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Lesetipps fürs Wochenende


 

„Moralische Empörung ist die Strategie von Idioten, sich selbst Würde zu verleihen.“

Marcus Klöckner im Gespräch mit Uli Masuth:
M.K.: Was waren die Vorwürfe?
U.M.: Die Vorwürfe sind eigentlich immer die gleichen und lassen sich auf einen Satz runterbrechen: Uli Masuth ist Querdenker. Und das stimmt. Ich bin kein Längsdenker, sondern Querdenker. Ich bin sogar Kreuz-und-quer-Denker. Und ich war das schon lange, bevor dieser Begriff zum Totschlagargument wurde. 

Querdenken gehört bei einem Kabarettisten ... zur beruflichen Qualifikation.


 

Menschen, weigert euch Feinde zu sein !

Siehe dazu auch Raphael Bonelli: Zur Psychologie des Shitstorms
„Der Shitstorm und die neue Kultur der Empörung. (...) Wie die Aasgeier stürzen sich die Medien auf das frische Opfer. Und in Windeiseile verbreitet sich die Verleumdung – in kleinen Häppchen und in alle Richtungen. Schnell, effektiv, gehässig – und in der Regel sachlich nicht gerechtfertigt.“

 


 

WOW !! 

Die Westminster-Erklärung 

als Anzeige auf einer ganzen Seite im Schwäbischen Tagblatt 

„Wir schreiben als Journalisten, Künstler, Autoren, Aktivisten, Technologen und Wissenschaftler, um vor der zunehmenden internationalen Zensur zu warnen, die jahrhundertealte demokratische Normen zu untergraben droht.
Wir kommen von links, rechts und aus der Mitte und sind uns einig in unserem Bekenntnis zu den universellen Menschenrechten und zum Recht auf freie Meinungsäußerung, und wir sind alle zutiefst besorgt über die Versuche, geschützte Meinungsäußerungen als "Fehlinformation", "Desinformation" und mit anderen schlecht definierten Begriffen zu bezeichnen. (...)“ 

und:

„Wir müssen ... eine Atmosphäre der Meinungsfreiheit schaffen, indem wir das Klima der Intoleranz zurückweisen ...“


 

„Auf der Seite Israels stehen“

 

Heißt das ...

auf der Seite Netanjahus und seiner rechtsradikalen Regierung?


Oder auf der Seite von ...

- Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost
- Jewish Voice for Peace
- Breaking the Silence
- Elephant in the room?

Auch diese Ereignisse haben eine Vorgeschichte, die jetzt 75 Jahre andauert.


 

Nachrichtenagentur Reuters: 

Österreichs Bargeld-Sicherung ist „rechtsextreme Idee“

In Österreich genießt Bargeld hohe Wertschätzung. Deshalb will der österreichische Kanzler Nehammer seine Beibehaltung in der Verfassung verankern. Eine eigene Task Force des Finanzministers wurde bereits damit befasst. Die Nachrichtenagentur Reuters bezeichnet das Vorhaben als „rechtsextrem“.

Siehe dazu: 
Prominente Stimmen zur Bargeldabschaffung
– Ob die alle rechtsradikal sind?


  



Aktuelle Videotipps:


The Great We-Set: Das explodierte Pulverfass
Fair Talk: Tiefer Staat - mit Jutta Rabe, Mathias Broeckers, Patrik Baab und Frank Höfer
Markus Fiedler: Klimawandeln – Auf den Spuren menschengemachter Desinformation
Im Vortrag wird aufgezeigt, auf welche Weise Schlussfolgerungen auf Basis von Auslassungen oder Datenmassagen getroffen werden. So entsteht ein komplett anderes Bild, als aus den Originaldaten zu entnehmen sein sollte.
Raphael Bonelli: Die Psychologie des Shitstorms
Massenproteste in Israel: Die meisten Menschen in Israel verstehen wer verantwortlich für dieses Massaker und die Kriege ist. Die meisten Menschen wollen keinen Krieg sondern Frieden. (auch hier)
Tom Wellbrock mit Patrik Baab: „Wir brauchen eine Strategie gegen die Angst.“
Über den gewonnenen Prozess, seine Reise in die Ukraine, Transkript über die Ziele des Westens (in den Lesefrüchten)

Hier geht es zu weiteren aktuellen Videotipps; wir wollen die Liste an dieser Stelle kurz halten, aber der folgende alte Tipp hat hier seinen Ehrenplatz:

Pohlmann trifft auf Elke Kahr  — KPÖ in Graz mit 28,8 % an der Spitze - 
   Frage: Wie haben Sie das gemacht? Ab Minute 16:00 - unbedingt sehenswert!

Weitere Videotipps
 


 

Pressefreiheit gibt es nicht, solange Julian Assange im Gefängnis ist.

 


 

Aktuelle Lesetipps:

                                   zum Lesetipp-Archiv


02.12.2023

  • Fundstück: Stromerzeugung und -verbrauch die letzten 7 Tage

     
  • Norbert Häring: Bakterien-DNA in Impfstoffen: Regierung weiß nichts, will auch nichts wissen und allenfalls untersuchen, um zu widerlegen Seit Monaten häufen sich die Berichte um Fragmente von Bakterien-DNA in den Impfstoffen von Pfizer und Moderna, die im Verdacht stehen, die Gefahr von Krebserkrankungen zu erhöhen. 
    Die Regierung hat nun auf bemerkenswert hartleibige Weise auf eine Anfrage geantwortet. Sie wisse nichts Genaues, wolle es auch nicht so genau wissen. Bei einer nachgeordneten Behörde ziehe man aber Begutachtungen der Impfstoffe in Betracht, um „die Behauptungen zu widerlegen“. 
    In Deutschland und vielen anderen Ländern gibt es etwa seit Beginn der Massenimpfungen eine erhöhte Übersterblichkeit. Im Jahr 2022 war diese höher als während der impfstofffreien Corona-Zeit. Die Regierung und ihre Gesundheitsbehörden interessieren sich, ihrem Reden und öffentlich erkennbaren Handeln nach zu urteilen, so gut wie gar nicht dafür. 
    Siehe dazu: Paul Schreyer (Multipolar): „Diesen Stein will keiner ins Rollen bringen“


    01.12.2023

  • Norbert Häring: Beim UN-Zukunftsgipfel soll die Weltherrschaft der Konzerne festgeschrieben werden Die vollständige Unterwerfung der UN unter die Konzerninteressen, die das Weltwirtschaftsforum mit seiner Global Redesign Initiative 2010 vorgezeichnet und seither erfolgreich betrieben hat, soll auf dem UN-Zukunftsgipfel 2024 im Regelwerk der Weltorganisation verankert werden. Das ist auch in Zusammenhang mit dem geplanten WHO-Pandemieabkommen von Bedeutung, das der UN-Organisation WHO ausufernde Machtbefugnisse geben soll.
    UN-Generalsekretär António Guterres hat 2021 im Bericht „Our Common Agenda“ seine Vorstellungen von einer Reform der Arbeitsweise der Internationalen Organisationen (Global Governance) skizziert und einen Hohen Beirat für effektiven Multilateralismus (High-Level Advisory Board on Effective Multilateralism) eingesetzt, der Reformvorschläge erarbeiten sollte. Diese sollten dann eigentlich im September 2023 auf der UN-Generalversammlung diskutiert und in konkrete Beschlüsse umgesetzt werden.
    Es gab jedoch Widerstand von den Entwicklungsländern, konkret von der G77-Gruppe, die Länder des Globalen Südens vertritt. Deshalb wurde die Behandlung der Vorschläge des Hohen Beirats auf nächstes Jahr verschoben. Im September 2024 soll dieser „Multi-Stakeholder-Zukunftsgipfel“ nun stattfinden und die Grundzüge der Reform der UN beschließen.
     
  • Norbert Häring: Digitalisierung als Geschenk an die Gesundheitsbranche: Endlich sagt die Regierung es offen Die Bürger haben kein Interesse an elektronischen Patientenakten und auch die Ärzte müssen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen genötigt werden. Wem dient sie also? Aktuelles Zitat von Karl Lauterbach zur Vorstellung der Pharmastrategie der Bundesregierung: „Die Pharmaindustrie braucht Daten“. Der Tagesspiegel titelt dazu: „Lauterbach-Pläne könnten Wirtschaft Milliardeneinnahmen bescheren.“
     
  • Jens Berger: Nun haben wir es schwarz auf weiß – die Coronapolitik hatte keine rechtliche Grundlage Welchen Sinn machen Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte, die 2G-Regelung oder die einrichtungsbezogene Impfpflicht, wenn der Impfstoff, um den es geht, nie eine Zulassung für andere Zwecke als den Eigenschutz hatte? Wie soll man die Werbekampagne der Bundesregierung bewerten, bei der nach dem Motto „Wer sich nicht impfen lässt, gefährdet andere“ ein hoher moralischer Druck auf Ungeimpfte ausgeübt wurde? All diese Fragen müssen nun neu aufgerollt werden, nach dem nun über eine Anfrage von Europaparlamentarieren herauskam, dass die Notfallzulassung für die Corona-Impfstoffe durch die EMA ausschließlich zur Eigenimmunisierung und ausdrücklich nicht zur Reduzierung der Infektionsübertragung in der Bevölkerung erfolgte. Zur Ansteckungsgefahr von Geimpften gab es laut EMA nie ausreichend Daten. Darauf haben die NachDenkSeiten seit jeher hingewiesen und es ist davon auszugehen, dass der Gesetzgeber dies auch zu jedem Zeitpunkt genau wusste.
    Siehe dazu auch: RT-DE: USA: Oberster Justizbeamter von Texas verklagt Pfizer wegen Fehlinformationen zu COVID-Impfstoff Ein neuartiger mRNA-Wirkstoff wurde als Heilmittel der Stunde in einer politisch initiierten weltweiten Gesundheitskrise propagiert. Pfizer gilt als milliardenschwerer Gewinner im Kampf von Deutungshoheiten. Nun klagt der Attorney General von Texas gegen den Pharmagiganten. Der Vorwurf lautet Fehlinformation und Zensur.
     
  • Norbert Häring: Ein Gesundheitsminister beweist endgültig seine völlige Inkompetenz – weiterhin ohne Folgen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat im Bundestag einen zu verunreinigten Impfstoffen fragenden Abgeordneten brüsk zurechtgewiesen, mit einer Falschaussage zur Impfstoffherstellung. Diese zeigt endgültig, dass er von seinem Kern-Aufgabengebiet und von den Impfstoffen, für die er seit Jahren mit falschen Versprechungen wirbt, viel zu wenig versteht. Sein für das Militär zuständiger Parteikollege steht ihm dabei kaum nach.
    Der Abgeordnete Sichert von der AfD wollte von Lauterbach wissen, was er gegen Verunreinigung von mRNA-Impfstoffen mit Bakterien-DNA zu tun gedenke. Lauterbach antwortete:
    „Ich kann Ihre Frage nicht beantworten. Sie ist unwissenschaftlich. Sie wiesen auf Verunreinigungen in der DNA der Impfstoffe hin. Die Impfstoffe werden mit RNA hergestellt und nicht mit DNA.“ (Betonung durch Lauterbach)
    Sichert hatte aber nicht auf Verunreinigungen in der DNA der Impfstoffe hingewiesen, wie Lauterbach behauptet, sondern auf Verunreinigungen der Impfstoffe durch Bakterien-DNA. Der dritte Satz ist also falsch, ob aus Unachtsamkeit, mangelhaften Fähigkeiten im Textverständnis oder Böswilligkeit ist offen. Der vierte Satz ist Unsinn, und zeigt, dass er von dem, was seit seinem Amtsantritt im Zentrum seiner Aufgaben und seines Engagements steht, nichts versteht.
    Siehe dazu Paul Schreyer (Multipolar): „Diesen Stein will keiner ins Rollen bringen“   
    in den Lesfrüchten 23-11
     


    30.11.2023

  • Thomas Röper: „Die ganze Welt lacht über sie“ (Putin über die Bundesregierung)
    Ich weise immer wieder darauf hin, dass es ausgesprochen interessant ist, sich auch bei Medien außerhalb der westlichen Medienblase zu informieren. Dass die aktuelle Bundesregierung international nicht ernst genommen wird, dass sogar über sie gelacht wird, habe ich immer wieder erwähnt. Gründe gibt es ja auch genug.
    Da ist die aus dem Völkerrecht kommende, aber nichts von ihm verstehende Baerbock, die von 360-Grand-Wendungen fabuliert, Russland im Nebensatz den Krieg erklärt, von Ländern faselt, die hunderttausende Kilometer entfernt und so weiter. Die Dame lässt keine Gelegenheit aus, der Welt ihre mangelnde Bildung und geballte Inkompetenz vorzuführen.
    Da ist Scholz, der offenkundig eine Marionette ist, weil er wegen seiner vielen Korruptionsskandale lenkbar ist. Sein Schweigen zu Nord Stream wird außerhalb der westlichen Medienblase, wo es kaum Zweifel an der US-amerikanischen Täterschaft gibt, mit ungläubigem Staunen zur Kenntnis genommen. Und international hat er Deutschland zusammen mit Baerbock in die Isolation geführt, denn von der früheren deutschen Stärke, bei internationalen Krisen eigene Lösungs- und Kompromissvorschläge zu bieten, ist nichts mehr übrig. Die heutige Bundesregierung folgt blind den USA, weshalb in der internationalen Politik mehr einen Sinn darin sieht, ernsthaft mit Deutschland zu reden – da kann man auch direkt in Washington anrufen.
     
  • Henning von Stoltzenberg: „Ein unbedingter ­Verfolgungswille“
    Wieland Hoban ist Vorsitzender der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost“. Er ist Komponist und geisteswissenschaftlicher Übersetzer und lebt in Frankfurt. UZ sprach mit ihm über die Situation im Nahen Osten und die Repressionen in der BRD. (...)
    Aus Deutschland wird beschämenderweise gefordert, dass es keinen Waffenstillstand geben soll. Nun haben wir eine begrenzte Feuerpause und dann zeigt sich, ob es danach wieder so weitergeht. Es gibt keinerlei Druck aus Deutschland und kaum aus Europa. Die EU hat ebenfalls einen Blankoscheck ausgestellt und fühlt sich großzügig dabei, Hilfsgüter zu spenden. (...)
    UZ: Nun gab es ja bereits die ersten Vereinsverbote. Befürchten Sie weitere?
    Wieland Hoban: Ja, diese Verbotslust bietet Raum für mehr. Das Hamas-Verbot zum Beispiel ist völlig unsinnig, weil es in Deutschland keine Hamas gibt. Aber aus juristischer Sicht gibt das jetzt eben die Möglichkeit, um jede Gruppierung oder Aktivität zu verbieten, wenn sie mit irgendeiner Argumentation mit Hamas in Verbindung gebracht werden kann. Dass jahrzehntelang gebrauchte Slogans nun einfach so verboten werden, zeugt ja auch von einem unbedingten Verfolgungswillen, finde ich. (...) 


    29.11.2023

    Ein Berührender Artikel, unbedingt lesenswert 
  • Kathrin Schmidt über den Literaturbetrieb: „Herzliche Grüße von weit draußen“ 
    Die Schriftstellerin Kathrin Schmidt wurde wegen ihrer Haltung zu Corona gecancelt. Doch bei einem Vortrag in Neubrandenburg war plötzlich alles anders.

     Als ich am 19. Oktober 2023 in Neubrandenburg dem Zug entstieg, um zu einer Lesung aus einem noch unveröffentlichten Roman zu gehen, sah ich ihn schon von weitem: den „Kulturfinger“. Das Hochhaus mit Turmcafé und weithin sichtbarer Werbung für eine Zeitung der Region, den Nordkurier. Gegen ein plötzlich einsetzendes Zittern der Knie musste ich erst einmal eine Zigarette rauchen. Ich erinnerte mich.
    Das letzte Mal war ich im September vor zwei Jahren eingeladen gewesen, hier während einer Gemeinschaftsveranstaltung von Mecklenburgischem Literaturrat, dem Landesverband der in der Gewerkschaft Verdi organisierten Schriftsteller (VS) und dem Literaturhaus Neubrandenburg zu lesen. Das „zerschlug sich“, wie mein Verlag mir damals wortkarg mitteilte. Ich ahnte natürlich, warum.
    Zu jener Zeit Stadtschreiberin in Dresden, trug man mir öffentlich nach, dass ich mich auf dem damaligen Rubikon-Portal eindeutig gegen eine Corona-Impfung von Kindern ausgesprochen und als eine der Ersten, darauf bin ich durchaus stolz, den Nürnberger Kodex in Anschlag gebracht hatte. Tatsächlich antwortete man mir im Sommer 2021 aus Neubrandenburg auf meine Nachfrage, man wolle sich auf die Literatur konzentrieren und nicht etwa konträre Positionen in einer gesellschaftlich aufgealadenen Stimmung diskutieren. Deshalb habe man sich entschieden, die Einladung zurückzuziehen. 


    28.11.2023

  • Ralf Wurzbacher: Sind Tablets an deutschen Schulen der richtige Weg?
    Deutschland setzt auf Digitalisierung der Schulen. Schweden bremst, Wissenschaftler raten ab. Forscher fordern auch hierzulande "Moratorium" für IT in der Bildung. (...)
    Was ist passiert? Das Stockholmer Karolinska-Institut – eine der renommiertesten medizinischen Universitäten in Europa – hatte im Juli eine Stellungnahme zur Digitalisierungsstrategie der Nationalen Agentur für Bildung veröffentlicht und die darin unterbreiteten Rezepte förmlich zerrissen.
    Demnach seien die behaupteten Vorzüge digitaler Medien beim Lernen nicht evidenzbasiert, schreiben die fünf beteiligten Wissenschaftler. Vielmehr habe die Forschung den Nachweis "großer, negativer Auswirkungen auf den Wissenserwerb der Schüler" erbracht. Das decke sich mit Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wonach Kinder unter zwei Jahren überhaupt keine Bildschirme nutzen sollten und der Gebrauch während der restlichen Vorschulzeit auf maximal eine Stunde zu begrenzen sei.
    In dem Stil geht es weiter: Die ausgelobten Ziele – Bildungs- und Chancengerechtigkeit, Unterrichtsverbesserung, gesellschaftliche Teilhabe – würden allesamt nicht erreicht, konstatieren die Gutachter. Im Gegenteil: "Es ist offensichtlich, dass Bildschirme große Nachteile für kleine Kinder haben. Sie behindern das Lernen und die Sprachentwicklung", verursachten Ablenkungen, Konzentrationsmängel und verdrängten körperliche Aktivitäten. Das sind ganz neue Töne, genauer gesagt andere als die der IT-Lobbyisten, welche seit Jahren den öffentlichen Diskurs bestimmen und die Politik vor sich hertreiben. Schon als die Große Koalition vor fünf Jahren den "DigitalPakt Schule" auf den Weg brachte, gab es hierzulande etliche kritische Köpfe, die vor dem Projekt warnten: Erziehungswissenschaftler, Hirnforscher, Kinder- und Jugendärzte. Ihre Einwände wurden ignoriert.
     
  • Wolfgang Koydl: Die grosse Impf-Lüge: Europas oberste Medizinbehörde entlarvt die Covid-Impfung als Farce – und keiner regt sich auf, kein mediales Lüftchen regt sich, nichts
    Es ist wahrscheinlich der grösste Skandal, den die Welt je gesehen hat: Die Covid-Impfung, die Millionen Menschen aufgezwungen wurde – sie war für die Katz.
    Das sagen nicht unverbesserliche «Covidioten». Das sagt die europäische Arzneimittelbehörde EMA: Der Impfstoff schützte weder vor Ansteckung noch vor der Weiterverbreitung des Virus.
    Wie auch? Dafür wurde er nie bewilligt, so die EMA. Alles ein grosses «Missverständnis».
    Von Rechts wegen sollte ein Tsunami der Empörung aufbrausen, sollten Medien Aufklärung und Abstrafung fordern angesichts der ungeheuerlichen Enthüllung.
    Doch kein Lüftchen regt sich. Die Bombe detonierte nicht. Sie versank mit sanftem Plopp in weichem Untergrund. Mit Schweigen straften die Medien auch das Corona-Symposium ab, das die AfD im Reichstag veranstaltete. Niemand berichtete.
     
  • Urs P. Gasche : Neustes zum Maidan: Ein Putsch und keine «Revolution in Würde»
    Heute steht fest: Die USA und Faschisten haben den Machtwechsel in Kiew herbeigeführt. Manche Medien nehmen es nicht zur Kenntnis.
    Zehn Jahre nach dem Putsch und dem illegalen «Regime Change» in Kiew verbreiten viele Medien noch immer die Version der heutigen ukrainischen Regierung und der USA, es habe sich um eine «Revolution der Würde» gehandelt (in der BBC und auf Wikipedia «revolution of dignity»). Oder es sei einfach eine «proeuropäische Revolution» gewesen. Die Begriffe «proeuropäisch» und «Revolution» hängen dem gewaltsamen Putsch ein sympathisches Mäntelchen um.
    Obwohl unterdessen die meisten Indizien dagegen sprechen, behauptete die ARD-Tagesschau zum zehnten Jahrestag am 21. November 2023: «Das damalige Regime gab den Schiessbefehl».
    Dem Massaker fielen etwa hundert Menschen zum Opfer. Es führte zum Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Janukowitsch. Die Erzählung einer schiesswütigen Regierung und einer spontanen Machtergreifung des Volkes entspricht schon lange nicht mehr den aufgearbeiteten Tatsachen. Drahtzieher des Machtwechsels waren vielmehr die USA und proeuropäische ukrainische Oligarchen. Beide stützten sich während der entscheidenden Tage auf faschistische Kampfgruppen. 


    27.11.2023

    Rainer Mausfeld ist wieder da!

  • Michael Meyen: Macht und Gegenmacht
    Rainer Mausfeld löst sich von den Tageskämpfen, taucht ein in die Gattungs- und Begriffsgeschichte und sagt: Der Kampf wird verlustreich sein.
    Endlich, werden einige rufen. Endlich ist es da, dieses dicke Buch. Ein Ziegelstein, ein Meilenstein. Der Name Rainer Mausfeld zieht im Milieu der Gesellschaftskritiker. Videos mit seinen Vorträgen hatten schon in der zweiten Hälfte der 2010er Jahre sechsstellige Zugriffszahlen. Wie wird die Demokratie gesteuert? Und wie ist das mit den öffentlichen Debatten? Wenn ein Professor im Ruhestand die Säle füllt, dann wittert jeder Verleger ein Geschäft. Westend hat 2018 eine Sammlung von Texten und Interviews zwischen zwei Buchdeckel gebracht und mit einem Cover versehen, bei dem jeder Nicht-Kauf eine Sünde gewesen wäre („Warum schweigen die Lämmer?“). Es folgten eine Studienausgabe, ein Taschenbuch und eine Art Auskopplung, selbstverständlich erweitert und zugespitzt, mit dem Titel „Angst und Macht“. 
    Dann kam Corona
    .
    Es ist nicht so, dass Rainer Mausfeld gar nicht zu sehen gewesen wäre. Ein Vortrag über „Angst und Macht“ hat es im April 2021 sogar in die Teleakademie des SWR geschafft. Es gab einige schriftliche Interviews, eine Unterschrift unter dem Wagenknecht-Schwarzer-Manifest und zwei Bücher, beide ebenfalls erschienen bei Westend – eins mit Daniela Dahn und ein langes Vorwort zum „Umgekehrten Totalitarismus“ von Sheldon Wolin. Analytisch brillant, aber zugleich seltsam weit weg von den Sorgen und Nöten seiner Fans, die sich Klartext wünschten und vielleicht auch Führung in einer Zeit, in der all das plötzlich an die eigene Haustür klopfte und buchstäblich unter die Haut gehen wollte, was Rainer Mausfeld lange vorher beschrieben und auseinandergenommen hatte.
    Das neue Buch löst dieses Rätsel. 500 Seiten, auf denen uns Mausfeld zu den Jägern und Sammlern führt, ins Zweistromland, ins alte China und in das Ägypten der Pharaonen. 500 Seiten, auf denen es buchstäblich ums Ganze geht – um die Begriffe vor allem, mit denen wir die Wirklichkeit beschreiben und vielleicht sogar verändern können. Freiheit und Gleichheit. Mitte. Und: Demokratie. Mausfeld spricht von einer „orwellschen Bedeutungsverschiebung“ und von einem „gezielten Angriff auf das menschliche Bewusstsein“. Ergebnis: Wir sagen heute „Demokratie“, wenn wir über „Nicht-Demokratie“ reden und über „eine Form der Elitenherrschaft“ (S. 235). Wer dahin kommen will, braucht Ruhe. Wer ein solches Opus Magnum schreiben will, kann sich nicht in die Niederungen von Parteiarbeit, Demos, Vortragsreisen begeben – vor allem dann nicht, wenn ihm seine Analyse sagt, was alles nicht passt bei denen, die sich gerade im Widerstand wähnen.
      
    Christian Müller: Ukraine-Krieg: dazu gibt’s jetzt ein sehr informatives Buch!
    Wer sich dem Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine am 24. Februar 2022 nur aus den täglichen Mainstream-Medien informiert hat, hat keine Ahnung, warum und wie es überhaupt zu diesem Krieg gekommen ist. Die ganze Vorgeschichte wurde weggewischt, es musste der Eindruck entstehen, Putin habe ohne jede Provokation von Seite der NATO die Ukraine angegriffen, also aus rein imperialistischen Gründen. Doch diese Sicht ist absolut falsch. Sie ist nicht nur falsch, weil historisch und politisch unbedarfte Journalisten einfach nicht besser Bescheid wussten. Sie ist falsch, weil die deutschsprachigen Medien es so wollten, dass in der Öffentlichkeit eine falsche, eine einseitig russlandfeindliche Sicht entstand. Jetzt gibt es ein Buch, in dem alle Details bestens recherchiert nacherzählt werden: ein Geschenk für alle, denen an der Wahrheit in dieser Thematik gelegen ist. 


    25.11.2023

  • Gideon Levy: Das Böse ist in der Mitte der israelischen Gesellschaft angekommen
    Übersetzt, abgedruckt und kommentiert von Christian Müller in Global Bridge

    (Red) Gideon Levy, dessen Eltern im Jahr 1939 vor den Nazis aus der Tschechoslowakei über das Mittelmeer nach Israel flüchteten, ist als Journalist und Mitherausgeber der israelischen Zeitung «Haaretz» einer der prominentesten Kritiker der israelischen Siedlungs- und Besetzungspolitik. So etwa reagierte er auf einen echt heuchlerischen „Liebesbrief“ der damaligen US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton mit einer scharfen Verurteilung solcher Schmeicheleien, da diese Israel nur noch mehr in eine falsche Politik führe. (Siehe dazu einen Artikel von Christian Müller hier.) Jetzt konstatiert er, dass in Israel nicht mehr nur die politische Rechte die menschenverachtende Politik gegenüber den Palästinensern gutheisst, das Böse sei mittlerweile in der Mitte der israelischen Gesellschaft angekommen. – Achtung, Gideon Levy kann auch echt zynisch argumentieren. (cm) 
    Kein gesunder Mensch, der – wie Giora Eiland – sogar ein Buch über sein eigenes Leiden geschrieben hat, kommt aber auf eine Idee, wie Giora Eiland sie jetzt hatte: Epidemien in Gaza sind gut für Israel! „Schließlich werden schwere Epidemien im Süden des Gazastreifens den Sieg Israels erleichtern und die Zahl der Todesopfer unter den IDF-Soldaten verringern“, schrieb er diese Woche wörtlich in der Zeitung «Yedioth Ahronoth». Man muss nur darauf warten, dass die Töchter der Hamas-Führer an der Pest erkranken, und schon haben wir gewonnen. 
    Giora Eiland hat nicht näher ausgeführt, welche Seuchen er für Gaza empfiehlt: Pest, Furunkel oder Cholera, vielleicht einen Cocktail aus Pocken und AIDS; vielleicht auch einfach den Hungertod für zwei Millionen Menschen. Alles wäre die Aussicht auf einen israelischen Sieg zu einem tiefen Preis! „Und nein, es ist keine Grausamkeit ihnen gegenüber“, betonte er, als ob jemand so etwas hätte denken können. In Wirklichkeit sei es seltene Freundlichkeit und Menschlichkeit, da sie ja israelische Menschenleben retten würde. 
    Giora Eiland, mit diesem Vorschlag gleichzeitig in der Rolle von Mutter Theresa, in der Rolle eines Offiziers und eines Gentleman in der moralischsten Armee der Welt, machte einen klaren Nazi-Vorschlag – aber in der Bevölkerung brach kein Sturm aus! Jeder, der Israel einen Völkermord unterstellt, ist halt einfach antisemitisch. (...) 
    Es ist nicht mehr nur die politische Rechte. Es ist jetzt der Mainstream. [ ] Das Ungeheuerliche ist zur Realität geworden, die reine Teufelei ist in der Mitte der Gesellschaft und sogar links der Mitte angekommen. 


    24.11.2023

  • RT-DE: Interner Bundeswehr-Bericht warnt: Westen verliert Deutungshoheit im Gaza-Krieg Ein interner Bundeswehrbericht warnt, dass die Hamas den Informationskrieg mit Israel gewinnt. Das dem Kommando Cyber- und Informationsraum unterstellte Zentrum Operative Kommunikation (OpKom) der Bundeswehr hat diesbezüglich eine Analyse verfasst.
    Der Westen ist in Alarmstimmung. Nach der kollektiven Bestrafung der Palästinenser durch die israelische Armee und der Zerstörung der Gaza-Stadt fürchtet er, seine Deutungshoheit im Gaza-Krieg zu verlieren. Die westlichen Medien versuchten seit dem Überfall der Hamas auf Israel und die anschließende Angriffsoperation der IDF gegen Gaza mithilfe einer einseitigen und proisraelischen Berichterstattung das Verbrechen der israelischen Armee kleinzureden. (...)
    Wer gewinnt den Informationskrieg? Fokus der dem Business Insider vorliegenden Analyse vom 17. November ist dabei die Kommunikation über den Kampf um das Al-Shifa-Krankenhaus in Gaza.
    Israel hatte hier von einer Hamas-Präsenz im Krankenhaus gesprochen, die einen Angriff rechtfertige; die palästinensische Seite widersprach dem vehement. Die OpKom zog in ihrem Bericht mit Blick auf die schwierige Informationslage das Fazit, der propalästinensischen Seite scheine es "zunehmend zu gelingen, den Fokus der regionalen und internationalen Öffentlichkeit gezielt auf das Leid der von den Kampfhandlungen betroffenen Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen zu richten."
     
  • Tobias Riegel über die stockende Aufarbeitung:
    Corona: „…Das war das erste Mal, dass wir eine solche Empfehlung gegeben haben ohne ausreichende Evidenz, ganz klar…“  —
    Die wichtige Aufarbeitung der Corona-Politik kommt in Deutschland nur sehr schleppend voran. Aber es gibt doch einzelne Entwicklungen: Der Untersuchungsausschuss zur Corona-Politik in Brandenburg hat seine Arbeit fortgesetzt. Berichte darüber finden sich etwa hier oder hier. Wie sich Politiker gegen die Berichterstattung des Nordkuriers zum U-Ausschuss in Brandenburg positioniert haben, wird von der Zeitung hier beschrieben. (...)
    Ein Brief von der Europäischen Medizinagentur EMA
    In diesem Artikel geht der Journalist Norbert Häring auf weitere Thesen zur stockenden Corona-Aufarbeitung und den möglicherweise tieferen Gründen dafür ein. In diesem Artikel beschreibt er, dass „Impfdruck, G-Regeln und Zensur von Impfstoff-‚Fehlinformationen‘“ auch laut der Europäischen Medizinagentur EMA „auf einer Lüge“ beruht hätten: „Die Europäische Medizinagentur EMA hat in einem Antwortbrief an einen Abgeordneten eingeräumt, dass es keine Nachweise gab (und gibt), dass Covid-‚Impfstoffe’ eine Übertragung des Virus hemmen oder verhindern. Sie schreibt (übersetzt): ‚COVID-19-Impfstoffe sind nicht zugelassen um Übertragung zu verhindern. Die Indikation ist nur der Schutz der geimpften Personen. (…) Darüber hinaus wird in den Bewertungsberichten der EMA über die Zulassung der Impfstoffe auf das Fehlen von Daten zur Übertragbarkeit hingewiesen.’“
    Härings Fazit:
    „Der massive Impfdruck mit dem Argument des Fremdschutzes und die G-Regeln, die Geimpfte von grundrechtsbeschränkenden Verboten ausnahmen, beruhten von Anfang an auf durch nichts fundierten Behauptungen.“ (...)


    23.11.2023

  • Excess-mortality in England and Wales
     

     

    Hier ein weiterer wichtiger Artikel zum besseren Verständnis der Werte des Werte-Westens. Eigenständige Außenpolitik Serbiens wird nicht akzeptiert:“
  • Bernd Duschner: Aleksandar Vulin als Leiter der serbischen Geheimdienste zurückgetreten
    Aleksandar Vulin gehört zu den wichtigsten Vertrauten und Stützen des serbischen Präsidenten Aleksander Vucic. Seit 2014 führt dessen Fortschrittspartei (SNS) die Regierungen in Serbien und seit 2014 war Vulin war stets Mitglied des Kabinetts, zunächst als Minister für Arbeit und Soziales, dann als Verteidigungsminister und zuletzt als Innenminister, bevor ihm Vucic im Dezember 2022 die Leitung des serbischen Geheimdienstes (BIA) anvertraute. Auf Druck der USA sah sich Vulin Anfang November gezwungen, von seinem Posten zurückzutreten [1]. Mit seinem Rücktritt wollte der Spitzenpolitiker verhindern, dass gegen Serbien Sanktionen verhängt werden.
    In seiner Rücktrittserklärung schreibt Aleksandar Vulin:
    „Präsident Vucic und Serbien sind mit Drohungen und Erpressungen konfrontiert, die man nur mit dem österreichisch-ungarischen Ultimatum von 1914 vergleichen kann. Von uns wird verlangt, dass wir Kosovo anerkennen, die Republika Srpska aufgeben und, indem wir Sanktionen gegen Russland verhängen, aufhören, ein souveränes Land und Nation zu sein. Falls wir dem zugestimmt hätten, wäre die nächste Forderung, Schluss mit chinesischen Investitionen zu machen, eine vollständige technologische und wirtschaftliche Abhängigkeit vom Westen, sowie die weitere politische und territoriale Desintegration Serbiens und die Übernahme westlicher Werte gewesen. In ihnen gibt es keinen Platz für die traditionelle Familie und Nation, und am Ende auch nicht für soziale Gerechtigkeit. USA und EU fordern meinen Kopf als Bedingung dafür, keine Sanktionen gegen Serbien zu erlassen. Ich bin nicht der Grund für die Erpressung und den Druck auf Serbien und die Serbische Nation, aber ich werde nicht zulassen, dass ich zum Vorwand für Erpressung und Druck auf Serbien und die serbische Nation genommen werde. Deshalb trete ich unwiderruflich als Leiter der serbischen Nachrichtendienste zurück (….). Mein Rücktritt wird die Politik der USA und EU gegenüber Serbien nicht ändern, aber er wird weitere Forderungen und Erpressungen hinauszögern.“
     
  • Norbert Häring: Bezahlkarten für Asylbewerber zeigen eindrucksvoll, was möglich ist, wenn das Bargeld endlich weg ist Die Tagesschau erläutert, wie der Modellversuch in Thüringen mit Bezahlkarten für Asylbewerber funktioniert. Man müsste die Erläuterung nur minimal ändern und schon hätte man eine Beschreibung, wie die Regierung künftig ihre Bürger auf gleiche Weise gängeln und kontrollieren könnte, wenn das Bargeld nicht mehr stört.
    Unter dem Titel „So funktionieren Bezahlkarten für Geflüchtete“ berichtet tagesschau.de, wie der Landkreis Greiz als erster in einem Modellversuch das umsetzt, worauf Bund und Länder sich kürzlich geeinigt haben:
    „Die Bezahlkarte ist eine vorausbezahlte Guthabenkarte des Zahlungsdienstleisters Mastercard. Sie kann im Einzelhandel und an Automaten dort eingesetzt werden, wo eine Kartenzahlung per Mastercard akzeptiert wird. Durch die Prepaidfunktion kann die Karte von der Kreisverwaltung individuell aufgeladen oder entladen werden. Die Karte wird an jeden leistungsberechtigten Asylbewerber separat ausgegeben. Das Greizer Modell sieht vor, dass 100 Euro bar ausgezahlt und der Rest als Guthaben auf die Bezahlkarte gebucht wird. Die Asylbewerber müssen dazu persönlich beim Landratsamt erscheinen – wie bisher. Nach dem Greizer Modell kann die Bezahlkarte nur im Postleitzahlbereich 07 verwendet werden. (...)“
    Bis Mitte Januar soll das Pilotprojekt laufen. Wenn es funktioniert, soll die Bezahlkarte sehr schnell auch in anderen Landkreisen eingeführt werden.
    Das Ganze dient erkennbar nur dem Vorspiegeln von Handeln durch politische Akteure, die sich wegen des Höhenflugs der AfD in den Umfragen unter Druck sehen, in Sachen Eindämmung der Zuwanderung etwas zu tun, oder wenigstens so zu tun als täte man etwas. 


    22.11.2023

  • Norbert Häring: EMA stellt klar, dass Impfdruck, G-Regeln und Zensur von Impfstoff-„Fehlinformationen“ auf einer Lüge beruhten Die Europäische Medizinagentur EMA hat in einem Antwortbrief an einen Abgeordneten eingeräumt, dass es keine Nachweise gab (und gibt), dass Covid-„Impfstoffe“ eine Übertragung des Virus hemmen oder verhindern. Sie schreibt (übersetzt): „COVID-19-Impfstoffe sind nicht zugelassen um Übertragung zu verhindern. Die Indikation ist nur der Schutz der geimpften Personen. (…) Darüber hinaus wird in den Bewertungsberichten der EMA über die Zulassung der Impfstoffe auf das Fehlen von Daten zur Übertragbarkeit hingewiesen.“ Der massive Impfdruck mit dem Argument des Fremdschutzes und die G-Regeln, die Geimpfte von grundrechtsbeschränkenden Verboten ausnahmen, beruhten von Anfang an auf durch nichts fundierten Behauptungen. Die Kritiker, denen von einem Mob aus Medien und regierungsnahen Wissenschaftlern die Seriosität abgesprochen wurde und deren Aussagen in den sozialen Medien unterdrückt wurden und werden, hatten Recht. Tkp.at berichtet ausführlich über den Brief.|
     
  • Nick Brauns: Politik der Doppelmoral ist widerwärtig
    Es gibt 104 Resolutionen der Vereinten Nationen zu Israel, die den Apartheidstaat, die Besatzung, die Siedlungspolitik, die illegale Kriegführung gegen Zivilisten und zivile Infrastruktur verurteilen. Doch es geschieht nichts deswegen. Dagegen konnten wir sehen, dass bereits einen Monat nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Putin vorlag, wegen der Vertreibung von 6.000 Kindern, was als Kriegsverbrechen verfolgt wird. Israel hat jetzt 5.000 Kinder in Gaza getötet, und es wurde noch nicht einmal eine wirkliche Untersuchung dazu eingeleitet. Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, hat Ende Oktober Rafah an der Grenze zu Gaza besucht, aber wo bleiben die Haftbefehle gegen Netanjahu und die Führung der israelischen Armee? Während sofort ein Rüstungsembargo gegen Russland verhängt wurde, besteht kein solches Embargo der Europäischen Union gegen Israel. In der EU wird derzeit über das elfte Sanktionspaket gegen Russland diskutiert, doch gegen Israel gibt es keine solchen Sanktionen. Diese Politik der Doppelmoral ist einfach widerwärtig. 


    21.11.2023

  • Norbert Häring: Die tieferen Gründe für die Corona-Exzesse und für die Weigerung, daraus zu lernen – Um sie sollte es bei der Aufarbeitung gehen 
    Die Aufarbeitung des Abgleitens der Gesellschaft in schlimmsten Autoritarismus, Intoleranz, Diskriminierung, Misshandlung von Kindern und gesundheitliche Schädigung vieler Menschen durch die Corona-Maßnahmen bedarf dringend der Aufarbeitung. Die Bereitschaft dafür ist allerdings in weiten Teilen der Gesellschaft gering. Denn zu hinterfragen gefährdet nichts weniger als das vorherrschende Welt- und Selbstbild, das diese Exzesse begünstigt hat. Um so wichtiger ist es, eine attraktive Alternative zu diesem anzubieten. 
    Eine oft gehörte und vordergründig plausible Erklärung dafür, dass unsere Gesellschaft den Mantel des Schweigens und Vergessens über die Corona-Exzesse ausbreiten will, lautet, dass zu viele bereitwillig mitgemacht hätten, beim von oben geschürten Hass auf Nichtgeimpfte und Maßnahmenkritker, und dabei, Kindern und Jugendlichen Angst einzujagen, ihnen den ganzen Tag Masken aufzuzwingen und sie am Kontakt mit Gleichaltrigen zu hindern, beim Einsperren und Isolieren der Alten und Sterbenden und vielen weiteren Grausamkeiten, die man sich bis 2020 in unserer Gesellschaft nur schwer vorstellen konnte. 
    Aber so richtig weit trägt die Erklärung nicht, finde ich. Die Allermeisten könnten sich ohne Verlust ihrer Selbstachtung damit aus der Affäre ziehen, dass sie sagen, sie wurden getäuscht und belogen. Sie könnten deshalb eigentlich um so wütender auf die Täter zeigen und Bestrafung fordern. Aber derartige Anklagen von Getäuschten gegen die Täuscher finden praktisch nicht statt. Der Grund muss tiefer liegen. Es dürfte der gleiche Grund sein, warum überhaupt so viele Menschen mitgemacht und überaus radikale Maßnahmen gutgeheißen haben. 
    Mehr in den Lesefrüchten


    20.11.2023

  • Jaques Baud im Interview: Eine Besatzungsmacht hat kein Recht auf Selbstverteidigung gegen die Besetzten
    - Kann Israel einen Selbstverteidigungskrieg gegen ein von ihm besetztes Gebiet führen?
    Zunächst einmal muss daran erinnert werden, dass Israel offiziell eine Besatzungsmacht ist und seine Präsenz in den palästinensischen Gebieten gemäß der Resolution 242 (1967) des Uno-Sicherheitsrats illegal ist. Folglich ist der Widerstand gegen diese Besatzung legal. Die Resolution 45/130 (1990) der Generalversammlung gibt den Palästinensern das Recht auf Widerstand «mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, einschließlich dem bewaffneten Kampf». (...)
    - Ist das Timing des Überfalls auf eine gewollte Störung der vorsichtigen Annäherung zwischen Israel und den arabischen Staaten zurückzuführen?
    Nein, das glaube ich nicht. Es ist vielmehr die Konsequenz einer Situation, die Israel auf seinem eigenen Territorium nicht mehr unter Kontrolle hat.
     
    18.11.2023
  • Alastair Crooke: Der unangesprochene Elefant im Raum von Netanjahus Absichten in Gaza Ist die kollektive Bestrafung der Zivilbevölkerung im Gazastreifen auf Rachegelüste der Israelis zurückzuführen? Oder Ausdruck einer apokalyptisch anmutenden Wut und Entschlossenheit? Nicht alles endet im Krieg – aber die Gefahr besteht, dass alles außer Kontrolle gerät. 
    Der Punkt bei der Krise im Gazastreifen ist, dass es ein Leichtes für Israel ist, militärisch so vorzugehen, wenn alle diesem Vorgehen zustimmen, indem sie den Kopf in den Sand stecken und das Unausgesprochene, das im Raum steht, ignorieren. Die Bedeutung einer schweren Krise wird erst dann richtig verstanden, wenn jemand das Unausgesprochene bemerkt und warnt: "Obacht! Hier wird etwas nicht ausgesprochen". Hier stehen wir aktuell. Langsam beginnen Teile der westlichen Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu werden. Der Rest der Welt steht jedoch nach wie vor gebannt vor den sich entwickelnden Ereignissen und wird dadurch auch verändert. 


    16.11.2023

  • Vortrag Prof. Dr. Stefan Homburg im Deutschen Bundestag, 11.11.2023
    Meine sehr geehrten Damen und Herren, wir haben dunkle Jahre hinter uns. Zunächst das wichtigste, in fünf Stichpunkten.
    Erstens sank die Klinikbelegung im Jahre 2020 bundesweit auf ein Allzeittief. Sagt das Bundesgesundheitsministerium.
    Zweitens gab es 2020 und 2021 nicht mehr schwere Atemwegserkrankungen als üblich. Corona kam, die Influenza verschwand. Sagen Sentineldaten des RKI.
    Drittens starben 2020 altersstandardisiert nicht mehr Menschen als sonst. Erst seit 2021 nimmt die Sterblichkeit zu. Sagen Zahlen des Statistischen Bundesamts.
    Viertens waren Menschen, die mit oder an Corona starben, im Mittel 83 Jahre alt, die übrigen Verstorbenen 82 Jahre. Sagen RKI und Statistisches Bundesamt.
    Fünftens schnitt das masken- und lockdownfreie Schweden besser ab als Deutschland. Sagt die WHO. An den Maßnahmen lag es also nicht.
    Zusammenfassend: Klinisch, in Bezug auf echte Krankheiten und Todesfälle, gab es nichts Besonderes. Es war alles normal. Das sind Fakten, und das ist der wichtigste Punkt. Die Vorstellung einer „Pandemie“ ergab sich ausschließlich aus neuartigen anlasslosen Massentests, deren Ergebnisse enorm schwankten und dem Publikum vorgaukelten, es gäbe mehr Kranke und Tote als sonst auch. Was nicht stimmte. Mit einem PCR-Test auf Rhinoviren hätte man ähnliche Illusionen erzeugen können. Und könnte diese Illusionen auch jetzt erzeugen, wenn man wollte. (...)


    15.11.2023

  • Scott Ritter: Der Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 
    (...)
    Was waren die Ziele dieses Angriffs? Nach Angaben der Hamas verfolgte der Überfall am 7. Oktober drei Ziele. Erstens, das Recht des palästinensischen Volkes auf ein Heimatland, das nicht durch das Abaraham-Abkommen definiert ist, zu bekräftigen.
    Zweitens die Freilassung der mehr als 10.000 Palästinenser, die von Israel gefangen gehalten werden, die meisten von ihnen ohne Anklage und ohne ein ordentliches Verfahren.
    Drittens die Wiederherstellung der Unantastbarkeit der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem, der drittheiligsten Stätte des Islam, die in den letzten Jahren wiederholt von israelischen Sicherheitskräften geschändet worden war. Um diese Ziele zu erreichen, musste der Überfall vom 7. Oktober die notwendigen Voraussetzungen für einen Sieg schaffen. Dies wurde erreicht, indem Israel ausreichend gedemütigt wurde, um ein vorhersehbares Ergebnis zu provozieren – die Umsetzung der Dahiya-Doktrin der kollektiven Bestrafung der Zivilbevölkerung im Gazastreifen in Verbindung mit einem Bodenangriff auf den Gazastreifen, der die IDF in einen Hinterhalt der Hamas locken sollte.
    Die Geiselnahme sollte der Hamas als Verhandlungsmasse für die Freilassung der 10.000 von Israel festgehaltenen Gefangenen dienen. 
    Weiterlesen in den Lesefrüchten
     
  • DWN: Verfassungsgericht bringt Klima-Politik der Ampel zum Einsturz
    Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe kippt den umstrittenen Nachtragshaushalt von Ende 2021. Damit bricht die Klima-Politik der Bundesregierung vollständig in sich zusammen. (...)
    Damit sind wichtige Finanzabsprachen aus den Ampel-Koalitionsverhandlungen nichtig. Das Geld für Klimainvestitionen muss nun anderweitig bereitgestellt werden. Das wird wegen der angespannten Haushaltslage aber schwierig. Neuer Streit der Koalitionspartner SPD, Grüne und FDP ist deswegen programmiert, vor allem zur Schuldenbremse.
    Der CDU-Politiker Mathias Middelberg, einer der Kläger, sprach von einer Katastrophe für die Ampel. "Die gesamte Haushaltspolitik der Ampel basiert auf Verfassungsverstößen." Das Gericht habe für schärfere Konturen der Schuldenbremse im Grundgesetz gesorgt. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte der Nachrichtenagentur Reuters: "Das Urteil ist eine gigantische Klatsche für die Ampel, die jetzt ein 60-Milliarden-Loch im Haushalt hat." 


    13.11.2023

  • Meinungsterror wird deutsche Staatsräson 
    Ein Kommentar von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam.

    Also sprach Kanzler Olaf Scholz: „Diese beste Demokratie, die wir in Deutschland je hatten, die auch eine ist, die wir verteidigen müssen …“[1] Der wie so oft verkorkste Satz, gesprochen vor zwei Monaten während eines Staatsaktes in Bonn, klingt nur bei oberflächlicher Wahrnehmung dümmlich aufgeblasen. Denn jetzt kommt‘s: „… verteidigen und beschützen auch gegen diejenigen, die sie von innen zu untergraben versuchen“. Kontext: Wer Wühlmaus ist, das befindet die Bundesregierung. So primitiv wie wirkungsvoll: Politiker behaupten etwas als Tatsache und diskriminieren jede Gegenmeinung als demokratiefeindlich. Der hergeholte Vorwurf „Desinformation“ genügt inzwischen, um Zensur zu rechtfertigen. Mit automatischer, vieltausendfacher Nachahmung und Anwendung, in den Behörden, in der Wirtschaft, im Kulturbereich, in den Laufstallmedien – eine „Verhaltensweise ganz nah an den Nazis“.[2] Der Staat und seine zivilen Helfershelfer brauchen keine Beweise mehr, um jemanden als Verfassungsfeind zu brandmarken und fertigzumachen.
     
  • Tarik Cyril Amar: Kinder als Waffe: Die Entmenschlichung der Palästinenser ist zum Mainstream geworden Die Wochenzeitung The Economist hat einen Artikel veröffentlicht, in dem vorgegeben wird, die Antwort darauf zu wissen, warum Israel so viele palästinensische Kinder tötet, oder, wie in der britischen Zeitschrift zu lesen, warum "Kinder einen sehr hohen Anteil der Opfer des Krieges im Gazastreifen ausmachen". Die Autoren stellten fest, dass "in der Ukraine, einem Konflikt zwischen zwei viel größeren Mächten, über einen viel längeren Zeitraum hinweg, Kinder weniger als 550 der etwa 9.800 zivilen Todesopfern ausmachten." Daher kamen sie zum Schluss: "Die enorme Zahl von Kindern unter den Todesopfern im Gazastreifen ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Bevölkerung dort besonders jung ist."
    Dreist entfernten die Autoren die tatsächlichen Mörder aus dem Bild – die Kinder seien "dem Krieg" zum Opfer gefallen, nicht den Israelis. Es gab gerade genug Raum für die verlogenen Zweifel von US-Präsident Joe Biden an den von den Palästinensern gemeldeten Opferzahlen, die in Wirklichkeit mit Sicherheit höher liegen würden, um den Leser zum Staunen zu bringen. Er erwähnte aber nicht die wahre Antwort: "Es werden so viele Kinder getötet, weil Israel ein Kriegsverbrechen nach dem anderen gegen Zivilisten begeht, in der Verfolgung einer Strategie der kollektiven Bestrafung, die einem Völkermord und einer ethnischen Säuberung gleichkommt." (...)
    Doch es steckt mehr hinter dieser als cool und besonnen präsentierten Analyse, die im vornehmen englischen Stil gehalten wurde, komplett mit Statistiken und einem Diagramm. Unbeabsichtigt öffnet der Artikel ein weites Fenster zu etwas Hässlichem, aber sehr Essenziellem: Zu dem Punkt, an dem Abhandlungen darüber geschrieben werden, wer wie viele Babys vorzuweisen hat, oder kurz gesagt, die Demografie auf die Entmenschlichung trifft, die Gräueltaten gegen Mitmenschen erleichtert.
    Erhellende Analyse des Economist-Artikels, unbedingt weiterlesen in den Lesefrüchten oder hier
     
  • Günter Klepser: Kevin Kühnert ignoriert kritische Stimmen aus Israel!
    (8. November 2023) Beim "Politischen Martini" des SPD-Kreisverbandes Böblingen (2.11.23) verkündete der SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert ungebremst, die BDS-Bewegung sei antisemitisch. Kennt er keine Stimmen aus Israel, die dem widersprechen? Man kann die Ziele der BDS-Bewegung gut oder schlecht finden – Gideon Levy sagt deutlich, „der BDS ist nicht antisemitisch“! Nach der Abstimmung im Bundestag (2019) – schrieb Gideon Levy in der israelischen Zeitung „HAARETZ“:
    „Deutschland kann sich von nun an nicht mehr seiner Meinungsfreiheit rühmen. Es ist zu einem Erfüllungsgehilfen des israelischen Kolonialismus geworden. Es gibt zwar Antisemiten unter ihnen, aber die Mehrheit der BDS-Anhänger sind Menschen mit Gewissen, die glauben, dass ein Apartheidstaat es verdient, boykottiert zu werden. Was ist daran antisemitisch? Die Mehrheit der Parteien im Bundestag unterstützte den Beschluss, (...). Wie traurig. So lähmend sind die Schuldgefühle, so effektiv die Propaganda.“ (Nachdenkseiten, 2019).
    Kevin Kühnert (Berlin) kennt wohl auch nicht den Berliner Verein "Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost e.V.". Dessen Mitglied, der Dr. Shir Hever, hat im Bericht "Zeit für Ausweisung des israelischen Botschaters" (Nachdenkseiten 2023) deutlich beschrieben, dass der israelische Botschafter (Ron Posor) ausgewiesen gehört, weil er dafür sorgt, dass jede Kritik an der israelischen Regierung als "antisemitisch" bezeichnet wird. 


    12.11.2023

  • Constantin Braun und Jöran Klatt: Karriere mit links: Warum die Krise der Linkspartei auch eine Krise des Parteiensystems ist Die Rechte punktet vor allem in gesellschaftlichen Fragen, auf die das restliche Parteiensystem kein ausreichendes Angebot an seriösen Lösungskonzepten liefert. Überall dort, wo dies geschieht, gewinnen sie aber auch proportional an Kraft, je mehr sich Linke und Mitte gegen sie unter die Arme greifen, inhaltlich angleichen und genau die Nähe demonstrieren, an der die Rechten sich abarbeiten.
    Dies war beispielsweise nach der gemeinsamen Abstimmung von AfD, Union und FDP im Thüringer Landtag die Folge, als diese gemeinsam gegen die “rot-rot-grüne” Minderheitsregierung eine Absenkung der Grunderwerbssteuer durchgesetzt haben.
    Viele Linke stimmten in die große Empörung ein, die darüber besonders in sozialen Netzwerken geäußert wurde. Dabei spielte die sachliche Frage keine Rolle, ob die Absenkung dieser Steuer nicht möglicherweise auch zum Vorteil für Familien mit geringen Einkommen wäre – und damit für eine Zielgruppe der Linken. Entscheidender als der Inhalt war offenkundig die Frage, von wem dieser vertreten wird.
    Gleiches gilt für Auseinandersetzungen zu den Themen Klimawandel und Migration, aber auch im Fall des Ukraine-Krieges, bei dem diejenigen, die für Diplomatie statt für immer mehr Waffen eintreten, regelmäßig als “rechtsoffen” oder “putinfreundlich” bezeichnet werden. Im Mainstream werden Meinungsspektren zu vielen Themen in einer moralisierenden Tonlage verengt. […]
    (bm) Dies gilt insbesondere auch beim Thema Corona, wo Regierung, Medien und die meisten Parteien Arm in Arm nur eine einzige Position in Wissenschaft und Politik durchpeitschten und Gegenpositionen rabiat unterdrückten: mittels Angstmache, Totschweigen, Diffamierung, Hetze, polizeilichen Überfällen bei Hausdurchsuchung, Kündigung von Mitverträgen und Konten, cancel culture usw. Für Kritiker dieser Politik gab es im Bundestag außer der AfD keine politische Vertretung mehr. In dieser extrem wichtigen Lage, die den Menschen buchstäblich unter die Haut ging, war die Linkspartei abgetaucht, verschwunden, unbrauchbar. Viele Linke haben sich von ihrer Partei verlassen und verraten gefühlt. Das muss hier in aller Deutlichkeit festgestellt werden und eine Nachfolgepartei muss diese Angelegenheit in allen Facetten aufarbeiten, um für die Enttäuschten und Verratenen glaubwürdig zu sein!
     
  • Samia Guemei: Der Intelligenzkiller im Kinderzimmer
    Babys ausgiebig mit Handys spielen zu lassen kann desaströse Auswirkungen auf spätere kognitive Leistungen haben. Wissenschaft, Medizin und Beratungsinstitutionen stemmen sich zu wenig dagegen. Seit einigen Jahren gibt es immer mehr 5. Klässler, die den 10-er Übergang nicht beherrschen, also nicht in einem Atemzug sagen können, wie viel 9+5 ergibt. Oder 6.-Klässler, die beim Einmaleins abzählen. Meistens handelt sich dabei um Kinder aus bildungsfernen Haushalten. Für mich als Primarlehrerin ist eindeutig klar, was dahintersteckt: Das Smartphone. Beziehungsweise all die Primärerfahrungen, die es behindert, also Bälle rollen, Steinchen schmeissen, Flaschen aufschrauben. Die Wissenschaft spricht von Vorläuferkompetenzen, die vorhanden sein müssen, damit sich mathematisches Können überhaupt einstellen kann. Das fängt beim Aufschichten von Bauklötzchen oder Legosteinen an und geht bis zu den Gesellschaftsspielen. Aber auch Springen, Laufen, Drehen sind Raum- und damit mathematische Erfahrungen. All dies fehlt, wenn Spiele und Bewegung im Smartphone zusammenschmelzen. 


    10.11.2023

  • „Sie haben nichts, rein gar nichts aus der Geschichte der Shoah gelernt.“ 
    Offener Brief von Oliver Ginsberg: Schluss mit der Anmaßung für Juden zu sprechen

    Oliver Ginsberg entgegnete mit seinem Protestschreiben dem unsäglichen “Offenen Brief der mehr als 1000 Autoren für Solidarität mit den in Deutschland, Österreich und der Schweiz lebenden Jüdinnen und Juden und dem Staat Israel” 
    An die Unterzeichnenden des Offenen Briefes, 
    als Nachkomme einer jüdischen Familie, die unter dem Faschismus bis auf eine Person ausgelöscht wurde melde ich hiermit meinen schärfsten Protest an gegenüber ihrer Anmaßung für Jüdinnen und Juden in diesem Land sprechen zu wollen. Noch leben Menschen in diesem Land, die selbst oder deren Eltern und Großeltern Opfer der Shoah wurden. Diese haben eine eigene Stimme und benötigen ihre bevormundende, geschichtsvergessene und eurozentristische Fürsprache nicht. 
    Im Übrigen hat auch der Staat Israel nicht das Recht für uns zu sprechen. Dieser Staat ist selbst das Ergebnis einer Kolonialisierungsideologie, die in ihrem völkisch-chauvinistischen Gepräge den rassistischen Kolonialisierungs- und Missionierungsbemühungen früherer Jahrhunderte in nichts nachsteht. Wenn ihnen angesichts der Verbrechen gegen die Menschlichkeit, welche die israelischen Streitkräfte schon zum wiederholten Mal an der palästinensischen Zivilbevölkerung verübt haben, angesichts des seit Jahrzehnten andauernden, illegalen und gewaltsamen Siedlerkolonialismus, angesichts der tausendfachen Schikanen, Verhaftungen und Folterungen in israelischen Gefängnissen nichts anderes einfällt als eine apologetische Bestätigung israelischer Selbstverteidigungsdoktrin, die nichts anderes ist als eine Legitimierung von Massenmord, dann wäre es besser ganz zu schweigen. Hören Sie auf in moralischer Überheblichkeit zu schwelgen. Sie haben nichts, rein gar nichts aus der Geschichte der Shoah gelernt.
      
  • Norbert Häring: Die universelle biometrisch-digitale Markierung aller Erdenbürger wird wahr gemacht Zur gleichen Zeit, in der bekannt wird, dass Hacker die Identitätsdaten der meisten Inder aus der größten staatlichen Identitätsdatenbank der Welt zum Kauf anbieten, einigen sich EU-Parlament und -Rat darauf, so etwas auch für uns einzuführen, Gleichzeitig preist Washington die ukrainische Version als Exportmodell an und Bill Gates will jedem neugeborenen Kind in Kenia so eine biometrisch-digitale Markierung auf Lebenszeit aufdrängen. Das hat System. (...)
    Der Vorfall [in Indien] zeigt die riesigen Probleme für den Schutz der Bürgerrechte, die mit einer solchen Datenbank verbunden sind, deren Daten für alle nur denkbaren Identifikationszwecke verwendet werden. Die Versicherungen, das System sei sicher, haben sich nicht zum ersten Mal als grob falsch herausgestellt. Das Sicherheitsniveau wird von der Plattform mit Zugang zu den Daten bestimmt, die das wenigste Know How hat und den schlampigsten Umgang mit den Daten pflegt. In diesem Fall ist das Einfallstor für den Datendiebstahl unbekannt. In anderen, ebenfalls sehr großen Fällen in diesem Jahr soll das Einfallstor die Datenbank von Covid-Tests des Indian Council of Medical Research (ICMR) gewesen sein, die mit den Aadhaar-Nummern der Getesteten verbunden ist, sowie eine Datenbank zur Identifizierung von Prepaid-Telefonkunden. 


    09.11.2023

  • Frank Blenz: Lesung mit Steimle: Eine Zensur findet nicht statt – doch, und Ausgrenzung gleich dazu Ein weiterer Vorgang von Cancel Culture wird gerade in der deutschen Öffentlichkeit behandelt. Was bei medialen Quellen wie dem öffentlich-rechtlichen Sender MDR auffällt, ist, dass der Betroffene des in Angriff genommenen Ausgrenzungsversuchs, hier der Dresdner Kabarettist Uwe Steimle, unter dem Deckmantel seriös scheinender „Berichterstattung“ weiter ungeschützt im offenen Kreuzfeuer gehalten wird, auf dass irgendetwas schon bei diesem Künstler hängenbleiben muss. (...)
    Nein den Ausgrenzern, Nein den Anmaßenden, moralische Instanz zu sein
    Unsere Demokratie, unser Grundgesetz, wir Bürger werden beschädigt. So, wie es Steimle und Precht ergeht, ergeht es weiteren Personen der Öffentlichkeit. Absage, Freistellung, Entlassung, Ausgrenzung, Inkaufnahme, was bedeutet, dass Menschen in Gefahr geraten, ihre wirtschaftliche Existenz zu verlieren, weil brutal und rücksichtslos an ihrer gesellschaftlichen Anerkennung und Position gesägt wird, bis es kracht.
    Den Ausgrenzern, den Verstehern, den Macht und Einfluss habenden Entscheidern im Dresdner Rathaus oder in der MDR-Sendezentrale sei gesagt: Wenn Uwe Steimle aus Victor Klemperers Buch „LTI – Notizbuch eines Philologen“ öffentlich liest, ist das ein selbstverständlicher Akt für unser Land, das ein Grundgesetz mit dem Artikel 5 besitzt. Es steht dabei und generell überhaupt nicht zur Debatte, welcher Gesinnung der Dresdner ist. Andersdenkend darf er sein, genauso denkend wie die Kulturbürgermeisterin oder die Redakteure des MDR auch. Das halten wir alle aus.  
     
  • Uwe Froschauer: Demokratie - Sedativum fürs Volk
    Sie treten die Menschen, die zu vertreten sie behaupten. Die politische Kaste und ihre Verbündeten in Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und anderen gesellschaftlichen Bereichen streben danach, die Welt weitgehend ungestört beherrschen zu können. Dazu versuchen sie, Macht zu bündeln, nützliche Personen als dienstbare Geister zu rekrutieren und Widerspruch möglichst auszuschalten. Von einer Demokratie kann man da eigentlich nicht mehr reden, der Begriff eignet sich wegen seiner Beliebtheit aber nach wie vor als Etikett, das man auf eine solche Mogelpackung kleben kann. Der Vorteil einer Demokratiesimulation gegenüber unverhülltem Despotismus besteht darin, dass für die Machthaber gefährliche Aufstände in ersterem System kaum zu befürchten sind. Im Bewusstsein der eigenen „Mitverantwortung“ halten sich die Regierten überwiegend ruhig.
    Ja, ich weiß. Das wissen wir schon lange. Aber Froschauer erklärt es so schön. 


    08.11.2023

  • Rainer Rupp: Zivilisten im Gazastreifen – eigentliches Ziel der israelischen Bomben?
    Bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit denken viele sicher noch an kaltblütige und blutbesudelte Massenexekutionen im Stil der Nazis bei Geiselerschießungen oder im Stil der US-Expeditionstruppen auf den Philippinen gegen die islamischen Moro-Aufständischen. Im Gazastreifen haben saubere Bomben aus den USA inzwischen die Exekutionskommandos zur Erschießung von Zivilisten ersetzt. (...)  
    Viel wichtiger aber ist zu erkennen, dass die getöteten und verstümmelten Menschen im Gazastreifen keine "Kollateralschäden" militärischer Operationen sind, wie die Zionisten und der Westen behaupten. Nein, die Menschen im Gazastreifen sind das eigentliche Ziel der israelischen Bombardements. Denn was hier geschieht, erinnert stark an die Ereignisse und den Ablauf der "Nakba" von 1948, die erste große Vertreibung, die bei rechtsradikalen Zionisten immer noch als Blaupause für die Behandlung der Palästinenser gilt.
     
  • Tobias Riegel: Corona und das „#RichtigeErinnern“ Allzweckwaffen im Meinungskampf Dass ich mich von den sich selber als „Querdenker“ bezeichnenden Organisationen politisch nie vertreten gefühlte habe, habe ich an vielen Stellen geschrieben. Auf der anderen Seite wende ich mich aber gegen die viel zu pauschale Diffamierung dieser Gruppen. Zu einigen dieser Punkte hatte ich im Artikel „‚Querdenker‘: Ein Kampfbegriff als Allzweckwaffe“ geschrieben: 
    „Die Verknüpfung von gesundheitlichen Themen mit dem Attribut ‚rechtsextrem’ muss als propagandistisches Meisterstück bezeichnet werden. Ebenso die unseriösen, aber medial geglückten Verallgemeinerungen: Inzwischen kann man als Journalist fast ungestraft alle Kritiker der Corona-Politik pauschal als ‚Querdenker’ bezeichnen – durch die vorgelagerte giftige Propaganda schwingen dann Beleidigungen als ‚verrückt‘ oder ‚extremistisch‘ unausgesprochen mit. Gleichzeitig wurde es medial etabliert, dass ‚Querdenker’ pauschal unter Naziverdacht stehen. Durch diese beiden unseriösen und unzutreffenden Verallgemeinerungen und Verknüpfungen ist ein weites Feld der ‚Kontaktschuld‘ eröffnet worden: Der Kampfbegriff ‚Querdenker‘ kann nun als Allzweckwaffe genutzt werden.“ 
    Solche Praktiken der pauschalen und gruppenbezogenen Diffamierungen empfinde ich als viel rechtsradikaler als die seriöse Kritik an Schulschließungen, maskierten Kindern, zum einsamen Sterben verdammten Alten, evidenzlosen Lockdowns und einer bis dahin beispiellosen Enthemmung in der Meinungsmache – eine Enthemmung, die nicht etwa wieder eingefangen werden soll, sondern mit Kommentaren wie dem in der Zeit fortgeführt wird und auf andere Themenbereiche ausgeweitet wurde. 


    06.11.2023

  • Arno Luik: Sind Habeck, Pistorius, Baerbock ein …
    … Trio infernale? Nein, natürlich nicht. Sie wollen stets das Gute schaffen.
    (...) „Wir müssen kriegstüchtig werden. Wir müssen wehrhaft sein. Und die Bundeswehr und die Gesellschaft dafür aufstellen“. So der SPD-Politiker neulich im Fernsehen. (...)
    Kriegstüchtig? Man dürfe, sagt die junge grüne Außenministerin, „nicht kriegsmüde“ werden. (...)
    Dann gibt es nur eins: Sag NEIN!
    Die Bilder von Kriegen sind allgegenwärtig. Aber sind es tatsächlich Kriegsbilder? Man sieht explodierende Bomben, ausgebrannte Panzer, zerschossene Häuser. Aber man sieht nicht das Leid, nicht das Grauen. Die Verstümmelten. Die Verbrannten. Die Zerfetzten. Ist das ein Zufall? Rücksichtnahme auf die Opfer? Könnte es sein, dass die Brutalität des Kriegs so brutal ist, man wagt es kaum zu denken, dass dann zu viele Menschen das Vernünftige von ihren Regierenden fordern würden, zu viele der möglichen Opfer desertierten? Mit dem Ruf: „Nie wieder Krieg!“ 


    05.11.2023

  • Christian Müller: Gaza: Es geht auch um gigantische Wirtschafts- und Machtinteressen der USA Vor etwas mehr als 150 Jahren, 1869, wurde er eröffnet: der damals 162 km lange Suez-Kanal, der das Mittelmeer mit dem Roten Meer verbindet und dafür sorgt, dass der Güter-Schiffsverkehr zwischen Europa und dem Indischen Ozean nicht mehr um ganz Afrika herum erfolgen muss. Doch es gibt noch ein weiteres Projekt …
    (...) Schon 1963 kam aus politischen Gründen die Idee auf, zwischen dem Roten Meer und dem Mittelmeer einen zweiten Kanal zu bauen, der zwar deutlich länger würde, aber vollständig unter der Kontrolle Israels stünde. Das Projekt hat bereits auch einen Namen: «Ben Gurion Canal». Die Mündung dieses neuen Kanals ins Mittelmeer läge aber, in der kürzesten Projekt-Variante, ausgerechnet da, wo heute Gaza liegt. Möglich wäre auch die Mündung ins Mittelmeer nördlich von Gaza, aber der Kanal würde dann deutlich länger – und also auch deutlich teurer. (...)
    Genau dieses Projekt dürfte aber auch eine der Ursachen sein, warum Ägypten seine Grenzen für die Menschen aus Gaza jetzt nicht öffnen will. Selbstredend würde ein verlassener und leergefegter Gaza-Streifen dem Projekt «Ben Gurion Canal» entgegenkommen – den künftigen Kanal verkürzen, die Kosten reduzieren und die politische und rechtliche Situation des neuen Kanals stärken. Ägypten ist aber im Gegenteil daran interessiert, die internationale Bedeutung des Suez-Kanals zu stärken.
    Warum schreiben die ganz großen Medien nicht auch darüber?
    Zu weiteren Informationen über das Projekt «Ben Gurion Canal» siehe dieses Video und diesen Artikel aus «frontierIndia». 


    03.11..2023

  • Alexej Danckwardt: "Bewegung in das erstarrte Land bringen" – Diether Dehm interviewt Hans-Georg Maaßen Es gibt ein Sprichwort in Deutschland: "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert." Es bedeutet, dass man nach Ablegung falscher Rücksichtnahme auf Urteile anderer viel freier agieren kann. Und manchmal damit auch etwas Mutiges und Richtiges tut.
    Vielleicht hat sich der in der Linken, deren Mitglied er bislang ist, als "rechts" und "Querfront" diffamierte frühere Bundestagsabgeordnete, Liedermacher und Millionär Diether Dehm davon leiten lassen, als er einen anderen von der eigenen Partei Ausgestoßenen, das CDU-Mitglied und früheren Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, zum Interview lud. Vielleicht auch nicht.
    Nach dem beinahe 20-minütigen Vorspann zum eigentlichen Interview zu urteilen, in dem sich Dehm vorbeugend für die Einladung Maaßens rechtfertigt, scheint er selbst einen solchen Dialog für erklärungsbedürftig zu halten. Zu groß die Berührungsängste und Vorurteile gegen Maaßen unter dem ‒ im weitesten Sinne ‒ linken Publikum von Diether Dehm. 
     
  • Dagmar Henn: Denunziationsparagrafen: Wie Nancy Faeser gesetzlich den Rechtsstaat abschafft Es gibt Gesetzesvorhaben, bei denen stehen einem bildlich die Haare zu Berge. Aus dem Ministerium von Frau Faeser wurde mit dem Vorschlag für die Änderung des Verfassungsschutzgesetzes ein besonders extremes Beispiel geliefert. Es soll pauschal Handlungen legalisieren, die in einem Rechtsstaat gar nicht zulässig sein dürfen. Man kann in Deutschland zusehen, wie der Rechtsstaat demontiert wird, Schritt für Schritt. Und inzwischen haben diese Entwicklungen ein beträchtliches Tempo angenommen. Die Änderungsvorschläge, die die Regierungskoalition für das Verfassungsschutzgesetz vorgelegt hat, sind inzwischen zwar vielerorts kritisiert worden (etwa imCicero oder auf den NachDenkSeiten), aber ihre Bedeutung ist weit größer, als bisher in all diesen Darstellungen zusammengenommen. 


    02.11.2023

  • Thierry Meyssan: Die Aufrechterhaltung der westlichen Vorherrschaft ist nun wichtiger als das Leben der Palästinenser Wir sind hilflose Zeugen des Abschlachtens der Bevölkerung von Gaza. Schon 8000 Tote! Die Westmächte haben die Zivilbevölkerung ihrem Schicksal überlassen. Sie kümmern sich nur noch darum, ihre Vorherrschaft über die Welt aufrechtzuerhalten. Was jetzt in Gaza auf dem Spiel steht, ist nicht mehr die palästinensische Frage, sondern die internationale Ordnung. Nach der Niederlage der NATO in der Ukraine würde jene Israels in Gaza das Ende einer Welt bedeuten. Noch nie, seit einem Dreivierteljahrhundert, waren wir so nah an der allgemeinen Konfrontation. 

     

    Lesetipps vom Vormonat ...

     

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    Sicher und wirksam“ haben sie versprochen — 
    bekommen haben wir „plötzlich und unerwartet


     

    Fundstück



    „Wenn Kritik an Corona-Politik ‚rechts’ ist, 
    dann ist meine linke Hand auch rechts.“ 

    Dietrich Brüggemann



     

    Häufig gesehene Parole auf Münchener Anti-Siko-Demos: