„... wenn die geballte Macht des Mainstreams nur eine Perspektive zeigt, wenn die immer gleichen Experten auf allen Kanälen die immer gleiche Meinung verbreiten, wenn Gegenstimmen nicht zugelassen und diffamiert werden, wenn man alle Zweifler der Lächerlichkeit preisgibt, sie beleidigt und verhöhnt –, dann ist klar, dass da etwas nicht stimmt.“ (RT Deutsch)


 

Standpunkte

Hier sammeln wir weitgehend von uns selbst verfasste Meinungsartikel, die auch über den Tag hinaus interessant sind. Wenn diese Abteilung künftig von Meinung überquillt, verschieben wir ältere Artikel ins Archiv.  
Leserbriefe sind immer im „Schwäbischen Tagblatt“ erschienen, wenn kein anderer Ort angegeben ist.

 


 

Leserbrief von Gerhard Weihing an den Generalanzeiger Reutlingen:

Ich kann gar nicht so laut brüllen, wie es mir ums Herz ist:
„Drei Milliardäre liefern sich einen absurd anmutenden Wettlauf ins All. Während unser Planet brennt und Milliarden Menschen Hunger leiden erfüllen sich drei milliardenschwere Kindsköpfe ihren feuchten Traum von einer Reise ins All. Dieser Wettlauf der Milliardäre ist ein Symptom für die Dekadenz und das Auseinanderbrechen der westlichen Gesellschaften –ein dekadenter Tanz auf dem Vulkan.“
So kommentiert auf www.NachDenkSeiten Jens Berger in seinem äußerst lesenswerten Beitrag das Potenzgeprotze von drei unverschämt superreichen Milliardären, die auch anscheinend mit ihren Firmen wie z.B. dem „golddukatenscheißenden Goldesel Amazon“ kaum Steuern fürs Gemeinwohl zahlen. Der GEA berichtet am 21.7.21 mit Bild vom Ausflugsvergnügen des Jeff Bezos mit Feunden ins Weltall mit dem eigenen Raumschiff.
Elon Musk, einer dieser Superreichen möchte sich den Weltraum erobern und hat begonnen 40 000 Sateliten in den Weltraum zu schießen.
Wenn wir Menschen, wenn die Politik sich nicht endlich gegen dieses ungebremste Anhäufen von Reichtum in privaten Händen wehrt, sind wir an den negativen Folgen mit Schuld und mitverantwortlich. Oder wollen wir zusehen beim Wettrennen, wer sich letztendlich die Welt kauft?



 

Leserbrief von Günter Klepser an den Generalanzeiger Reutlingen
(erschienen am 22.07.2021):
 

Zur Demonstration vom 10. Juli passt sehr gut das Zitat “Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus». Nein, er wird sagen «Ich bin der Antifaschismus»“ (Ignazio Silone, Italienischer Schriftsteller, 1900 – 1978). Ich selbst habe als SPD-Mitglied mit der AfD nichts am Hut. Trotzdem – andere niederbrüllen, skandieren statt zuhören oder die Polizei beleidigen – das ist Faschismus pur. Neben abzulehnendem gibt es auch Argumente, die durchaus wert sind, beachtet zu werden. Den Zulauf zur AfD bremse ich viel besser, wenn ich mich für eine bessere Politik einsetze. Baustellen gibt es genug. 

 


Presseerklärung zu Julian Assange

(vom Schwäbischen Tagblatt nicht veröffentlicht)

Für Aufstehen Steinlach-Wiesaz von Hannefriedel Meyer-Faude

Seit Jahren verfolgt „Aufstehen Steinlach-Wiesaz“ besorgt die unmenschliche Behandlung von Julian Assange. Der Whistleblower hat in Zusammenarbeit mit anderen Journalisten Kriegsverbrechen, Korruption und Verbrechen gegen die Menschlichkeit der USA und deren Helfershelfer im Irak und in Afghanistan aufgedeckt und über WikiLeaks veröffentlicht. Dafür wird er seit 2010 verfolgt bzw. inhaftiert. 

(...) hier weiterlesen


Leserbrief zu der zur Abgeordnetenspalte von Heike Hänsel (Die Linke): 
„Abrüsten ist das Gebot der Stunde“. Erschienen am 22.06.2021

Erich Schneider: Ich stimme zu

„Abrüsten statt aufrüsten!“ Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben in den kommenden Jahren zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart. Zwei Prozent sind mindestens weitere 30 Milliarden, die im zivilen Bereich fehlen werden, zum Beispiel bei Schulen, Krankenhäusern, im Pflegebereich, in der Kommunalen Infrastruktur und so weiter.

Diese Unsummen für Rüstung führen nicht - wie gesagt wird - zu mehr Sicherheit. Ich fürchte ganz im Gegenteil, dass Rüstung und besonders Hochrüstung einen Krieg wahrscheinlicher machen, zu einem Wettrüsten führen und zu einem Rückfall in den „Kalten Krieg“ zwischen West und Ost, der durch Zufall oder Absicht leicht zu einem „Heißen Krieg“ führen könnte.

Glaubt denn jemand wirklich, dass irgendwer Krieg gegen uns führen will und dass wir besonders von Russland bedroht sind? Wenn sich mancher durch Putins Politik bedroht fühlt, möchte ich ihn darauf hinweisen, dass der Westen mindestens zehnmal mehr für Rüstung ausgibt als Russland. Wir sollten uns dagegen wehren, dass seit längerer Zeit durch Politik und Medien ein neues Feindbild Russland propagiert wird, in dem Russland militärische Expansions-Absichten unterstellt werden. Ich stimme Heike Hänsel beim Titel ihrer Abgeordnetenspalte nachdrücklich zu: „Abrüstung ist das Gebot der Stunde!“


Leserbrief von Günter Klepser, erschienen 07.06.2021 

Die Casino-Spielchen
Martin Rosemann preist in höchsten Tönen die Vergleisung der Tübinger Innenstadt - und meint, dies würde große Probleme lösen, weil viele nicht mehr umsteigen müssten. Von unserem MdB erwarte ich anderes. Er müsste sich in erster Linie politisch um die Zuverlässigkeit der DB und ihrer Abkömmlinge kümmern. Ich meine, die Bahn muss dringend von der profitorientierten AG zum Gemeingut zurückgeführt werden. Vor allem müssen die Casino- Spielchen im Ausland aufhören. Es muss wieder genügend Personal, ordentliche Wartung und ausreichend gutes Material zur Verfügung stehen.

Ich selbst bin jahrelang mit der Eisenbahn nach Böblingen zur Arbeit gefahren. Ich hatte nie Probleme mit dem Umsteigen in einen Bus. Die Bahn fuhr damals ja noch recht pünktlich. Allerdings kann ich diejenigen verstehen, die jetzt nicht mehr mit der Ammertalbahn nach Herrenberg zu ihrer S- Bahn fahren, sondern dazu wieder aufs Auto umstiegen wollen - genervt von der Unzuverlässigkeit der Ammertalbahn. Als ich im letzten Jahr einmal mit der Bahn von Tübingen nach Reutlingen fahren wollte, konnte die vollbesetzte Bahn , nicht abfahren. Begründung: Es sei gerade kein Lokführer verfügbar.
Guenter Klepser, Altingen


 

Zur Demokratie- und Grundrechte-Demo in Ofterdingen (bm)

„Wir für unsere Kinder“ warb ein Zettel in unserem Briefkasten für eine Demo in Ofterdingen. Klar, da gehe ich hin. Bei den Reden wurde vieles gesagt, was meinen Beifall fand, aber zu meinem Entsetzen auch Dinge, die auch unter uns nur eine winzige Minderheit vertritt: es gebe keine Viren, es gebe keine Ansteckung, das sei alles Unsinn, davon stehe nichts in der Bibel ...“. Also wenn ich beim Verfassungsschutz wäre und den Auftrag hätte, eine wachsende Protestbewegung zu spalten und in der Öffentlichkeit als Spinner darzustellen, würde ich genau solche Demos organisieren und solche Redner hinschicken. Vielleicht kann ich auch noch jemand finden, der für ein paar Euros den Arm zum Hitlergruß hebt: Klick! Pefekt. 
(hier weiterlesen)


 

Gedanken zu Jan Josef Liefers: 
Verzweifeln Sie ruhig. Aber zweifeln Sie nicht! (bm)

Die Aktion Jan Josef Liefers und der anderen Schauspieler der Aktion „allesdichtmachen“ finde ich großartig, wenn auch reichlich spät. 

Schade finde ich allerdings Jan Josef Liefers' „Disclaimer“, seine Distanzierung von bestimmten Personengruppen und Parteien. Es geht mir dabei nicht um diese Parteien oder Gruppierungen. Es geht um die Distanzierung selbst. Denn damit unterwirft er sich einer Meinungsdiktatur, gegen die die ganze Aktion eigentlich gerichtet ist. Mit dem Disclaimer bestätigt er die Gut-Böse-Dichotomie, die das heutige Diskursklima prägt. Was er damit sagt ist: „Hier stehe ich mit meiner Meinung. Aber da gibt es Leute, die zwar in der Corona-Frage das gleiche meinen wie ich, aber die werden trotzdem dermaleinst in der Hölle schmoren, weil sie in der AfD sind oder Querdenker. Mit denen habe ich nichts zu tun, weil ich ein Guter bin und in fast allem die richtige Haltung vertrete, die mich in den Himmel führt.“  Hier weiterlesen

 


Guenter Klepser: Leserbrief zur Einführung von Zweitstimmen bei der Landtagswahl und zu Landeslisten, erschienen am 09.04.2021
Red. Vorspann: Renate Angstmann-Koch forderte im „Übrigens“ vom 6. April eine Wahlrechts- und Wahlkreisreform.

Im „Übrigens“ wird zur Landes-Wahlrechtsreform eine Landesliste erhofft, ähnlich der zur Bundestagswahl. Ich finde es gut, eine Zweitstimme bei der Landtagswahl einzuführen, aber dann keinesfalls die Mandats-Vergabe nach Listenplatz – wie bei der Bundestagswahl – damit käme man vom Regen in die Jauche. Eine Landesliste wäre dann gut, wenn die Mandats-Vergabe aus der Liste nach dem Wahlerfolg der Kandidaten wäre.

Ein abschreckendes Beispiel ist die Landesliste der SPD-Baden-Württemberg (Bundestag 2017). Die Reihenfolge auf der Liste wurde ausgekungelt und dann – wie auch schon 2013 – vom Listenparteitag abgenickt, ohne Änderungen bei den aussichtsreichen Plätzen.

Der Stimmenbeste bekam 2017 kein Mandat, er hatte einen schlechten Listenplatz. Ute Vogt mit ihrem mehr als miserablen Wahlergebnis wurde wieder Bundestagsabgeordnete dank ihres komfortablen Listenplatzes. Diese skandalöse Missachtung des Wählerwillens können wir für die Landtagswahl keinesfalls anstreben!

Um den Frauenanteil zu erhöhen hilft nur, Frauen in aussichtsreichen Wahlkreisen zu nominieren. Bei Parteien mit vielen Direktmandaten ist das ohnehin die einzige Möglichkeit.


Leserbrief  von Guenter Klepser, Ammerbuch Altingen 08.04.2021

Erscheint fragwürdig

Die Altinger Mutter Tanja Teuber lehnt Masken, Schnelltests und Impfungen für ihre zwei Schulkinder ab („Einen anderen Planeten suchen“, 3. April).

Frau Teubers Kritik an der Testerei, der Panikmache und den übrigen Corona-Maßnahmen stimme ich zu. Ob an Corona mehr Menschen sterben als an Grippe – wie Frau Hahn so locker behauptet – erscheint fragwürdig, wenn man die Zahlen des Statistischen Bundesamtes unter die Lupe nimmt.

1. Bei den ganz Jungen (0 bis 29 Jahre alt) sind 2020 weniger gestorben als in den vier Jahren davor.

2. Bei den 30- bis 59-Jährigen sind 2020 weniger gestorben als 2016, 2017 und 2018.

3. Die hohe Sterberate der Älteren ab 60 lag nicht nur an Corona. Viele hatten verzweifelt aufgegeben. Sie durften zum Beispiel von ihren Enkelkindern nicht mehr besucht werden. Oder sie waren im Pflegeheim eingesperrt ohne die üblichen Kontakte – wie es Frau Epple, die Leiterin des Pflegeheims in Honau deutlich gesagt hat.

4. Auch 2021 sterben seither weniger Jüngere als in den Jahren davor.

5. Und bei den Älteren (ab 60) sind seit Anfang Februar die Sterbezahlen im Vergleich zu einigen Vorjahren niedrig. So gab es in Woche 11 (2018) 3394 Trauerfälle pro Tag. 2021 waren es 2658, also jeden Tag 736 weniger.

Auch zur Kritik an der Testerei und der Inzidenzen-Quote könnte ich mehrere Leserbriefe schreiben.



Antifa desorientiert (bm)

Wenn die Antifa sich mit Schildern „Konsequent gegen Nazis“ den Demonstranten für Bürgerrechte und Freiheit in den Weg stellt, sind sie eindeutig am falschen Ort. Möglicherweise auch zur falschen Zeit.
Die Antifa ist zeitlich und räumlich desorientiert. Sie braucht Hilfe und Betreuung. Das wäre eigentlich die Aufgabe der Partei Die LINKE.  (Hier weiterlesen)


Wo sind wir gelandet,

- wenn ein brüllender Haufen bestimmen kann, welche Veranstaltung stattfinden darf und welche nicht?
- Wenn die Polizei eine Veranstaltung nicht schützen kann?
- Wenn Unterstellungen und dumpfe Vorurteile nicht mehr belegt werden müssen?
- Wenn der brüllende Haufen sich taub stellt und nur noch brüllt?
- Und damit Erfolg hat?

Was sagt die PdL dazu? Die LINKE fordert andere immerzu auf, sich von „Rechts“ zu distanzieren. Ich fordere sie auf, das hier endlich mal selbst zu tun! Klärt euer Verhältnis zu OTFR!

Nämlich: Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: „Ich bin der Faschismus“. Nein, er wird sagen: „Ich bin der Antifaschismus.“ (Ignazio Silone)

(bm)


Detlef Belau:

Das Gleiche allein bewegt nichts, nur der Widerspruch ist produktiv.
Zu: Angriff auf linke Friedenspolitik. Linke-Politiker Matthias Höhn legt Konzept vor,
das dem Parteiprogramm widerspricht. Von Tobias Pflüger, 21. Februar 2021 
(Hier weiterlesen)

 



Günter Klepser: 
Unter der Lupe – Die Sterbefälle in Deutschland 2020 (aktualisiert am 09.03.2021)

Die Mortalität der Bevölkerung bis zum Alter von 60 Jahren war in 2020 während kritischer Covid-19 Perioden niedriger als in den gleichen Zeiträumen der 4 Jahre davor. Das wirft Fragen auf, die dringend beantwortet gehören. 

(Hier weiterlesen)

 


Bernhard Meyer:
Welch ein Quatsch, Krieg gegen ein Virus zu führen!

Krieg gegen EIN Virus! — Überhaupt: KRIEG
Riesengroß ist die Ahnungslosigkeit vom Leben.

Merkel, Macron und jetzt auch Attac und andere Linke mit ZERO-Kenntnis davon, was Viren überhaupt sind, wie ihre Existenz und unsere Existenz vernetzt sind, ziehen mit Konzepten aus dem Mittelalter in den KAMPF. 
Don Quijote lässt grüßen. (Weiterlesen)



 Wer sich abwechslungreich ernährt, hat sie nicht alle! (bm)
— Nämlich die ausreichende Menge von Mikronährstoffen!
Warum? Ein grüner Salat, eine Gurke oder Getreide enthält heute nur noch ca. ein Zehntel der essenziellen, also lebensnotwendigen Nährstoffe wie vor 100 Jahren. Das liegt an der Auslaugung und Verarmung der Böden und durch die Züchtung von „marktgängigen“ Lebensmittel. Wer sich Inhaltsstoffe von Wildkräutern z.B. von Brennesseln oder Giersch anschaut, findet überrascht zehnfache Werte im Vergleich mit handelsüblichem Gemüse. Und das war offenbar anders vor 100 oder mehr Jahren. 
So ist es, wenn Herr Gröber Recht hat
Herr Gröber spricht von Mangelernährung, die insbesondere in Alters-, Pflege- und sonstigen Heimen mit Catering-Essen stattfindet.  (weiterlesen)


 

(bm) Markus Söder: „Endlose Fake News und Lügen führen dazu, dass Leute sich in Scheinwelten und Parallelwelten begeben. Das ist wie eine sektenähnliche Entwicklung. Die Leute sind einer Art Gehirnwäsche unterzogen. Und die Brandstifter sind die, die diese Scheinwelt aufbauen.“

Da hat er aber mal richtig den Nagel auf den Kopf getroffen, der Söder. So ist es nämlich.

Schauen wir doch einfach mal die Sterbezahlen in Deutschland an: Die sind im statistischen Mittel der letzten Jahre.

Schauen wir uns an, was aus der guten alten Grippe geworden ist: Die ist vollkommen weg, verschwunden, nicht mehr auffindbar. Vermutlich verbirgt sie sich unter einer Corona.

Schauen wir uns die RKI Veröffentlichungen an: Die unterscheiden immer noch nicht zwischen „positiv Getesteten“, „Infizierten“ und „Erkrankten“, obwohl man ihnen mehrmals schon vor 9 Monaten gesagt hat, dass das nicht das Gleiche ist. Statt dessen verwenden sie durchgehend für alle positiv Getesteten den nebligen Begriff „Fälle“.

Schauen wir uns den Kern des ganzen Übels an, den PCR-Test. Der wurde von einer über 20-köpfigen internationalen Experten-Gruppe als völlig unzuverlässig verrissen. Erstens kann ein PCR-Test sowieso keine Diagnose stellen (steht schon auf den Beipackzetteln). Und speziell der Drosten-Test (den die WHO zum „Goldstandard“ erhoben hat), ist so unzuverlässig, dass er nach Belieben viele falsch-positive Ergebnisse erzeugen kann. Das bedeutet, er ist vorzüglich in der Lage Fake-News zu produzieren. 

Regierung mit RKI und Medien veranstalten vor uns, dem staunenden bis eingeschüchterten Publikum eine Scheinwelt, sie spannen über unseren Köpfen ein Angstszenario auf, das allesamt, einschließlich die Veranstalter selbst, einer Gehirnwäsche unterzieht.

Es ist schwer zu sagen, welche der Politiker, die uns immer neue „Maßnahmen“ verkünden, in den Fake eingeweiht sind und wer gehirngewaschen alles selber glaubt, was er der Bevölkerung aufs Auge drückt. Merkel, Drosten, Lauterbach müssen wohl eingeweiht sein; einige Medienhäuptlinge sicher auch. Die anderen passen sich wohl an wie bei dem Konformitätsexperiment von Asch.

(Hinzufügen möchte ich noch, dass Söder zwar die Kritiker der Corona-Maßnahmen ansprach, aber mit seinem oben zitierten Satz auf die aktuelle USA verwies. — Bernhard Meyer)


 

Bernhard Meyer: 
Briefe an Frau Dagdelen, Frau Hänsel und die Fraktion Die Linke im Bundestag.

(Versandt am 20.11.2020 - noch keine Antwort Stand: 18.12.2020)

Sehr geehrte Frau Dagdelen,
Folgende Fragen haben mich schon längere Zeit bewegt und wir haben in unserem Aufstehen-Stammtisch und NDS-Gesprächskreis oft darüber gesprochen. Das Folgende ist meine Zusammenfassung unserer Gespräche. Auslöser für dieses Schreiben war jetzt Uli Gellermanns offener Brief an Sie und Ihre Antwort. Von Ihrer Antwort sind es zwei Absätze an denen man die Kritik an der LINKEN - also nicht nur an Sie persönlich - verdeutlichen kann. 
(Hier weiterlesen)

Es geht dabei um folgende Themen:

Die Linke folgt dem Mainstream-Narrativ, die Grundrechte-Demos seien rechtsradikal;
Haltet den Dieb! – Die Parole „Kampf gegen Rechts“;
Reaktion der LINKEN auf neue Bürgerbewegungen, die NICHT von den LINKEN kommen;
Wie steht die LINKE zur Rechtfertigung von Gewalt durch Teile der Antifa?
Corona: Die LINKE vermeidet eine Positionierung zu kritischen Wissenschaftlern;
Corona: Geht es der Regierung nur um unsere Gesundheit?
Corona: Das Schlagwort von der „Verschwörungstheorie“ und die standhaft diffuse Informationspolitik des RKI;
Andrej Hunkos Auftritt in Aachen und der Geist der Inquisition. 
(weiterlesen)



 
  • Bernhard Meyer: Ent-Täuschung
    „Es ist leichter die Menschen zu täuschen, als davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind“ (Mark Twain). Wie wahr das ist, sehen wir immer wieder, auch wenn es hin und wieder doch gelingt, wenn man behutsam genug vorgeht. 

    Bei bestimmten Themen jedoch wirkt ein starkes Immunsystem gegen Ent-Täuschung. In der Corona-Ausschuss-Sitzung 30 haben die Teilnehmer einmal diesen Punkt berührt: Wenn beispielsweise jemand erkennen sollte, dass Vater und Mutter ihn betrogen und ausgebeutet haben, dass er in der Illusion lebte, sie hätten ihn geliebt nur sein Bestes im Sinn gehabt, weil er aus ihrem Fleisch ist — dann sträubt er sich, das zu erkennen und zuzugeben; sein Innerstes wehrt sich mit allen zur Verfügung stehenden Kräften vor diesem Zusammenbruch eines gesicherten Weltbildes. 

    Und ähnlich ist es wohl, wenn es um die Erkenntnis geht, dass Vater Staat es nicht ehrlich mit uns meint, dass wir NICHT die GUTEN sind, dass wir KEINE FREIE PRESSE haben, dass unsere DEMOKRATIE eine Illusion ist, dass 9/11 inszeniert und Corona ein Fake ist, weil Vater Staat nicht unsere Gesundheit, sondern ganz andere Ziele verfolgt. Solche Erkenntnis ist mit einem Erdbeben vergleichbar. Unser Unterbewusstsein will sich davor schützen und wehrt sich. Ich habe das vor ein paar Jahren erlebt, als mir die Erkenntnis unabweisbar wurde, dass die offizielle 9/11-Erzählung falsch sein muss. Die Konsequenz daraus war mir so ungeheuerlich, dass der Boden schwankte.

    Dieses Schockerlebnis ist keine Impfung vor weiteren Schocks, wie jetzt bei Corona, aber die Resignation kommt schneller, und wenn 9/11 möglich war, ist denen auch die große Corona-Täuschung zuzutrauen. „Denen“? In der Corona-Sitzung nannten sie es die „Davos-Clique“, aber es wird ein viel weiterer Kreis sein, der dieses Corona-Beben erzeugt hat. 



     
  • Nur theoretisch (bm)
    Mal angenommen, rein hypothetisch, das Merkel-Regime wäre eine Diktatur – nur als Fiktion – dann könnte man sagen, diese Diktatur verfügt über einen perfekten Presseapparat. Die Medien reden ihr zuvorkommend nach dem Mund, an wesentlichen Angelpunkten der Diktatur kommt keine Kritik. Und das Volk passt schön auf: Kritikaster aus dem Pöbel werden sofort von anständigen Leuten gebasht, angezeigt und verpönt*. Das Regime braucht sich kaum noch anzustrengen, um wenigstens ein bisschen glaubhaft zu wirken, denn die heutigen Journalisten fressen alles. Oder müssen alles fressen, sonst verhungern sie. Einfach perfekt. Was können wir froh sein, dass wir noch keine Diktatur haben!       
    * D.h. sie kriegen einen Eintrag ins Wiki-Klassenbuch, der sich gewaschen hat.



     Günter Klepser: Schillerrede von Drosten
    Leserbrief zum Artikel „Wir dürfen nicht klein beigeben“ vom 9.11.2020
    (Der Brief blieb unveröffentlicht, er beziehe sich auf einen Artikel im überregionalen Teil.)

    Es ist eine Schande, dass der umstrittene Corona-Virologe Christian Drosten die Schillerrede halten konnte. Er verkörpert heute die Obrigkeit, die sich weigert, ernst-hafte Gegenmeinungen der Querdenker auch nur im Ansatz zu diskutieren. Ja sie ignoriert sie nicht nur, sondern stellt die Querdenker samt und sonders in eine rechte Ecke. Drosten wurde zum Hauptregierungsberater ernannt, obwohl er bei der Schweinegrippe 2010 der totale Fehlprognostiker war (nach Prof. Dr. Christian Kreiß).

    Friedrich Schiller wurde als Militärarzt von seiner damaligen Obrigkeit schikaniert. Wegen „Fernbleibens vom Dienst“ musste er dann aus unserem schönen Württemberg fliehen, um der drohenden Festungshaft zu entgehen. Wegen seiner Freiheitsliebe könnte man ihn heute durchaus als „Querdenker“ bezeichnen. Drostens Schillerrede wurde schamlos als Kampfmittel der Corona-Obrigkeit benutzt. Sicher hätte man auch andere Themen und Redner finden können, um in der Rede einen aktuellen Schwerpunkt zu setzen. 



    Bernhard Meyer: Konsequenzen

    Allein was ich in diesen Tagen lesen kann:
    - Bernd Stegemann: Klassenkampf - Wem die Zwietracht nützt
    - und in den NDS über die Demo in Leipzig: Die Linke sprach auf Twitter von Staatsversagen und einem Ereignis mit vielen Dimensionen. „Wir haben ein potenzielles Super-Spreader-Event erlebt“, twitterte der sächsische Landesverband der Partei. 
    - mit dem NDS-Kommetar: „Und die Linke zeigt wiederholt mit ihrem unreflektierten Nachgeplapper der Panikparolen, Demonstrationen als “Superspreader-Event”, wofür es bis jetzt keinerlei Belege gibt, dass man sie als progressive politische Kraft endgültig vergessen sollte.“

    Dazu meine monatelange verzweifelte Frage, wo meine bisherige Oppositionspartei ist und warum von ihr fast nichts zu hören ist — all das führt mich dazu, dem NDS-Kommentar Recht zu geben: Die Linke ist eine Partei, die man vergessen sollte - zumindest in der aktuellen Phase.  ( weiterlesen)


     

  • Bernhard Meyer: Political correctness und Tabu

    „Man wird doch wohl noch sagen dürfen...“ Au-weh! „Nein, das darf man nicht!“. 
    Beides kriegte man vor allem 2015 beim Höhepunkt der Flüchtlingskrise oft zu hören.
    „Man wird doch wohl noch...“ galt als Ausweis für Pegida. Wenn Konservative bis Rechte ihre Vorbehalte gegen Fremde ausdrückten, kam heftigster Widerstand - oft mit Bezug auf unsere schlimme Vergangenheit, aber vielfach auch einfach als barscher Befehl. Zuhören empfand man auf der „linken“ Seite schon als „rechts-offen“, man witterte Gefahr und forderte: „Wehret den Anfängen!“ Sahra Wagenknechts berechtigter Hinweis auf die anwachsende Konkurrenz durch die Flüchtlinge auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt für Leute mit niedrigem Einkommen brachte ihr heftigen shitstorm und rechte Etiketten ein.  (weiterlesen)



     
  • Delef Belau: Mit Gewalt zum Erfolg?  

    Am 16. Mai 2020 kam es am Rande der Demonstration Querdenken 711 auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart zu einem verbrecherischen Überfall auf drei Mitglieder der Gewerkschaft "Zentrum Automobil e.V.". Die Antifa Tübingen schreibt am 13. Juli 2020, dass die Teilnahme dieser drei Gewerkschafter durch „konsequente Antifas“ „verunmöglicht“ wurde! Ein Bürger fiel ins Coma und behält wahrscheinlich bleibende Schäden. Bereits am 15.Mai 2020 brannten zwei Fahrzeuge für Veranstaltungstechnik. Nach einer „Silent Demo“ gegen Rassismus attackiert die linke Szene, berichtet am 10. Juni 2020 die „Stuttgarter Zeitung“, die Polizei in bislang nicht bekannter Härte. Unter anderem wurden Pflastersteine geworfen und Sprüche abgelassen wie „All Cops are Bastards“ (Alle Polizisten sind Bastarde). 

    Im Kontext dieser Ereignisse führte die Polizei am 2. Juli in Tübingen, Ludwigstrasse 15 eine Hausdurchsuchung durch.  (weiterlesen)


     

  • Detlef Belau: Eine bewegende Demonstration für die Grundrechte!

    Von 12.30 Uhr bis 15.00 Uhr nahm ich an der Querdenker 711 Demo in Stuttgart teil. Bei prallem Sonnenschein und brütender Hitze begann sie offiziell um 13.00 Uhr auf dem Marienplatz. Vor dem Marsch, das Programm. Ein Redner setzte sich mit der einseitigen und unsachlichen Berichterstattung vieler Medien über die Querdenker Demo am 1. August 2020 in Berlin auseinander. Ohne die Corona-Epidemie zu verleugnen, zerpflückte der Nächste die entsprechenden Verordnungen des Staates. Vielleicht war nicht restlos alles richtig, aber es war weder staatsfeindlich noch weltfremd. Ich fand es interessant. Man könnte es unter die Überschrift stellen: „Bürger suchen einen Weg!“ Wiederholt gab es von den Organisatoren Dankesworte an die Polizei, die das Publikum mit viel Beifall unterstützte. Im weiteren Programm bot eine Sängerin, deren Name ich leider nicht weiß, bewegende Lieder in der Art von Hans-Eckhardt Wenzel: tiefsinnig, ansprechend, anregend und ermunternd. Dann trommelten immer wieder die Musiker die Stimmung hoch. Gut gemacht! Zwischendurch die Demonstranten im Chor: Wir sind laut, weil ihr unsere Freiheit klaut. Wieviel waren wir nun? Anfangs tatsächlich nicht mehr als 500, wie bild.de schreibt, aber verschweigt, dass sich dies schnell änderte. Ungefähr 13.30 Uhr setzte sich der Pulk vom Marienplatz über die Tübinger Straße in Bewegung, bog an der Einmündung Eberhard Straße rechts ab und zog am Hegel-Haus vorbei. Die Stimmung wurde immer besser: gelöst, freundlich, bewegend. Leider musste ich die Demo wegen Muskelkrämpfen im Oberschenkel verlassen. Ich humpelte so schlecht und recht zurück: Der Demonstrationszug wollte einfach nicht enden, war auf fast wundersame Weise angewachsen - schätzungsweise 3.000 Menschen. Bild.de gibt die Stimmung falsch wieder, erweckt den Eindruck als hätten wir lediglich stupide „Freiheit, Freiheit“ gerufen. Es war anders. Ein Pacemaker las ausgewählte Artikel aus dem Grundgesetzes vor, worauf nach jedem Artikel der Demo-Background-Chor rief: EINGSCHRÄNKT!! Dann schallte aus dem Megaphon FRIEDEN. Wir riefen emphatisch: FREIHEIT. Darauf das Megaphon: FRIEDEN. Wir Demonstranten: FREIHEIT! Dann wieder die Grundgesetzartikel mit dem Demo-Background-Chor EINGESCHRÄNKT.
    Es war eine bewegende Demonstration für die Grundrechte.
    Und ich war dabei!
    Danke Michael Ballweg und Helfer.


     

  • Bernhard Meyer: „Impfen ist gut“ oder „Impfen ist schlecht“

    Wenn wir auf diesem Niveau „diskutieren“, dann sollte man es besser gleich bleiben lassen, weil nur Unsinn dabei rauskommen kann.
    Besser wäre schon: „Welche Impfungen sind sinnvoll, welche nicht?“
    Das Niveau lässt sich steigern, etwa so: „Welche Bedingungen müssen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Impfungen gegeben sein?“
    Weder der Artikel vom Infosperber, noch die Stellungnahme der anthoroposophischen Ärzteschaft erreichen nach meiner Meinung dieses Mindestniveau  (und Dietrich Krauß' Artikel im Kontext ist schon unterirdisch).


     

  • Bernhard Meyer: Rassismus-Demos, Diskrepanzen, Empörungsmanagement

    Nochmal: Die Demos gegen Rassismus sind berechtigt.  In den letzten Tagen ist vielen auch der große Unterschied in der medialen Behandlung aufgefallen, den die Grundrechts-Demos und die Anti-Rassismus-Demos erfahren haben.


     

  • Hannefriedel Meyer-Faude: Brief an die Bundeskanzlerin (als pdf laden)

    Am 26.03.2010 forderte die Mehrheit des Bundestages die Bundesregierung auf, sich gegenüber dem amerikanischen Verbündeten „mit Nachdruck für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen“.
    Was hat die Bundesregierung seither unternommen? Was hat sie konkret in diesen10 Jahren erreicht? Bitte scheuen Sie sich nicht, Ihre Anstrengungen und Erfolge jeweils mit Datum und Adressat aufzulisten. 


     

  • Dr. Detlef Belau: Gegendarstellung Zum Tag der Befreiung am 8. Mai 

    Auf der Seite „abruesten.jetzt“ haben die Initiatoren Peter Brandt, Rainer Braun und Michael Müller folgenden Anzeigentext veröffentlicht: Zum 8. Mai – Tag der Befreiung: Nein zur Sprache der Gewalt, ja zu einer Kultur des Friedens. Diesen Anzeigentext finden wir vom Stammtisch-Aufstehen „nicht genügend“. Dr. Detlef Belau hat das für uns ausführlich begründet: (...) Doch nirgends ein Angebot zur Freundschaft mit Russland. Nicht einmal zum 75. Jahrestag des Sieges reicht bei den Linienrichtern des politischen Diskurses die moralische Kraft für ein paar Worte der Ehrung und Würdigung der Alliierten...


     

  • Unsere Anzeige zum Gedenken an 75 Jahre Tag der Befreiung

     

  • Pressemitteilung „Atomwaffen raus aus Deutschland“  (pdf)

     

  • Briefe an Abgeordnete des Verteidigungsausschusses zur Beendigung der „nuklearen Teilhabe“ und zu „Atomwaffen raus aus Deutschland“ (pdf)
    Die Briefe erhielten auch die Bundestagsabgeordneten des Landkreises Tübingen.

     

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