zwei anderen ehemaligen ukrainischen Regionen der Russischen Föderation angeschlossen.“
    Hier weiterlesen
     
  • Dagmar Henn: Der Weg zum Krieg − wie die EU den Maidan auslöste
    Der Maidan, die Dauerdemonstration in der Innenstadt von Kiew, die Ende November 2013 begann und das Vorspiel zum Putsch im Februar des folgenden Jahres darstellte, fiel nicht vom Himmel. Die demokratisch gewählte Regierung Janukowitsch hatte bereits seit längerem mit der EU über ein Assoziierungsabkommen verhandelt, wollte aber nachverhandeln. Dies wiederum verweigerte die EU und stellte im Frühjahr 2013 ein Ultimatum, die ukrainische Regierung müsse sich entscheiden.
    Es war nachvollziehbar, warum die Ukraine nachverhandeln wollte. Nachdem von russischer Seite klar war, dass ukrainische Waren nicht länger zollfrei importiert würden, sobald EU-Waren zollfrei in die Ukraine gelangen, begriff die Regierung Janukowitsch, dass unter diesen Bedingungen die Assoziierung den ökonomischen Ruin bedeuten würde.  (PDF-Sicherung des Artikels)
     
  • Roland Müller: Zu Gast bei Medium von Querdenkern Für steile Thesen ist Trigema-Chef Wolfgang Grupp bekannt – auch im Ukraine-Krieg: Bürger müssten frieren, weil die USA Waffen verkaufen wollten, sagte er jetzt in einem Kanal für Verschwörungsmythen.
    Trigema-Chef Wolfgang Grupp hat sich wiederholt kontrovers zur Energiekrise und zum Ukraine-Krieg geäußert. Jetzt ist er in einem Video-Interview einen weiteren Schritt Richtung Verschwörungstheorie gegangen – und sieht die USA als Strippenzieher des Ukraine-Kriegs. So sei die Haltung der Bundesregierung, die Ukraine zu unterstützen, vor allem darauf zurückzuführen, „weil es der Amerikaner natürlich gerne will: Der liefert ja die Waffen, der kann seine Waffen ausprobieren, der hält sich als Großmacht sicher an der oberen Spitze alleine“, sagt Grupp in dem Video.
    Das führe zu der Situation, dass „Bürger im Prinzip frieren müssen, damit wir immer mehr Waffen in die Ukraine liefern können“, so Grupp weiter. Mit Putin hätte man vor Jahren reden müssen, damit er nicht so „gereizt“ werde, dass er den (unentschuldbaren) Krieg anzettele.
    Bei dem Medium, in dem sich Grupp äußert, handelt es sich um den umstrittenen Youtube-Kanal „Kettner-Edelmetalle“. Der Gold- und Silberhändler aus Villingen-Schwenningen betreibt einen erfolgreichen Kanal mit 224 000 Abonnenten, der für die Verbreitung von Verschwörungsmythen und Untergangsszenarien bekannt ist, mit Titeln wie „Mega-Blackout wird absichtlich herbeigeführt“. Während der Pandemie traten auf dem Kanal bekannte Corona-Leugner wie Sucharit Bhakdi oder Daniele Ganser auf. rom 
    In bestem Denunziantenstil tut Müller kund, was er alles für Verschwörungstheorie hält. Wohlgemerkt: Es ist für ihn nicht einfach falsch, sondern er klebt noch dazu das Etikett „Vorsicht GIFT“ drauf. Das erwähnte Video ist hier zu sehen. Zum Thema „USA als Strippenzieher des Ukraine-Kriegs“ empfehlen wir den lesenswerten Artikel im Fassadenkratzer: „Krieg der USA gegen Russland – von langer Hand geplant“ mit zahlreichen Belegen.

     
  • Albrecht Müller: Die NachDenkSeiten hätten eher das Bundesverdienstkreuz verdient als den Entzug der Gemeinnützigkeit. Begründung Nur wenige andere Medien haben in den letzten zwei Jahrzehnten so viel zur Volksbildung beigetragen wie die NachDenkSeiten. Sie sind ziemlich genau vor 19 Jahren, am 30. November 2003, an den Start gegangen. Und haben seitdem auf mehreren Feldern unseres Zusammenlebens Leistungen zur Aufklärung und Volksbildung erbracht. Der Frage nach dem Engagement der NachDenkSeiten für die Volksbildung widme ich mich mit diesem Beitrag, weil das für die NachDenkSeiten zuständige Finanzamt in seiner Begründung für die Aberkennung der Gemeinnützigkeit in einer zentralen Passage auf die angeblich mangelhafte Leistung für die „Volksbildung“ zu sprechen kommt. Hier weiterlesen
     
  • Paul Cudenec: System? Welches System? (Deepl-Übersetzung)
    Neulich, als ich auf der Straße unterwegs war, um das Wort zu verbreiten, übergab einer meiner Freunde einem Passanten einige unserer dissidenten Schriften mit der Erklärung, dass wir die Lügen des Systems bekämpfen.
    Obwohl der betreffende Mann unserer Sache sehr wohlwollend gegenüberstand, brachte ihn diese Bemerkung wirklich aus der Fassung. „Das System?“  fragte er mit einem Ausdruck völliger Fassungslosigkeit auf seinem Gesicht. „Welches System?“
    Auch wenn es sich dabei vielleicht nur um eine Unkenntnis einer bestimmten Terminologie handelte, so glaube ich doch, dass seine Antwort den größten Triumph des abscheulichen Gebildes offenbart, das heute fast die ganze Welt kontrolliert und versucht, uns seinen Großen Reset aufzuzwingen: Es hat es geschafft, sich in einen Mantel der Unsichtbarkeit zu hüllen!
    Dabei geht es nicht einmal um die Frage, wer genau hinter all dem steckt ...: Das Grundproblem ist, dass die meisten Menschen nicht einmal wissen, dass das System existiert. Für sie leben wir in einer pluralistischen Welt. Im Rahmen der so genannten Demokratie stellen sie sich ein komplexes Wechselspiel konkurrierender Kräfte und Interessen vor, das sich in einem Status quo auflöst, den wir mehr oder weniger akzeptieren müssen. Dieses Missverständnis ist vielleicht für diejenigen verzeihlich, deren Informationen direkt aus dem Mainstream der Unternehmen stammen, aber es wird auch von denen geteilt, die den Eindruck erwecken, es besser zu wissen.
     
  • Monika Fath-Kelling: Sanktionen – eine Wunderwaffe? Sanktionen sind Wahnsinn
    Vorbemerkung von Abrecht Müller: Seit Wochen beschäftigt mich eine Kette von Fragen zum gleichen Thema, Fragen, die die Mehrheit meiner Mitmenschen nicht stellt, die politisch Verantwortlichen sowieso nicht. Was ist der Sinn von Sanktionen? Wie kommt ein Volk darauf, ein anderes zu sanktionieren, also diesem Leid zuzufügen bis hin zur vollständigen Knebelung? Wir machen das in der Regel nicht unter Verwandten, auch nicht unter Freunden und auch nicht unter Kollegen und Kolleginnen. Wieso läuft das Wort und das Konzept und die Regel, Sanktionen zu erteilen, in der Politik so glatt durch? Haben wir den Verstand oder zumindest jede Moral verloren? Weil diese Fragen mich umtrieben, war ich froh, als die folgende Mail von Monika Fath-Kelling eintraf. Endlich fragt da jemand.
    Beginn von Monika Fath-Kellings Text:
    1. Angenommen, es gäbe eine Wunderwaffe… 
    ▪ Anwender dieser Wunderwaffe brauchen nicht vor Ort zu intervenieren, sich gar die Finger schmutzig machen, geschweige denn Särge nach Hause holen. 
    ▪ Trotzdem tötet diese Waffe zuverlässig, fügt dem Feind größte Verluste zu, vernichtet die feindliche Gesellschaft gründlich.  ... Hier weiterlesen
     
  • Antje Vollmer: "Für mich hat der Krieg in den Köpfen spätestens 2008 und erst recht 2014 begonnen". Gespräch mit Harald Neuber 
    Frau Vollmer, vom UN-Klimagipfel COP27 über die Energiepolitik bis hin zum Parteitag der Grünen in diesem Jahr: Die Partei und ihre Mitglieder scheinen inzwischen zu fast jedem Kompromiss bereit. Das betrifft die Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien, die Position zur Atomkraft, aber auch die grundlegende friedenspolitische Verortung. Wie erklären Sie sich das?
    Antje Vollmer: Die Grünen haben ihren historischen Platz preisgegeben, der sie in der deutschen Parteienlandschaft und auch in der europäischen Zukunftsdebatte über lange Zeit hinweg einzigartig gemacht hat.
     
  • Bernd Duschner: Sanktionen töten Menschen. Beispiel Syrien. Höchste Zeit, mit diesen Spielereien aufzuhören — Seit 6 Jahren arbeitet unsere lokale Friedensgruppe „Freundschaft mit Valjevo e.V.“ im oberbayerischen Pfaffenhofen a.d.Ilm mit dem „Italienischen Krankenhaus“ in Damaskus zusammen. Mit Spenden, darunter zahlreiche von Lesern der „NachDenkSeiten“, konnten wir dem Krankenhaus immer wieder helfen, so beim Kauf eines gebrauchten Computertomographen, neuer Betten, von Defibrillatoren, der Beschaffung von Winterkleidung für Straßenkinder oder für Insassen von Altenheimen.
    Anfang November hat uns die Leiterin dieses Krankenhauses, Schwester Carol Tahhan, für vier Tage besucht, um sich für diese kontinuierliche Unterstützung zu bedanken und über die aktuelle Situation in Syrien zu berichten.
     

     


     

    Fundstück



    „Wenn Kritik an Corona-Politik ‚rechts’ ist, 
    dann ist meine linke Hand auch rechts.“ 

    Dietrich Brüggemann



    Weitere Lesetipps ...

     

    Häufig gesehene Parole auf Münchener Anti-Siko-Demos: