Standpunkte

Hier sammeln wir weitgehend von uns selbst verfasste Meinungsartikel, die auch über den Tag hinaus interessant sind. Wenn diese Abteilung künftig von Meinung überquillt, verschieben wir ältere Artikel ins Archiv.  

Leserbriefe sind immer im „Schwäbischen Tagblatt“ erschienen, wenn kein anderer Ort angegeben ist. 


 

Leserbrief an die NachDenkSeiten zum Artikel von Tobias Riegel:
„Ökonomischer Selbstmord“?

Lieber Herr Riegel,
allzu oft hat man in der letzten Zeit Kommentare gelesen, in denen man sich die Haare gerauft hat ob der Dummheit der Politiker, die das alles anzetteln, offensichtlich ohne zu sehen, was sie damit anrichten. Obwohl wir Normalverbraucher es doch sehen können.

Ist soviel Dummheit möglich? In der geballten Form, nun auch bei den Wirtschaftskapitänen, wohl kaum.

Dann bleibt nur noch ABSICHT übrig. Schon lange haben belesene Leute auf Naomi Kleins „Schock-Strategie“ hingewiesen und auf Klaus Schwabs „Great Reset“. Das wird es wohl sein. „Kreative Zerstörung“ hat man es auch genannt. Das Alte einreißen, und danach Neues aufbauen. Wir, das Volk, sollen durch Not, Heulen und Zähneklappern gehen, damit wir nach dieser Kur dankbar alles annehmen, was uns dann von oben zugeteilt wird. Dass dabei auch die letzten Demokratie-Kulissen eingerissen werden, ist ja klar und stört keinen mehr.

Wie man mit den Leuten umgehen wird, die sich dagegen stemmen, konnte man in den letzten beiden Jahren an Corona- und Ukraine-Abweichlern studieren: Etikettieren, Ausgrenzen, Hausdurchsuchung, Konten kündigen, Wohnung kündigen, Knast, plötzlicher Herztod.

Wer jetzt noch „Wehret den Anfängen“ ruft, hat die ganze Zeit geschlafen. Für die künftige Geschichtsschreibung wird es ein interessantes Studienfeld sein, den tatsächlichen Anfang festzulegen und die folgenden Marksteine der Entwicklung zu benennen. Das würde mich jetzt auch schon interessieren.

Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Meyer    (21.06.2022)


 

Kommentar zu Marcus Klöckner: 

Treibjagd auf Ulrike Guérot 
Wer die Treibjagd verfolgt und sich in die Position des Beobachters begibt, muss sich fragen: Was hat Guérot verbrochen? ... Der einzige substanzielle Vorwurf, den man Guérot machen kann, ist, dass sie in Sachen Coronapolitik und Ukraine-Krieg eine Position einnimmt, die sich gegen den Mainstream stellt. (Marcus Klöckner)

Diese Vorgänge sind ein weiteres Beispiel für den entsetzlichen Umgang mit anders Denkenden in unserem Land. Man fühlt sich in die Zeit von Ketzer- und Hexenverfolgung zurückversetzt, wo irrationales, hasserfülltes Denunziantentum die Gesellschaften verseuchte. Es gibt nur noch Gut und Böse. Keine Grautöne, keine Differenzierung, Abwägung, Überprüfung, Korrektur. Irrwege führen so direkt gegen die Wand. Die Errungenschaften der Aufklärung sind eingebrochen wie dünnes Eis. 

Es ist nicht überall so, aber es gibt Zentren dieser Tollwut, das sind ausgerechnet Medien, die früher als „seriös“ und als „Leitmedien“ galten. Sie wirkt heute wie Pesthauch, der die Demokratie verdorren lässt. 

Meine Hypothese ist: Das geschieht mit Absicht. Es ist geplant. Widerspruch und Selberdenken ist nicht erwünscht. Demokratie als Schmucktapete, im Raum aber kaum verhüllte totalitäre Herrschaft einer Clique von Superreichen, die nicht nur die Medien in der Tasche haben. 

Bernhard Meyer, 09-06.2022

 


Bernhard Meyer: Leserbrief an die NDS  zum Artikel von Leo Ensel „Krieg fiel nicht vom Himmel“ vom 05.06.2022

Tut mir Leid, aber folgenden Satz finde ich schlimmer als bloß unlogisch:

„Auch wenn Russlands Krieg gegen die Ukraine durch nichts zu rechtfertigen ist, er hat eine jahrzehntelange Vorgeschichte.“
„An der der Westen nicht unschuldig ist.“ Heißt es weiter.

Zur Vorgeschichte gehört:
der vom Westen, also von der USA mit Vasallen, in die Wege geleitete Putsch in Kiew und die Installation der West-Marionetten als Regierung;
der Krieg gegen die Bevölkerung im Donbass durch die Kiever Regierung mit den vom Westen gepamperten Nazi-Bataillonen, die der Westen überreichlich mit Waffen und Ausbildung versorgte;
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Gerhard Weihing: Leserbrief im Reutlinger General-Anzeiger vom 28.4.2022 

●  Um Himmels willen bitte keine Waffen in die Ukraine!
●  Keine deutschen Panzer, die auf Russen schießen! (27 Millionen sowjetrussische Tote schreien auf, die im 2. Weltkrieg uns vom NS-Faschismus befreit haben!)
●  Schluß mit westlicher Kriegspropaganda!
●  Nieder mit den Waffen! 
●  Friedensverhandlungen für eine neutrale Ukraine, für ein friedliches Europa, mit Rußland und eine gegenseitige europäische Sicherheitspartnerschaft!
●  Stopp russischen Erdgases gegen mehrfach teures Frackinggas aus USA ist im amerikanischen, aber nicht im deutschen und europäischen Interesse und nicht nur eine politische Dummheit, sondern auch wirtschaftlicher Selbstmord!

Beeindruckend detailliert, sachkundig und aufrüttelnd informiert Michael Lüders auf seiner homepage michael-lueders.de oder www.nachdenkseiten.de in seinem Beitrag „Krieg in der Ukraine- die wirtschaftlichen Folgen.

Wir müssen zurück zu einer Friedenspolitik ohne Waffen wie sie beispielhaft von Willy Brandt, Egon Bahr und Michail Gorbatschow u.a. gemacht wurde.



 

Wir und die!

Wir sind die Guten, natürlich - oder?

Bernhard Meyer, 20.05.2022

Nein. Immer wieder muss ich feststellen, dass „wir“ oder „der Westen“ sich mit bösartigen Freunden und Bundesgenossen umgibt. Und weil „wir“, die Deutschen, da mitmachen und das Bösartige gut reden und die anderen schlecht reden, teilen „wir“ deren Bösartigkeit. Aktuelle Beispiele:

Die Besatzungsmacht Israel ermordet die Reporterin Shireen Abu Akleh und attackiert den Trauerzug in Jerusalem. 

Eine bisher nie da gewesene Hetzkampagne gegen alles Russische, ja sogar gegen Mitbürger, die russische Freunde haben (Schröder) zertrampelt alle bisherigen Werte, die „uns“ angeblich auszeichnen. „Wir“ ignorieren die Vorgeschichte des russischen Eingriffs in die Ukraine und unsere Medien verhindern aktiv, dass sie erzählt wird; wer es dennoch wagt auszusprechen, wie die NATO sich bedrohlich an den russischen Grenzen aufbaut, wird als Putinversteher gebrandmarkt und ausgestoßen (Wolfgang Bittner und das PEN-Zentrum).

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Anzeige zum 8. Mai im Reutlinger General-Anzeiger:

 


 

Leserbrief von Hannefriedel Meyer-Faude vom 04.04.2022

Brücken bauen

Täglich lese, höre oder sehe ich Botschaften, die andere verurteilen - meist ohne fundierte Erklärung. Immer öfter führt das zu ausgrenzenden, aggressiven Äußerungen bis zu massiven Rufschädigungen. Heute las ich zum Beispiel im TAGBLATT über solche Hass- Ausbrüche gegenüber der Firma Ritter Sport, weil sie ihre Schokolade noch nach Russland verkauft. Wo sind wir? Wohin führt das? Wie wollen wir miteinander leben? Aggressive Ausbrüche, ausgrenzende Propaganda schaden jedem, der Gesellschaft, der Wirtschaft und darüber hinaus. Brücken bauen tut uns gut: ein Lächeln, ein Händedruck, Zuhören, eine Umarmung zur rechten Zeit oder eine andere unterstützende Botschaft für Menschen, die Ziel solcher Ausbrüche sind. Das können wir täglich üben und so zu einem besseren Miteinander beitragen - auch gegenüber unseren russischen Nachbarn. Freundschaften, Wirtschaftsbeziehungen, Städtepartnerschaften pflegen, neue ins Leben rufen, das sind Brücken, die wir instand halten oder bauen sollten.


Günter Klepser: SPD-Mehr Demokratie wagen] Rundbrief 11 - 16. März 2022

Vergleiche

Ich habe kein Verständnis für Putins Krieg, aber die derzeitige Situation zwingt dazu, Vergleiche mit der Vergangenheit anzustellen (G.K.):

* 1914 lässt grüßen: Die Sanktionslüsternheit erinnert deutlich an die Kriegslüsternheit von 1914. Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken geht noch einen Schritt weiter:

„SPD-Chefin Saskia Esken preschte am Montagabend in der ARD vor. Auf die Frage, ob sie sich vorstellen könne, Nato-Soldaten zur Verteidigung der Ukraine zu schicken, antwortete sie: „Ich glaube, dass wir mittlerweile in einer Situation angekommen sind, wo wir zu nichts "niemals" sagen sollten, weil wir nicht wissen, wie die Entwicklung weitergeht." (Südwestpresse, 16.3.22)

Damit disqualifizierst Du Dich - dazu kann man nur „Niemals“ sagen, sonst nichts, liebe Saskia!

(Hier weiterlesen)


Bernhard Meyer: Stellungnahme zu „Krieg ist kein Mittel der Politik“ 
(Leserbrief an die NachDenkSeiten)

Ich mochte Herrn Lafonaine dahingehend widersprechen, dass dieser Satz auf die jetzige Situation nicht anzuwenden ist. 
Warum nicht? Weil es entgegen Lafontaines Ansicht kein „Angriffskrieg“, sondern eine Verteidigung ist.

Nur wer die Ereignisse Jahre zuvor, die ganzen Jahre dazwischen und die der letzten Monate, Wochen und Tage ausblendet, kann von Angriff sprechen. Was dabei ausgeblendet wird, kann man zwar nicht in Rundfunk und Presse erfahren, wer aber mit Hilfe des Internets andere Quellen benutzt, u.a. die NDS, der weiß, dass der Donbas laufend von Kiew angegriffen wird: kulturell (Sprache), verwaltungstechnisch (keine Papiere, wenn sie abgelaufen sind) durch Beschuss (Raketen, Granaten usw.).

Moskau hat jahrelang auf diesen Umstand hingewiesen, hat Verhandlungen gefordert, hat dem Westen ausgebreitet, was sie selbst als Bedrohung sehen und wollten über eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur verhandeln. Der Westen ging nie darauf ein, hat im Gegenteil Russland immer weiter mit Militärmanövern und -basen rund um Russlands Grenzen ihre Drohkulisse aufgebaut. Der Beschuss und sogar Invasionsversuche auf den Donbas sind nach der Siko am vergangenen Wochenende massiv verstärkt worden. Russland hat gewarnt und gesagt was passiert, wenn das nicht aufhört. Dann hat Russland auf die Angriffe REAGIERT und begonnen, den Donbas wirksam zu schützen und damit sich selbst und die eigenen Grenzen.

Das ist Verteidigung nicht Angriff! Die westliche Propaganda blendet Vorgeschichten IMMER aus! Dass Lafontaine das auch tut, enttäuscht mich.

Bernhard Meyer

Klarstellung: Ich bin über Moskaus Schritt deprimiert. Aber ich finde ihn richtig, weil in dieser Situation notwendig.
Im Opablog schreibt Dr. Klaus-Peter Kurch über einen Kerzen-Appell:

„Ich schließe mich diesem Appell nicht an. Denn er ist diffus und trägt zu keiner Klärung bei. Für den Frieden ist mehr nötig, als „ein Zeichen zu setzen“. Indirekt ist der Kerzenappell zum jetzigen Zeitpunkt ein Sichabfinden mit den Kriegsopfern, die seit Jahren Tag für Tag zu beklagen sind. (Hervorhebung bm)

Ich bin dafür, diese Sofortforderungen zu erheben: 
1. Waffenstillstand aller beteiligten Seiten.
2. Glaubwürdige Abkehr der Ukraine von jeder antirussischen Politik. Die Glaubwürdigkeit ist zu beweisen durch die sofortige Verhaftung aller von Russland benannten Verantwortlichen für das Massaker von Odessa 2014 und ihre Überstellung an einen internationalen antifaschistischen Gerichtshof.

Dem stimme ich zu.

 


Folgendem Leserbrief zum Thema Verschwörungen möchte ich mich anschließen (bm):

Uwe Brauner: Krankes Vertrauen
Miri Watson sollte wahre Verschwörungen nicht leugnen. Edle wie die vom 20. Juli 1944 sind doch Grund zu Dank, ja Stolz. Andererseits rechnet das Grundgesetz in Art. 20 (Widerstandsrecht) mit Versuchen, unseren Rechtsstaat zu beseitigen. Auch die demokratische Gewaltenteilung tut dies. Sie ist die institutionalisierte Gestalt gesunden Misstrauens. Autokratien und Diktaturen dagegen erzeugen das Stockholm-Syndrom kranken Vertrauens. Stets droht der Demokratie das Hijacking durch individuellen oder oligarchischen Machtmissbrauch sowie institutionelle Korruption. Zutrauen zur Uneigennützigkeit ist gut für eine Familie. Kaum jedoch, wenn eine Staats-Chefin mit dem obersten Verfassungsrichter diniert, bevor dieser die Rechtmäßigkeit ihres Handelns überprüft. Oder wenn Regierende Demokratie unter Verweis auf deren Gefährdung durch Missstände abbauen, die sie selbst fördern oder gar erst schaffen. Oder wenn sie die Erhebung von Daten, die ihr Handeln delegitimieren könnten, unterlassen. Wenn überdies ein Kanzler ankündigt, alle „roten Linien“ zu missachten, muss man zwar nicht im Kindergarten-Alter sein, um dem sorglos zuhören zu können, aber es würde die Sache doch sehr erleichtern.

 


Kommentar zu den vier Artikeln
Next Level, Game Over, Russland geht in die Offensive, Geopolitsche Wettervorhersage

Medien-Mist (bm)
Die vier Artikel erschienen nicht in der Süddeutschen Zeitung oder in der Zeit oder im Spiegel. Auch die Fernsehzuschauer kriegen von den Darlegungen der drei Autoren nichts mit. Man findet sie nur im Internet, bei den „alternativen Medien“. Was die vier Artikel überdeutlich klar machen, ist die absolut dichte Propagandablase der traditionellen westlichen Medien und damit der westlichen Politiker-Kaste. In dieser Blase pflegen die Medien die felsenfeste Überzeugung, dass der Westen die Guten sind, weil sie über überlegene westliche Werte verfügen. Und mit dem haushohen NATO-Kriegsbudget seien sie Russland auch militärisch überlegen. Und Russland ist wieder das „Reich des Bösen“, wie einst im ersten kalten Krieg Ronald Reagan behauptete. Das Feidbild Putin wird jeden Tag hundertfach gepflegt, schon in kleinen scheinbar unbedeutenden Nebensätzen. Selbst Argumente, die für Russland sprechen, werden eingeleitet mit einem unvermeidlichen „Man muss Putin ja nicht mögen, aber ...“

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Leserbrief von Gudrun Pastor-Fricke 
(mit redaktionellem Vorspann aka „betreutes Denken“)

Der PCR-Test ist keineswegs hinfällig, sondern zeigt weiterhin verlässlich an, ob jemand mit Corona infiziert ist. Es kann allerdings sein, dass er ein paar Tage nach der Infektion noch positiv ausfällt, obwohl die Betroffenen nicht mehr ansteckend sind. (Tagblatt-Redaktion)

22.01.2022
Einfache Denkaufgabe
Nun scheint zur Beruhigung aller Verängstigten die unterste Karte des Kartenhauses herausgezogen: Dr. A. Fauci, der Dr. Wieler/Drosten der USA, hat jetzt zugegeben und in einem TV-Interview erklärt: Der PCR-Test kann keine übertragbare Corona-Infektion nachweisen, da er nicht zwischen lebenden und toten/unschädlichen Virusteilen unterscheidet und asymptomatische Menschen nicht ansteckend sind. Daraus folgt eine einfache Denkaufgabe, die Dr. Fauci dem Hörer überlässt - oder nicht zutraut: Der PCR-Test, Goldstandard der Pandemie, verantwortlich für die horrenden Zahlen, ist somit hinfällig wie auch die Erklärung dieser Viruserkrankung zur Pandemie und folglich auch die Notzulassung einer experimentellen Impfung mit nur wenig Nutzen, die innerhalb des Jahres 2021 nachweislich mehr Schäden verursacht hat als sämtliche Impfungen der letzten 20 Jahre zusammengenommen. Was unzählige Fachleute seit März 2020 zur Sprache brachten, die ignoriert, diffamiert, zensiert wurden, was aber die Spatzen längst von den Dächern pfeifen: Es wäre doch Grund genug für die Schlagzeile des Jahres: Ende der Pandemie. Und so, wie zum Beispiel Spanien und England, weitere schlimme Kollateralschäden zu verhindern.
Gudrun Pastor-Fricke, Tübingen

 


Betrifft:

Offener Brief zu bewaffneten Drohnen       10. November 2021

Sehr geehrte Frau Professor Dr. Däubler-Gmelin, liebe Herta,

Wir sind entsetzt darüber, dass die Projektgruppe „Zur Frage der Bewaffnung von Drohnen“ – welche Sie geleitet haben – der Bewaffnung zugestimmt hat, auch wenn die Türe nur einen winzigen Spalt geöffnet wurde.

Von der „Friedenspartei SPD“ hatten wir keine Projektgruppe, sondern eine strikte Ächtung bewaffneter Drohnen erwartet – genauso wie es bei Streumunition schon der Fall ist.

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Der Antifa fehlt es an Humanität!

Detlef Belau

Graf Öderland zieht mit der Antifa-Fahne durch Stuttgart. Im Interesse der Freiheit, authentisch Max Frisch, bedroht er nun alle, die eine Gegenmeinung vertreten und sich seinem Absolutheitsanspruch entgegenstellen. Wer an Querdenken-Demos teilnimmt, läuft Gefahr attackiert und verprügelt zu werden. Hier wacht die Antifa über die Einhaltung des ideologischen Reinheitsgebots. Mittlerweile verlieren die linguistischen Blockwarte jede moralische Hemmung.

Unterwegs zu einer Querdenker-Demo am 16. Mai 2020 in Stuttgart, überfallen „konsequente Antifas“ aus einer etwa vierzig Mann starken Gruppe, vermummt, bekleidet mit Sturmmaske und Schal, ausgerüstet mit Schlagringen, Flaschen und Pfefferspray, drei Bürger. „Im Stechschritt formiert“, sah eine Zeugin sie im Vorfeld der Cannstatter Wasen kommen (zeit.de 26.4.2021). Einer wird durch Faustschläge und Tritte gegen den Kopf lebensgefährlich verletzt und liegt danach im Krankenhaus im lange Zeit Koma. Der Zweite erleidet Verletzungen, sodass er auf einem Auge fast erblindet. Der Dritte kommt mit Prellungen davon.

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Bernhard Meyer:  Mengele-Vergleiche 

Um Vergleiche mit dem KZ-Arzt Mengele drehen sich jetzt manche Leserbriefe. Ein Ofterdinger Bürger musste sich deswegen schon vor Gericht verantworten. Das Gericht befand, dass der Vergleich im Rahmen der Redefreiheit möglich und nicht strafbar sei. Das Urteil wurde in weiteren Leserbriefen kommentiert.

Ich selbst habe mir schon entsetzt die Haare gerauft, als ich solches und Ähnliches auf einer Demo in Ofterdingen (und anderswo) gehört habe. Dabei stehe ich inhaltlich doch auf der Seite der Demonstranten, bin einer von ihnen, die Lockdown-Maßnahmen ablehnen und sich gründlich über den „Impfstoff“ (der eigentlich keiner ist) informiert haben.

Nehmen wir ein Beispiel um den Widerspruch zu klären:
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Hexenwahn  (ungekürzt)

Klage am Morgen einer durchwachten Nacht

• Warum ist die Linke so befangen im wahnhaften Kampf gegen Hexen?
• Warum steht sie auf der Seite der Obrigkeit und sieht jene als Ketzer oder Hexen, 
   die Fragen stellen und Kritik  an der Staatskirche üben?
• Warum verstopft sie ihre Ohren vor den Befürchtungen, Warnungen und Hinweisen, 
   die diese Leute inzwischen in großen Mengen gegen die mächtige Staatskirche 
   gesammelt haben? 
• Warum sind es in den Parlamenten fast ausschließlich Menschen aus rechten 
   Parteien, die über die gegenwärtige Krise klar und vernünftig sprechen? 
• Warum sind die Linken so fügsam und glauben die Geschichten, 
   die der Machtfunk sendet?
• Für uns, deren Heimat links von der Mitte liegt, ist es erschütternd, 
   dass UNSERE Leute in den Parlamenten gänzlich abgetaucht und nicht mehr
   wahrnehmbar sind. Denn sie sind noch immer mit ihrem „Kampf gegen Rechts“ 
   beschäftigt und schlagen auf Popanze ein, die ihnen die Macht vor die Nase hält. 
• Sie merken nicht, wie die tatsächlich RADIKAL RECHTE MACHT rücksichtslos 
   mit monströsen Lügen ihre lang geplante Revolution gegen uns und unsere 
   demokratischen Rechte durchzieht. 
• Wann fallen EUCH endlich die Schuppen von den Augen?

Bernhard Meyer, 20.11.2021


 

Bernhard Meyer: Überlegungen nach einer weiteren Runde Corona-Ausschuss 

„Wenn das ans Tageslicht kommt, wendet sich das Blatt!“ So oder ähnlich verbreiten Rainer Füllmich und Viviane Fischer Optimismus und sehen „Licht am Ende des Tunnels“. 

Nur: Es kommt eben nicht ans Licht. Nichts kommt ans Licht. Es liegt nur auf den Tischen vom Corona-Ausschuss oder bei den „Wissenschaftlern für Aufklärung“ oder den „Rechtsanwälten..., Medizinern..." oder sonstwo im Netz.
Aber nicht in der Tagesschau oder in der Süddeutschen, im Spiegel oder in der Zeit. 

Was dort nicht steht, existiert nicht.

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(bm) Erinnerung an einen Leserbrief vom 27. Juli 2020

Mit freundlichen Grüßen, Die Macht.
Sehr geehrte Frau Hillenbrand-Pantelidis, Sie schreiben, die Maskenpflicht stünde nicht auf wissenschaftlichem Fundament. Da möchte ich widersprechen. Zumindest, wenn man die Psychologie als Wissenschaft begreift, steht sie dort sehr sicher. Nach psychologischen Erkenntnissen halten die Masken in der einfachen Bevölkerung ständig das Bewusstsein wach von einer vom Mitmenschen ausgehenden lauernden Gefahr. Das vielfach zitierte Papier aus dem Innenministerium schreibt ja davon, dass wir die Bevölkerung in Panik versetzen müssen, damit sie sich widerspruchslos an unsere Anordnungen hält. Auch der österreichische Kanzler Kurz hat eben darauf hingewiesen, dass das Maskentragen ein symbolischer Akt sei, um das Bewusstsein für die Gefahr wach zu halten. Unsere Helfer in den Medien unterstützen uns kraftvoll durch die Bilder von Maskenträgern oder den Lückenveranstaltungen, täglich und auf jeder Seite. Die uns durch den Ausnahmezustand verliehene Macht wollen wir auch nicht wieder abgeben, deswegen gewähren wir hie und da kleine Erleichterungen, die dankbar angenommen werden; aber wir drohen auch mit einer zweiten Welle, verwirren mit Meldungen von neuen Infektionen, Herden, Ausbrüchen etc. 
Die Wissenschaft der Psychologie ist uns ein nützliches Werkzeug. 

Mit freundlichen Grüßen, Die Macht. 


 

Bernhard Meyer:

Und wieder ist eine Verschwörungstheorie wahr geworden:

Spanische Regierung gibt offiziell zu, dass das Virus nicht isoliert wurde
Das spanische Gesundheitsministerium verfügt nicht über SARS-CoV-2-Kulturen für Versuche und hat kein Verzeichnis von Laboratorien. Dies bestätigt die Regierung gegenüber kritischen Juristen und Organisationen

Die Sache ist eigentlich nicht neu, aus verschiedenen anderen Quellen ist in der Bewegung schon seit vergangenem Jahr bekannt, dass das Virus nie in Kulturen ordnungsgemäß analysiert wurde.
Das Neue an der Meldung ist aber, ... Hier weiterlesen

 

 


 

Bernhard Meyer: Kommentar zum Abschneiden der Partei Die LINKE

1. Zur Entwicklung der Partei

Was in der Hauptsache darüber zu sagen ist, steht in Sahra Wagenknechts Buch „Die Selbstgerechten“. Der Niedergang der Partei begann lange vor Corona. Neben dem, was Sahra beschrieben hat, möchte ich hier noch etwas hervorheben, was sich dann vor allem in den letzten beiden Jahren, in den Corona-Jahren als verheerend erwies: nämlich der falsch ausgerichtete „Kampf gegen Rechts“.  

(Hier weiterlesen)


 

Leserbrief an die NachDenkSeiten, 27.09.2021 nach der Bundestagswahl

Liebes NDS-Team,
bei der Wahlanalyse des NDS-Teams fällt auf, dass der Themenbereich Corona (also: Ausnahmezustand, Grundrechte, Maßnahmen, Impf-Nötigung, Falschinformation usw.) überhaupt nicht vorkommt. In einer Tabelle ist die Basis aufgeführt, kommt aber in der Analyse nicht vor. Das ist aus verschiedenen Gründen verwunderlich:
(hier weiterlesen)

 

 

Bernhard Meyer, am 11.09.2021
Kommentar zu Detlef Bimboes, Ralf Krämer, Jochen Scholz: Frieden, Sicherheit und Abrüstung – Kernpunkte für eine Regierungsbeteiligung der LINKEN 

Dieser Beitrag zur Debatte um die Ausrichtung einer anderen Außenpolitik, einer Politik die den Völkern unseres eurasischen Kontinents nützt, ist enorm hilfreich. 

Zwar: ... (hier weiterlesen)


 

Leserbrief von Angelika Belau: Unmoralische Züge   (28.08.2021)
Am 25. August las ich unter der Überschrift „Gut qualifiziert, erfahren - und gesucht“: „Bis 2035 fehlen 58 000 Fachkräfte in der Region“, besonders im IT-Bereich und in der Industrie. Die Lösung bietet laut IHK-Reutlingen das Fachkräfteeinwanderungsgesetz von 2020. Mit bundesweiten Projekten werden geeignete Fachkräfte aus anderen Staaten abgeworben. Es sind qualifizierte Arbeitskräfte, die in ihren Herkunftsländern empfindliche Lücken hinterlassen. Inzwischen herrscht in Osteuropa zum Beispiel ein akuter Ärztemangel, in dessen Folge Krankenhäuser schließen mussten.

Der Wettbewerb um die klügsten und innovativsten Köpfe nimmt skandalöse unmoralische Züge an. Das hemmt die Wirtschaft und bedroht langfristig die politische Stabilität der Herkunftsländer. Die nachdenkseiten.de berichten am selben Tag, dass 2020 laut Bundesagentur für Arbeit 326 000 Arbeitslose MINT-Fachkräfte - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik - auf nur 109 000 freie Stellen kommen. Die Bildungslandschaft gehört im Sinne von mehr Lenkung und Planung bei der Ausbildung von Fachkräften auf den Prüfstand.


Hannefriedel Meyer-Faude: Meine Wahl

Bald dürfen wir wieder Kreuzchen machen: Kreuzchen für Direktkandidaten bzw. Parteien, denen wir für 4 Jahre unsere Stimme geben. Ich will meine Stimme nicht abgeben. Ich will auch innerhalb der Wahlperiode entscheidenden Einfluss auf die mich betreffenden, mir wichtigen Vorgänge haben. Zu oft müssen wir erleben, dass gewählte Parteien und Abgeordnete nach der Wahl ihre Versprechen nicht einhalten. Zum Einen weil sie diese, um an die Macht zu kommen, Koalitionsabsprachen opfern. Zum Andern, weil sie sich durch Lobbyisten beeinflussen und/oder bestechen lassen. In Zeiten von Corona spielt Letzteres sicher eine nicht zu unterschätzende Rolle: Pharma- und Digitalkonzerne haben daran sehr viel verdient und tun dies noch. Auch Finanzdienstleiter wie BlackRock profitieren im Hintergrund enorm. Wir Bürger mussten unter dem Deckmantel von Corona erleben, wie unsere Freiheitsrechte drastisch eingeschränkt wurden und für Ungeimpfte zunehmend weiter werden.

Welche Parteien, welche Abgeordnete haben sich dagegengestemmt oder versuchen aktiv dagegen vorzugehen? Ich habe Stimmen von der FDP und auch von der AFD wahrgenommen, die sich gegen die Notverordnung und die unverhältnismäßigen Einschränkungen unserer Grundrechte aussprachen und teilweise auch andere, die sich gegen eine Impfpflicht bzw. einen zunehmenden Druck, sich impfen zu lassen, äußerten. Von der Partei die Linke habe ich wenig Kritisches diesbezüglich bemerkt und wenn einzelne Mitglieder es wagten die Corona-Maßnahmen öffentlich zu kritisieren, wurden sie von Genossen zum Austritt gedrängt. 

Parteien, die in dieser für unsere Demokratie so bedrohlichen Lage im Parlament nicht für unsere Grundrechte einstehen und die Ausgrenzung von Menschen nicht ablehnen, die sich z.B. nicht impfen lassen wollen, kann ich meine Stimme nicht geben. Besorgte Rechtsanwälte haben vor gut einem Jahr den Corona-Ausschuss gebildet, um Experten und Betroffene zu Wort kommen zu lassen, die in den Leitmedien gar nicht vorkommen und wenn dann oftmals diffamiert werden. Dort wurde ich u.a. auf die Basisdemokratische Partei Deutschland aufmerksam, die verantwortungsbewusste Bürger im Juli 2020 gegründet haben. 

DieBasis ist die einzige mir bekannte Partei, die sich zuvorderst für die unumkehrbare Wiederherstellung unserer Grundrechte einsetzt. Sie will die nicht evidenzbasierten, unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen rückgängig machen. Ihre vier Säulen Freiheit – Machtbegrenzung – Achtsamkeit – Schwarmintelligenz überzeugen mich. Diese Prinzipien stehen dort nicht nur auf dem Papier, sondern können von den Mitgliedern der Partei aktiv gelebt werden, wie ich erfahren konnte. Machtbegrenzung durch Konsensierung zu wichtigen Themen beeindruckt mich z.B. sehr. So könnte unser System wirklich demokratisch werden. Wenn wir Bürger basisdemokratisch mitwirken, können wir unsere Stimme behalten. So bleiben wir wirklich der Souverän.

 


 

Leserbrief von Günter Klepser erschienen am 12.08.2021

RedaktionTagblatt: Hier sind zwei Anmerkungen zu unserem Artikel „Gute Aussichten für das nächste Semester“ (11. August).

Vakzinierte Studierende

Zitat: „Das Ziel (...) sei nur dann erreichbar, wenn möglichst viele Studierende vollständig vakziniert seien.“

Dazu zwei Bemerkungen:

Prof. Engler ist eine wichtige Person. Das hätte ich auch gewusst, wenn er „geimpft“ statt „vakziniert“ gesagt hätte.
Wer noch nicht weiß, dass Studenten (m-w-d) nicht immer „Studierende“, sondern oft auch „Feiernde“ sind, dem sei dies Buch empfohlen: „Menschen und Mensch*innen - 20 gute Gründe mit dem Gendern aufzuhören“. Udo Brandes Rezension ist unter https://www.nachdenkseiten.de/?p=74958 zu finden. 
Erschienen ist Fabian Payrs Buch im Springer Verlag, (ISBN: 978- 3-658-33126-9).


 

Gerhard Weihing: Leserbrief über Kretschmann an den Reutlinger Generalanzeiger am 12.08.2021

Der klammheimliche, hinterhältige, orchestrierte, weltweite (Pandemie-)Putsch geht weiter:
Gesund sein gilt nichts mehr: Sie müssen sich Ihre Gesundheit zukünftig kostenpflichtig, mit einem irgendwie gebastelten Test, in unbekanntem Ausmaß, immer und immer wieder nachweisen lassen,- wenn Sie nicht geimpft sind. 
Hier weiterlesen

 


 

Leserbrief von Gerhard Weihing an den Generalanzeiger Reutlingen:

Ich kann gar nicht so laut brüllen, wie es mir ums Herz ist:
„Drei Milliardäre liefern sich einen absurd anmutenden Wettlauf ins All. Während unser Planet brennt und Milliarden Menschen Hunger leiden erfüllen sich drei milliardenschwere Kindsköpfe ihren feuchten Traum von einer Reise ins All. Dieser Wettlauf der Milliardäre ist ein Symptom für die Dekadenz und das Auseinanderbrechen der westlichen Gesellschaften –ein dekadenter Tanz auf dem Vulkan.“
So kommentiert auf www.NachDenkSeiten Jens Berger in seinem äußerst lesenswerten Beitrag das Potenzgeprotze von drei unverschämt superreichen Milliardären, die auch anscheinend mit ihren Firmen wie z.B. dem „golddukatenscheißenden Goldesel Amazon“ kaum Steuern fürs Gemeinwohl zahlen. Der GEA berichtet am 21.7.21 mit Bild vom Ausflugsvergnügen des Jeff Bezos mit Feunden ins Weltall mit dem eigenen Raumschiff.
Elon Musk, einer dieser Superreichen möchte sich den Weltraum erobern und hat begonnen 40 000 Sateliten in den Weltraum zu schießen.
Wenn wir Menschen, wenn die Politik sich nicht endlich gegen dieses ungebremste Anhäufen von Reichtum in privaten Händen wehrt, sind wir an den negativen Folgen mit Schuld und mitverantwortlich. Oder wollen wir zusehen beim Wettrennen, wer sich letztendlich die Welt kauft?



 

Leserbrief von Günter Klepser an den Generalanzeiger Reutlingen
(erschienen am 22.07.2021):
 

Zur Demonstration vom 10. Juli passt sehr gut das Zitat “Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus». Nein, er wird sagen «Ich bin der Antifaschismus»“ (Ignazio Silone, Italienischer Schriftsteller, 1900 – 1978). Ich selbst habe als SPD-Mitglied mit der AfD nichts am Hut. Trotzdem – andere niederbrüllen, skandieren statt zuhören oder die Polizei beleidigen – das ist Faschismus pur. Neben abzulehnendem gibt es auch Argumente, die durchaus wert sind, beachtet zu werden. Den Zulauf zur AfD bremse ich viel besser, wenn ich mich für eine bessere Politik einsetze. Baustellen gibt es genug. 

 


Presseerklärung zu Julian Assange

(vom Schwäbischen Tagblatt nicht veröffentlicht)

Für Aufstehen Steinlach-Wiesaz von Hannefriedel Meyer-Faude

Seit Jahren verfolgt „Aufstehen Steinlach-Wiesaz“ besorgt die unmenschliche Behandlung von Julian Assange. Der Whistleblower hat in Zusammenarbeit mit anderen Journalisten Kriegsverbrechen, Korruption und Verbrechen gegen die Menschlichkeit der USA und deren Helfershelfer im Irak und in Afghanistan aufgedeckt und über WikiLeaks veröffentlicht. Dafür wird er seit 2010 verfolgt bzw. inhaftiert. 

(...) hier weiterlesen


Leserbrief zu der zur Abgeordnetenspalte von Heike Hänsel (Die Linke): 
„Abrüsten ist das Gebot der Stunde“. Erschienen am 22.06.2021

Erich Schneider: Ich stimme zu

„Abrüsten statt aufrüsten!“ Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben in den kommenden Jahren zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart. Zwei Prozent sind mindestens weitere 30 Milliarden, die im zivilen Bereich fehlen werden, zum Beispiel bei Schulen, Krankenhäusern, im Pflegebereich, in der Kommunalen Infrastruktur und so weiter.

Diese Unsummen für Rüstung führen nicht - wie gesagt wird - zu mehr Sicherheit. Ich fürchte ganz im Gegenteil, dass Rüstung und besonders Hochrüstung einen Krieg wahrscheinlicher machen, zu einem Wettrüsten führen und zu einem Rückfall in den „Kalten Krieg“ zwischen West und Ost, der durch Zufall oder Absicht leicht zu einem „Heißen Krieg“ führen könnte.

Glaubt denn jemand wirklich, dass irgendwer Krieg gegen uns führen will und dass wir besonders von Russland bedroht sind? Wenn sich mancher durch Putins Politik bedroht fühlt, möchte ich ihn darauf hinweisen, dass der Westen mindestens zehnmal mehr für Rüstung ausgibt als Russland. Wir sollten uns dagegen wehren, dass seit längerer Zeit durch Politik und Medien ein neues Feindbild Russland propagiert wird, in dem Russland militärische Expansions-Absichten unterstellt werden. Ich stimme Heike Hänsel beim Titel ihrer Abgeordnetenspalte nachdrücklich zu: „Abrüstung ist das Gebot der Stunde!“


Leserbrief von Günter Klepser, erschienen 07.06.2021 

Die Casino-Spielchen
Martin Rosemann preist in höchsten Tönen die Vergleisung der Tübinger Innenstadt - und meint, dies würde große Probleme lösen, weil viele nicht mehr umsteigen müssten. Von unserem MdB erwarte ich anderes. Er müsste sich in erster Linie politisch um die Zuverlässigkeit der DB und ihrer Abkömmlinge kümmern. Ich meine, die Bahn muss dringend von der profitorientierten AG zum Gemeingut zurückgeführt werden. Vor allem müssen die Casino- Spielchen im Ausland aufhören. Es muss wieder genügend Personal, ordentliche Wartung und ausreichend gutes Material zur Verfügung stehen.

Ich selbst bin jahrelang mit der Eisenbahn nach Böblingen zur Arbeit gefahren. Ich hatte nie Probleme mit dem Umsteigen in einen Bus. Die Bahn fuhr damals ja noch recht pünktlich. Allerdings kann ich diejenigen verstehen, die jetzt nicht mehr mit der Ammertalbahn nach Herrenberg zu ihrer S- Bahn fahren, sondern dazu wieder aufs Auto umstiegen wollen - genervt von der Unzuverlässigkeit der Ammertalbahn. Als ich im letzten Jahr einmal mit der Bahn von Tübingen nach Reutlingen fahren wollte, konnte die vollbesetzte Bahn , nicht abfahren. Begründung: Es sei gerade kein Lokführer verfügbar.
Guenter Klepser, Altingen


 

Zur Demokratie- und Grundrechte-Demo in Ofterdingen (bm)

„Wir für unsere Kinder“ warb ein Zettel in unserem Briefkasten für eine Demo in Ofterdingen. Klar, da gehe ich hin. Bei den Reden wurde vieles gesagt, was meinen Beifall fand, aber zu meinem Entsetzen auch Dinge, die auch unter uns nur eine winzige Minderheit vertritt: es gebe keine Viren, es gebe keine Ansteckung, das sei alles Unsinn, davon stehe nichts in der Bibel ...“. Also wenn ich beim Verfassungsschutz wäre und den Auftrag hätte, eine wachsende Protestbewegung zu spalten und in der Öffentlichkeit als Spinner darzustellen, würde ich genau solche Demos organisieren und solche Redner hinschicken. Vielleicht kann ich auch noch jemand finden, der für ein paar Euros den Arm zum Hitlergruß hebt: Klick! Pefekt. 
(hier weiterlesen)


 

Gedanken zu Jan Josef Liefers: 
Verzweifeln Sie ruhig. Aber zweifeln Sie nicht! (bm)

Die Aktion Jan Josef Liefers und der anderen Schauspieler der Aktion „allesdichtmachen“ finde ich großartig, wenn auch reichlich spät. 

Schade finde ich allerdings Jan Josef Liefers' „Disclaimer“, seine Distanzierung von bestimmten Personengruppen und Parteien. Es geht mir dabei nicht um diese Parteien oder Gruppierungen. Es geht um die Distanzierung selbst. Denn damit unterwirft er sich einer Meinungsdiktatur, gegen die die ganze Aktion eigentlich gerichtet ist. Mit dem Disclaimer bestätigt er die Gut-Böse-Dichotomie, die das heutige Diskursklima prägt. Was er damit sagt ist: „Hier stehe ich mit meiner Meinung. Aber da gibt es Leute, die zwar in der Corona-Frage das gleiche meinen wie ich, aber die werden trotzdem dermaleinst in der Hölle schmoren, weil sie in der AfD sind oder Querdenker. Mit denen habe ich nichts zu tun, weil ich ein Guter bin und in fast allem die richtige Haltung vertrete, die mich in den Himmel führt.“  Hier weiterlesen

 


Guenter Klepser: Leserbrief zur Einführung von Zweitstimmen bei der Landtagswahl und zu Landeslisten, erschienen am 09.04.2021
Red. Vorspann: Renate Angstmann-Koch forderte im „Übrigens“ vom 6. April eine Wahlrechts- und Wahlkreisreform.

Im „Übrigens“ wird zur Landes-Wahlrechtsreform eine Landesliste erhofft, ähnlich der zur Bundestagswahl. Ich finde es gut, eine Zweitstimme bei der Landtagswahl einzuführen, aber dann keinesfalls die Mandats-Vergabe nach Listenplatz – wie bei der Bundestagswahl – damit käme man vom Regen in die Jauche. Eine Landesliste wäre dann gut, wenn die Mandats-Vergabe aus der Liste nach dem Wahlerfolg der Kandidaten wäre.

Ein abschreckendes Beispiel ist die Landesliste der SPD-Baden-Württemberg (Bundestag 2017). Die Reihenfolge auf der Liste wurde ausgekungelt und dann – wie auch schon 2013 – vom Listenparteitag abgenickt, ohne Änderungen bei den aussichtsreichen Plätzen.

Der Stimmenbeste bekam 2017 kein Mandat, er hatte einen schlechten Listenplatz. Ute Vogt mit ihrem mehr als miserablen Wahlergebnis wurde wieder Bundestagsabgeordnete dank ihres komfortablen Listenplatzes. Diese skandalöse Missachtung des Wählerwillens können wir für die Landtagswahl keinesfalls anstreben!

Um den Frauenanteil zu erhöhen hilft nur, Frauen in aussichtsreichen Wahlkreisen zu nominieren. Bei Parteien mit vielen Direktmandaten ist das ohnehin die einzige Möglichkeit.


Leserbrief  von Guenter Klepser, Ammerbuch Altingen 08.04.2021

Erscheint fragwürdig

Die Altinger Mutter Tanja Teuber lehnt Masken, Schnelltests und Impfungen für ihre zwei Schulkinder ab („Einen anderen Planeten suchen“, 3. April).

Frau Teubers Kritik an der Testerei, der Panikmache und den übrigen Corona-Maßnahmen stimme ich zu. Ob an Corona mehr Menschen sterben als an Grippe – wie Frau Hahn so locker behauptet – erscheint fragwürdig, wenn man die Zahlen des Statistischen Bundesamtes unter die Lupe nimmt.

1. Bei den ganz Jungen (0 bis 29 Jahre alt) sind 2020 weniger gestorben als in den vier Jahren davor.

2. Bei den 30- bis 59-Jährigen sind 2020 weniger gestorben als 2016, 2017 und 2018.

3. Die hohe Sterberate der Älteren ab 60 lag nicht nur an Corona. Viele hatten verzweifelt aufgegeben. Sie durften zum Beispiel von ihren Enkelkindern nicht mehr besucht werden. Oder sie waren im Pflegeheim eingesperrt ohne die üblichen Kontakte – wie es Frau Epple, die Leiterin des Pflegeheims in Honau deutlich gesagt hat.

4. Auch 2021 sterben seither weniger Jüngere als in den Jahren davor.

5. Und bei den Älteren (ab 60) sind seit Anfang Februar die Sterbezahlen im Vergleich zu einigen Vorjahren niedrig. So gab es in Woche 11 (2018) 3394 Trauerfälle pro Tag. 2021 waren es 2658, also jeden Tag 736 weniger.

Auch zur Kritik an der Testerei und der Inzidenzen-Quote könnte ich mehrere Leserbriefe schreiben.



Antifa desorientiert (bm)

Wenn die Antifa sich mit Schildern „Konsequent gegen Nazis“ den Demonstranten für Bürgerrechte und Freiheit in den Weg stellt, sind sie eindeutig am falschen Ort. Möglicherweise auch zur falschen Zeit.
Die Antifa ist zeitlich und räumlich desorientiert. Sie braucht Hilfe und Betreuung. Das wäre eigentlich die Aufgabe der Partei Die LINKE.  (Hier weiterlesen)


Wo sind wir gelandet,

- wenn ein brüllender Haufen bestimmen kann, welche Veranstaltung stattfinden darf und welche nicht?
- Wenn die Polizei eine Veranstaltung nicht schützen kann?
- Wenn Unterstellungen und dumpfe Vorurteile nicht mehr belegt werden müssen?
- Wenn der brüllende Haufen sich taub stellt und nur noch brüllt?
- Und damit Erfolg hat?

Was sagt die PdL dazu? Die LINKE fordert andere immerzu auf, sich von „Rechts“ zu distanzieren. Ich fordere sie auf, das hier endlich mal selbst zu tun! Klärt euer Verhältnis zu OTFR!

Nämlich: Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: „Ich bin der Faschismus“. Nein, er wird sagen: „Ich bin der Antifaschismus.“ (Ignazio Silone)

(bm)


Detlef Belau:

Das Gleiche allein bewegt nichts, nur der Widerspruch ist produktiv.
Zu: Angriff auf linke Friedenspolitik. Linke-Politiker Matthias Höhn legt Konzept vor,
das dem Parteiprogramm widerspricht. Von Tobias Pflüger, 21. Februar 2021 
(Hier weiterlesen)

 



Günter Klepser: 
Unter der Lupe – Die Sterbefälle in Deutschland 2020 (aktualisiert am 09.03.2021)

Die Mortalität der Bevölkerung bis zum Alter von 60 Jahren war in 2020 während kritischer Covid-19 Perioden niedriger als in den gleichen Zeiträumen der 4 Jahre davor. Das wirft Fragen auf, die dringend beantwortet gehören. 

(Hier weiterlesen)

 


Bernhard Meyer:
Welch ein Quatsch, Krieg gegen ein Virus zu führen!

Krieg gegen EIN Virus! — Überhaupt: KRIEG
Riesengroß ist die Ahnungslosigkeit vom Leben.

Merkel, Macron und jetzt auch Attac und andere Linke mit ZERO-Kenntnis davon, was Viren überhaupt sind, wie ihre Existenz und unsere Existenz vernetzt sind, ziehen mit Konzepten aus dem Mittelalter in den KAMPF. 
Don Quijote lässt grüßen. (Weiterlesen)



 Wer sich abwechslungreich ernährt, hat sie nicht alle! (bm)
— Nämlich die ausreichende Menge von Mikronährstoffen!
Warum? Ein grüner Salat, eine Gurke oder Getreide enthält heute nur noch ca. ein Zehntel der essenziellen, also lebensnotwendigen Nährstoffe wie vor 100 Jahren. Das liegt an der Auslaugung und Verarmung der Böden und durch die Züchtung von „marktgängigen“ Lebensmittel. Wer sich Inhaltsstoffe von Wildkräutern z.B. von Brennesseln oder Giersch anschaut, findet überrascht zehnfache Werte im Vergleich mit handelsüblichem Gemüse. Und das war offenbar anders vor 100 oder mehr Jahren. 
So ist es, wenn Herr Gröber Recht hat
Herr Gröber spricht von Mangelernährung, die insbesondere in Alters-, Pflege- und sonstigen Heimen mit Catering-Essen stattfindet.  (weiterlesen)


 

(bm) Markus Söder: „Endlose Fake News und Lügen führen dazu, dass Leute sich in Scheinwelten und Parallelwelten begeben. Das ist wie eine sektenähnliche Entwicklung. Die Leute sind einer Art Gehirnwäsche unterzogen. Und die Brandstifter sind die, die diese Scheinwelt aufbauen.“

Da hat er aber mal richtig den Nagel auf den Kopf getroffen, der Söder. So ist es nämlich.

Schauen wir doch einfach mal die Sterbezahlen in Deutschland an: Die sind im statistischen Mittel der letzten Jahre.

Schauen wir uns an, was aus der guten alten Grippe geworden ist: Die ist vollkommen weg, verschwunden, nicht mehr auffindbar. Vermutlich verbirgt sie sich unter einer Corona.

Schauen wir uns die RKI Veröffentlichungen an: Die unterscheiden immer noch nicht zwischen „positiv Getesteten“, „Infizierten“ und „Erkrankten“, obwohl man ihnen mehrmals schon vor 9 Monaten gesagt hat, dass das nicht das Gleiche ist. Statt dessen verwenden sie durchgehend für alle positiv Getesteten den nebligen Begriff „Fälle“.

Schauen wir uns den Kern des ganzen Übels an, den PCR-Test. Der wurde von einer über 20-köpfigen internationalen Experten-Gruppe als völlig unzuverlässig verrissen. Erstens kann ein PCR-Test sowieso keine Diagnose stellen (steht schon auf den Beipackzetteln). Und speziell der Drosten-Test (den die WHO zum „Goldstandard“ erhoben hat), ist so unzuverlässig, dass er nach Belieben viele falsch-positive Ergebnisse erzeugen kann. Das bedeutet, er ist vorzüglich in der Lage Fake-News zu produzieren. 

Regierung mit RKI und Medien veranstalten vor uns, dem staunenden bis eingeschüchterten Publikum eine Scheinwelt, sie spannen über unseren Köpfen ein Angstszenario auf, das allesamt, einschließlich die Veranstalter selbst, einer Gehirnwäsche unterzieht.

Es ist schwer zu sagen, welche der Politiker, die uns immer neue „Maßnahmen“ verkünden, in den Fake eingeweiht sind und wer gehirngewaschen alles selber glaubt, was er der Bevölkerung aufs Auge drückt. Merkel, Drosten, Lauterbach müssen wohl eingeweiht sein; einige Medienhäuptlinge sicher auch. Die anderen passen sich wohl an wie bei dem Konformitätsexperiment von Asch.

(Hinzufügen möchte ich noch, dass Söder zwar die Kritiker der Corona-Maßnahmen ansprach, aber mit seinem oben zitierten Satz auf die aktuelle USA verwies. — Bernhard Meyer)


 

Bernhard Meyer: 
Briefe an Frau Dagdelen, Frau Hänsel und die Fraktion Die Linke im Bundestag.

(Versandt am 20.11.2020 - noch keine Antwort Stand: 18.12.2020)

Sehr geehrte Frau Dagdelen,
Folgende Fragen haben mich schon längere Zeit bewegt und wir haben in unserem Aufstehen-Stammtisch und NDS-Gesprächskreis oft darüber gesprochen. Das Folgende ist meine Zusammenfassung unserer Gespräche. Auslöser für dieses Schreiben war jetzt Uli Gellermanns offener Brief an Sie und Ihre Antwort. Von Ihrer Antwort sind es zwei Absätze an denen man die Kritik an der LINKEN - also nicht nur an Sie persönlich - verdeutlichen kann. 
(Hier weiterlesen)

Es geht dabei um folgende Themen:

Die Linke folgt dem Mainstream-Narrativ, die Grundrechte-Demos seien rechtsradikal;
Haltet den Dieb! – Die Parole „Kampf gegen Rechts“;
Reaktion der LINKEN auf neue Bürgerbewegungen, die NICHT von den LINKEN kommen;
Wie steht die LINKE zur Rechtfertigung von Gewalt durch Teile der Antifa?
Corona: Die LINKE vermeidet eine Positionierung zu kritischen Wissenschaftlern;
Corona: Geht es der Regierung nur um unsere Gesundheit?
Corona: Das Schlagwort von der „Verschwörungstheorie“ und die standhaft diffuse Informationspolitik des RKI;
Andrej Hunkos Auftritt in Aachen und der Geist der Inquisition. 
(weiterlesen)



 
  • Bernhard Meyer: Ent-Täuschung
    „Es ist leichter die Menschen zu täuschen, als davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind“ (Mark Twain). Wie wahr das ist, sehen wir immer wieder, auch wenn es hin und wieder doch gelingt, wenn man behutsam genug vorgeht. 

    Bei bestimmten Themen jedoch wirkt ein starkes Immunsystem gegen Ent-Täuschung. In der Corona-Ausschuss-Sitzung 30 haben die Teilnehmer einmal diesen Punkt berührt: Wenn beispielsweise jemand erkennen sollte, dass Vater und Mutter ihn betrogen und ausgebeutet haben, dass er in der Illusion lebte, sie hätten ihn geliebt nur sein Bestes im Sinn gehabt, weil er aus ihrem Fleisch ist — dann sträubt er sich, das zu erkennen und zuzugeben; sein Innerstes wehrt sich mit allen zur Verfügung stehenden Kräften vor diesem Zusammenbruch eines gesicherten Weltbildes. 

    Und ähnlich ist es wohl, wenn es um die Erkenntnis geht, dass Vater Staat es nicht ehrlich mit uns meint, dass wir NICHT die GUTEN sind, dass wir KEINE FREIE PRESSE haben, dass unsere DEMOKRATIE eine Illusion ist, dass 9/11 inszeniert und Corona ein Fake ist, weil Vater Staat nicht unsere Gesundheit, sondern ganz andere Ziele verfolgt. Solche Erkenntnis ist mit einem Erdbeben vergleichbar. Unser Unterbewusstsein will sich davor schützen und wehrt sich. Ich habe das vor ein paar Jahren erlebt, als mir die Erkenntnis unabweisbar wurde, dass die offizielle 9/11-Erzählung falsch sein muss. Die Konsequenz daraus war mir so ungeheuerlich, dass der Boden schwankte.

    Dieses Schockerlebnis ist keine Impfung vor weiteren Schocks, wie jetzt bei Corona, aber die Resignation kommt schneller, und wenn 9/11 möglich war, ist denen auch die große Corona-Täuschung zuzutrauen. „Denen“? In der Corona-Sitzung nannten sie es die „Davos-Clique“, aber es wird ein viel weiterer Kreis sein, der dieses Corona-Beben erzeugt hat. 



     
  • Nur theoretisch (bm)
    Mal angenommen, rein hypothetisch, das Merkel-Regime wäre eine Diktatur – nur als Fiktion – dann könnte man sagen, diese Diktatur verfügt über einen perfekten Presseapparat. Die Medien reden ihr zuvorkommend nach dem Mund, an wesentlichen Angelpunkten der Diktatur kommt keine Kritik. Und das Volk passt schön auf: Kritikaster aus dem Pöbel werden sofort von anständigen Leuten gebasht, angezeigt und verpönt*. Das Regime braucht sich kaum noch anzustrengen, um wenigstens ein bisschen glaubhaft zu wirken, denn die heutigen Journalisten fressen alles. Oder müssen alles fressen, sonst verhungern sie. Einfach perfekt. Was können wir froh sein, dass wir noch keine Diktatur haben!       
    * D.h. sie kriegen einen Eintrag ins Wiki-Klassenbuch, der sich gewaschen hat.



     Günter Klepser: Schillerrede von Drosten
    Leserbrief zum Artikel „Wir dürfen nicht klein beigeben“ vom 9.11.2020
    (Der Brief blieb unveröffentlicht, er beziehe sich auf einen Artikel im überregionalen Teil.)

    Es ist eine Schande, dass der umstrittene Corona-Virologe Christian Drosten die Schillerrede halten konnte. Er verkörpert heute die Obrigkeit, die sich weigert, ernst-hafte Gegenmeinungen der Querdenker auch nur im Ansatz zu diskutieren. Ja sie ignoriert sie nicht nur, sondern stellt die Querdenker samt und sonders in eine rechte Ecke. Drosten wurde zum Hauptregierungsberater ernannt, obwohl er bei der Schweinegrippe 2010 der totale Fehlprognostiker war (nach Prof. Dr. Christian Kreiß).

    Friedrich Schiller wurde als Militärarzt von seiner damaligen Obrigkeit schikaniert. Wegen „Fernbleibens vom Dienst“ musste er dann aus unserem schönen Württemberg fliehen, um der drohenden Festungshaft zu entgehen. Wegen seiner Freiheitsliebe könnte man ihn heute durchaus als „Querdenker“ bezeichnen. Drostens Schillerrede wurde schamlos als Kampfmittel der Corona-Obrigkeit benutzt. Sicher hätte man auch andere Themen und Redner finden können, um in der Rede einen aktuellen Schwerpunkt zu setzen. 



    Bernhard Meyer: Konsequenzen

    Allein was ich in diesen Tagen lesen kann:
    - Bernd Stegemann: Klassenkampf - Wem die Zwietracht nützt
    - und in den NDS über die Demo in Leipzig: Die Linke sprach auf Twitter von Staatsversagen und einem Ereignis mit vielen Dimensionen. „Wir haben ein potenzielles Super-Spreader-Event erlebt“, twitterte der sächsische Landesverband der Partei. 
    - mit dem NDS-Kommetar: „Und die Linke zeigt wiederholt mit ihrem unreflektierten Nachgeplapper der Panikparolen, Demonstrationen als “Superspreader-Event”, wofür es bis jetzt keinerlei Belege gibt, dass man sie als progressive politische Kraft endgültig vergessen sollte.“

    Dazu meine monatelange verzweifelte Frage, wo meine bisherige Oppositionspartei ist und warum von ihr fast nichts zu hören ist — all das führt mich dazu, dem NDS-Kommentar Recht zu geben: Die Linke ist eine Partei, die man vergessen sollte - zumindest in der aktuellen Phase.  ( weiterlesen)


     

  • Bernhard Meyer: Political correctness und Tabu

    „Man wird doch wohl noch sagen dürfen...“ Au-weh! „Nein, das darf man nicht!“. 
    Beides kriegte man vor allem 2015 beim Höhepunkt der Flüchtlingskrise oft zu hören.
    „Man wird doch wohl noch...“ galt als Ausweis für Pegida. Wenn Konservative bis Rechte ihre Vorbehalte gegen Fremde ausdrückten, kam heftigster Widerstand - oft mit Bezug auf unsere schlimme Vergangenheit, aber vielfach auch einfach als barscher Befehl. Zuhören empfand man auf der „linken“ Seite schon als „rechts-offen“, man witterte Gefahr und forderte: „Wehret den Anfängen!“ Sahra Wagenknechts berechtigter Hinweis auf die anwachsende Konkurrenz durch die Flüchtlinge auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt für Leute mit niedrigem Einkommen brachte ihr heftigen shitstorm und rechte Etiketten ein.  (weiterlesen)



     
  • Delef Belau: Mit Gewalt zum Erfolg?  

    Am 16. Mai 2020 kam es am Rande der Demonstration Querdenken 711 auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart zu einem verbrecherischen Überfall auf drei Mitglieder der Gewerkschaft "Zentrum Automobil e.V.". Die Antifa Tübingen schreibt am 13. Juli 2020, dass die Teilnahme dieser drei Gewerkschafter durch „konsequente Antifas“ „verunmöglicht“ wurde! Ein Bürger fiel ins Coma und behält wahrscheinlich bleibende Schäden. Bereits am 15.Mai 2020 brannten zwei Fahrzeuge für Veranstaltungstechnik. Nach einer „Silent Demo“ gegen Rassismus attackiert die linke Szene, berichtet am 10. Juni 2020 die „Stuttgarter Zeitung“, die Polizei in bislang nicht bekannter Härte. Unter anderem wurden Pflastersteine geworfen und Sprüche abgelassen wie „All Cops are Bastards“ (Alle Polizisten sind Bastarde). 

    Im Kontext dieser Ereignisse führte die Polizei am 2. Juli in Tübingen, Ludwigstrasse 15 eine Hausdurchsuchung durch.  (weiterlesen)


     

  • Detlef Belau: Eine bewegende Demonstration für die Grundrechte!

    Von 12.30 Uhr bis 15.00 Uhr nahm ich an der Querdenker 711 Demo in Stuttgart teil. Bei prallem Sonnenschein und brütender Hitze begann sie offiziell um 13.00 Uhr auf dem Marienplatz. Vor dem Marsch, das Programm. Ein Redner setzte sich mit der einseitigen und unsachlichen Berichterstattung vieler Medien über die Querdenker Demo am 1. August 2020 in Berlin auseinander. Ohne die Corona-Epidemie zu verleugnen, zerpflückte der Nächste die entsprechenden Verordnungen des Staates. Vielleicht war nicht restlos alles richtig, aber es war weder staatsfeindlich noch weltfremd. Ich fand es interessant. Man könnte es unter die Überschrift stellen: „Bürger suchen einen Weg!“ Wiederholt gab es von den Organisatoren Dankesworte an die Polizei, die das Publikum mit viel Beifall unterstützte. Im weiteren Programm bot eine Sängerin, deren Name ich leider nicht weiß, bewegende Lieder in der Art von Hans-Eckhardt Wenzel: tiefsinnig, ansprechend, anregend und ermunternd. Dann trommelten immer wieder die Musiker die Stimmung hoch. Gut gemacht! Zwischendurch die Demonstranten im Chor: Wir sind laut, weil ihr unsere Freiheit klaut. Wieviel waren wir nun? Anfangs tatsächlich nicht mehr als 500, wie bild.de schreibt, aber verschweigt, dass sich dies schnell änderte. Ungefähr 13.30 Uhr setzte sich der Pulk vom Marienplatz über die Tübinger Straße in Bewegung, bog an der Einmündung Eberhard Straße rechts ab und zog am Hegel-Haus vorbei. Die Stimmung wurde immer besser: gelöst, freundlich, bewegend. Leider musste ich die Demo wegen Muskelkrämpfen im Oberschenkel verlassen. Ich humpelte so schlecht und recht zurück: Der Demonstrationszug wollte einfach nicht enden, war auf fast wundersame Weise angewachsen - schätzungsweise 3.000 Menschen. Bild.de gibt die Stimmung falsch wieder, erweckt den Eindruck als hätten wir lediglich stupide „Freiheit, Freiheit“ gerufen. Es war anders. Ein Pacemaker las ausgewählte Artikel aus dem Grundgesetzes vor, worauf nach jedem Artikel der Demo-Background-Chor rief: EINGSCHRÄNKT!! Dann schallte aus dem Megaphon FRIEDEN. Wir riefen emphatisch: FREIHEIT. Darauf das Megaphon: FRIEDEN. Wir Demonstranten: FREIHEIT! Dann wieder die Grundgesetzartikel mit dem Demo-Background-Chor EINGESCHRÄNKT.
    Es war eine bewegende Demonstration für die Grundrechte.
    Und ich war dabei!
    Danke Michael Ballweg und Helfer.


     

  • Bernhard Meyer: „Impfen ist gut“ oder „Impfen ist schlecht“

    Wenn wir auf diesem Niveau „diskutieren“, dann sollte man es besser gleich bleiben lassen, weil nur Unsinn dabei rauskommen kann.
    Besser wäre schon: „Welche Impfungen sind sinnvoll, welche nicht?“
    Das Niveau lässt sich steigern, etwa so: „Welche Bedingungen müssen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Impfungen gegeben sein?“
    Weder der Artikel vom Infosperber, noch die Stellungnahme der anthoroposophischen Ärzteschaft erreichen nach meiner Meinung dieses Mindestniveau  (und Dietrich Krauß' Artikel im Kontext ist schon unterirdisch).


     

  • Bernhard Meyer: Rassismus-Demos, Diskrepanzen, Empörungsmanagement

    Nochmal: Die Demos gegen Rassismus sind berechtigt.  In den letzten Tagen ist vielen auch der große Unterschied in der medialen Behandlung aufgefallen, den die Grundrechts-Demos und die Anti-Rassismus-Demos erfahren haben.


     

  • Hannefriedel Meyer-Faude: Brief an die Bundeskanzlerin (als pdf laden)

    Am 26.03.2010 forderte die Mehrheit des Bundestages die Bundesregierung auf, sich gegenüber dem amerikanischen Verbündeten „mit Nachdruck für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen“.
    Was hat die Bundesregierung seither unternommen? Was hat sie konkret in diesen10 Jahren erreicht? Bitte scheuen Sie sich nicht, Ihre Anstrengungen und Erfolge jeweils mit Datum und Adressat aufzulisten. 


     

  • Dr. Detlef Belau: Gegendarstellung Zum Tag der Befreiung am 8. Mai 

    Auf der Seite „abruesten.jetzt“ haben die Initiatoren Peter Brandt, Rainer Braun und Michael Müller folgenden Anzeigentext veröffentlicht: Zum 8. Mai – Tag der Befreiung: Nein zur Sprache der Gewalt, ja zu einer Kultur des Friedens. Diesen Anzeigentext finden wir vom Stammtisch-Aufstehen „nicht genügend“. Dr. Detlef Belau hat das für uns ausführlich begründet: (...) Doch nirgends ein Angebot zur Freundschaft mit Russland. Nicht einmal zum 75. Jahrestag des Sieges reicht bei den Linienrichtern des politischen Diskurses die moralische Kraft für ein paar Worte der Ehrung und Würdigung der Alliierten...


     

  • Unsere Anzeige zum Gedenken an 75 Jahre Tag der Befreiung

     

  • Pressemitteilung „Atomwaffen raus aus Deutschland“  (pdf)

     

  • Briefe an Abgeordnete des Verteidigungsausschusses zur Beendigung der „nuklearen Teilhabe“ und zu „Atomwaffen raus aus Deutschland“ (pdf)
    Die Briefe erhielten auch die Bundestagsabgeordneten des Landkreises Tübingen.

     

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